23.03.2016 – 12:12 Uhr

Schwachhausen – Kinnbart, Schnurrbart, Dreieck-Frisur, dunkle Augen, stechender Blick. Wer diesen Mann sieht – schnell die Polizei rufen!

Das ist der Schläger, der den Bremer Kaufmann und Gastronom Heinrich Behrmann (66), bekannt als „Captain Sushi“, mit einem Komplizen so brutal überfallen hat.

Es geschah am 14. Februar. Der Gastronom hatte die „Wunderbar“ an der Schwachhauser Heerstraße besucht. Auf dem Nachhauseweg wurde er von zwei Männern niedergerissen, mit einem Totschläger verprügelt. Immer wieder hauten die Täter auf seinen Kopf, in sein Gesicht. Sie raubten Bargeld und eine wertvolle Armbanduhr.

Polizeisprecher Nils Matthiesen: „Der Haupttäter soll Arabisch gesprochen haben. Sein Teint ist dunkel, er ist 25 bis 30 Jahre und 1,70 groß. Von seinem Komplizen gibt es keine Beschreibung.“

Hinweise an die Kripo: 0421-362 38 88.

Dem Opfer geht es wieder besser. Behrmann zu BILD: „Aber alleine geh ich im Dunkeln nicht mehr raus.“

http://www.bild.de/regional/bremen/fahndungsfoto/er-hat-captain-sushi-verpruegelt-45045586.bild.html


05.05.2017 – 21:18 Uhr

Schwachhausen – Der brutale Überfall auf Heinrich Behrmann (67) im letzten Jahr schockierte die Menschen. Jetzt ist Ex-Gastronom „Captain Sushi“ erneut entsetzt!

Er sagt: „Die Täter, die mich halbtot schlugen, waren der Justiz bekannt. Trotzdem ließ man sie entkommen.“ Zitat aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft: „Das Verfahren kann zurzeit nicht fortgeführt werden“. In Schwachhausen wurde Behrmann von zwei Asylbewerbern bewusstlos geprügelt. Sie klauten Brieftasche und Rolex-Uhr.

Nachdem Gastronom Heinrich Behrmann von Unbekannten besinnungslos geprügelt wurde, traut er sich nachts nicht mehr allein auf die Straße.

„Ich spürte einen dumpfen Schmerz. Mir wurde schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam, lag ich blutig geschlagen im Krankenhaus.“

Die Täter waren IIyass H. (17) aus Syrien und Marokkaner Oussama S. (24). Der eine lebte in Bremen in einer Pflegefamilie, der Komplize als Flüchtling in einer Turnhalle. Frank Passade (50), Sprecher der Staatsanwaltschaft: „Zeugen erkannten die beiden auf Fotos.“ Sie haben über 70 Straftaten verübt. Und verschwanden vor der Festnahme!

Jetzt sind sie bundesweit zur Fahndung ausgeschrieben, aber die Staatsanwaltschaft veröffentlicht keine Fotos – nicht relevant genug! Behrmann: „Es ist ein Wunder, dass ich den Angriff überlebte. Als Opfer fühle ich mich in Stich gelassen.“

http://www.bild.de/regional/bremen/ueberfall/staatsanwaltschaft-laesst-schlaeger-laufen-51604864.bild.html

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