Siehe auch Einträge im Crimekalender vom 31.12.2016 und 01.01.2017

NRW

Zwei Polizisten, die in der Silvesternacht in Köln und Düsseldorf im Einsatz waren, schildern anonym, wie sich die Lage zugespitzt hat. Und sie berichten, wie Personengruppen nach Herkunft identifiziert und gezählt werden.

Die Bundespolizei hat in der Silvesternacht in Köln 900 Platzverweise erteilt. Das Sicherheitskonzept der Behörde war darauf ausgerichtet, frühzeitig zu erkennen, ob von bestimmten Personengruppen, die mit der Bahn anreisen, Gefahren ausgehen könnten. Die Bundespolizei bezeichnet diese Gruppe als „fahndungsrelevante Klientel“. Darunter fielen unter anderem größere Gruppen von Männern im Alter von 18 bis 35 Jahren, die mitunter bereits alkoholisiert waren, aggressiv wirkten sowie Personen, die wegen Terrorismus im Fahndungsfokus standen.

Ein Großteil der jungen Männer, vornehmlich aus den Maghreb-Staaten, reiste laut Bundespolizei mit Zügen aus dem nordöstlichen Ruhrgebiet an. Deshalb setzte die Bundespolizei in den Bahnen rund 100 Beamte in Zivil ein sowie viele Uniformierte. Hinzu kamen 250 Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn. Bundespolizist Dominik Bauer (Name und Alter geändert) war einer von ihnen. „Wir hatten unter anderem die Aufgabe, Meldung in unserer Zentrale zu machen, wenn wir sehen, dass eine große Personengruppe, die ins Raster passt, Richtung Köln unterwegs ist“, sagt er. Und das sei mehrmals der Fall gewesen. „Fast an jeder Haltestelle bis Köln sind Gruppen zugestiegen. Und dann waren es auf einmal ganz viele. Das haben wir dann durchgegeben, damit die Kollegen in Köln wussten, was auf sie zukommt.“ Die meisten von ihnen hätten keine Tickets gehabt. „Die fahren in der Regel schwarz. Aber so viele kann man nicht überprüfen. Das geht einfach nicht“, so der Beamte. „Aber mit unserer Präsenz im Zug wollten wir sie schon verunsichern.“

Gegen 22.30 kam es am Deutzer Bahnhof in Köln dann zu einer kritischen Situation, als rund 300 Nordafrikaner auf einmal aussteigen wollten. „Wir überprüfen bei so einer Menge aber nicht die Personalien aller oder zählen sie durch. Das geht gar nicht – schon von der Zeit her“, sagt Bauer. „Wir schnappen uns stattdessen zwei, drei von ihnen und überprüfen sie. Dann nehmen wir an, dass die anderen aus der Gruppe auch in diese Kategorie fallen“, sagt er.

Aber nicht alle Nordafrikaner seien nach Köln gefahren. „Manche stiegen auch vorher in Düsseldorf aus“, so der Beamte. Dort hatte an Silvester Stefan Derks (Name geändert) Dienst, Polizist mit jahrelanger Altstadterfahrung. Die ersten Stunden seines Silvestereinsatzes seien ausgesprochen ruhig gewesen. Bis gegen 22.30 Uhr, „da tauchten plötzlich die Gruppen auf, nicht nur kleine Grüppchen, sondern so um die 30 Personen. Männer zwischen 17 und 25, dem Anschein nach Nordafrikaner.“ Sie alle seien auf die Rheinuferpromenade zugestrebt, zum Burgplatz und an die Freitreppe.

Und viele hätten teure Feuerwerkspakete dabeigehabt. „Natürlich haben die Jungs gewusst, dass das in Düsseldorf verboten war. Das war offensichtlich“, sagt der Beamte. Er und seine Kollegen seien von scheinbar ausgelassen tanzenden jungen Männern umringt worden, die ihnen grinsend den Weg versperrt hätten. „Die haben Konfrontation gesucht“, sagt der Polizist. Er ist sicher: „Natürlich waren die verabredet. Vielleicht nicht alle, um hier Straftaten zu begehen. Aber wenn wir nicht da gewesen wären, wäre das schnell gekippt.“

Als Sprachen überwogen in dieser Nacht Arabisch und Französisch. „Wenn wir die Leute auf Deutsch angesprochen haben, forderte man uns auf, Arabisch zu lernen. Sie hätten keinen Bock auf einen Deutschkursus.“ Meist behalfen sich die Polizisten bei ihren Gefährderansprachen mit Zeichen. Ein Dach mit den Händen bilden heißt „Arrest“. Das versteht das Gegenüber.

„Jeder, der in Gewahrsam musste, fing an, theatralisch um Hilfe zu schreien. ,Nix gemacht‘ und ,Warum, warum‘. In der Zelle wird dann gegen die Wände getreten und krakeelt. Und gleichzeitig lachen die sich über uns kaputt. Einer hat uns das so erklärt: Wenn ihn die Polizei nicht schlagen würde, bedeute das ja, dass er nichts getan habe. Also müssten wir ihn laufen lassen. Das ist deren Logik.“

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/silvesternacht-ploetzlich-waren-es-ganz-viele-aid-1.6508624


Köln

25.1.2017 Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen im vergangenen Jahr richteten sich Silvester 2016 viele bange Blicke nach Köln. Tatsächlich kamen laut Polizei wieder viele „nordafrikanisch beziehungsweise arabisch aussehende junge Männer“ zum Kölner Hauptbahnhof und zum Deutzer Bahnhof.

Wieso zog es an Silvester erneut viele Männer nach Köln? Mit einer eigens eingerichteten „Arbeitsgruppe Silvester“ will die Polizei die Hintergründe klären. FOCUS Online fragte bei der Polizei nach dem neuesten Stand an Daten und Fakten.

  • Identitäten festgestellt bei: 674 Personen (Polizeisprecher: „Bei ihnen haben wir die Personalien und gehen davon aus, dass sie am Bahnhof waren“)
  • Angezeigte Delikte: 3 (Sexualdelikte rund um den Dom und den Hauptbahnhof. Dabei handelt es sich laut Polizei nicht um Vergewaltigungen, sondern um sexuelle Belästigungen und Beleidigungen. Die Ermittlungen laufen.)
  • Festnahmen: 13 („zusätzlich 55 Ingewahrsamnahmen“)
  • Platzverweise: 196

Eine besondere Kontroverse stellte dieses Jahr die Nationalität der untersuchten Personen dar. Polizeipräsident Jürgen Mathies hatte am 1. Januar von 650 überprüften Personen gesprochen, die „zu 98 Prozent“ aus dem nordafrikanischen Raum stammten.

Offenbar ein Irrtum. Zwei Wochen später korrigierte die Polizei ihre Angaben. Demnach stammten die überprüften Männer nur zu einem geringen Teil aus Nordafrika. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Iraker die größte Gruppe darstellen (99 kontrollierte Personen), gefolgt von Syrern (94), Afghanen (48) und Deutschen (46). Nur 17 waren demnach Marokkaner und 13 Algerier.

Wie konnte es passieren, dass die Polizei zunächst überwiegend von Nordafrikanern sprach und so deutlich zurückrudern musste? Gibt es auch hierzu schon neue Erkenntnisse? „Leider sind die Diskussionen um die Herkunft der kontrollierten Personen entstanden, bevor wir unsere Ermittlungen abschließen konnten“, sagt ein Sprecher zu FOCUS Online.

Er verweist auf Hinweise von mehreren Muttersprachlern, die vor Ort um die Dom-Gegend gewesen seien und die Polizei darüber informiert hätten, dass es sich größtenteils um Nordafrikaner handeln müsse. Die Hinweisgeber hätten ihre Schlussfolgerung damit begründet, oft den Berber-Dialekt gehört zu haben, der nur in den Maghreb-Staaten gesprochen werde, so der Sprecher.

Die Polizei betont in dem Zusammenhang ausdrücklich, dass es sich bei den aktuellen Zahlen nur um vorläufige Erhebungen der Nationalitäten handle. Es sei auch möglich, dass nordafrikanische Männer sich fälschlicherweise als Syrer ausgegeben hätten, etwa in der Hoffnung, auf bessere Chancen im Asylverfahren. Das müsse die weitere Untersuchung ergeben.

Ohnehin hat die Polizei von den 2000 Männern nur bei 674 die Identität festgestellt. Bei gut 200 von diesen 674 Personen lasse sich die Nationalität im Moment nicht klären, sagte ein Sprecher. Die Überprüfungen dauern an.


13.1.2017 Köln (ots) – Polizeipräsident Jürgen Mathies hat heute Vormittag (13. Januar) zu ersten Erkenntnissen der von ihm am 4. Januar eingesetzten Arbeitsgruppe „AG Silvester 2016“ Stellung genommen. „Viele Fragen lassen sich noch nicht beantworten, da umfangreiche Ermittlungen zu mehreren hundert kontrollierten Personen und ihren Nationalitäten zeitaufwändig sind“, so Mathies. Wichtig sei allerdings, dass nach bisherigen Auswertungen kein ermittelter Tatverdächtiger aus der Silvesternacht 2015 und auch keine der 75 mit einem Bereichsbetretungsverbot belegten Personen in der Silvesternacht 2016 angetroffen worden seien, so der Polizeipräsident.

Mathies weiter: „Wir beschränken uns bei den Recherchen zur diesjährigen Silvesternacht nicht auf Köln. Wir befragen zunächst die jungen Männer, die wir überprüft haben, warum sie nach Köln gekommen sind. Über das Landeskriminalamt NRW und das Bundeskriminalamt versuchen wir Erkenntnisse zu Reisebewegungen der festgestellten Personen auch in anderen Bundesländern und in ausgewählten europäischen Staaten mit einzubeziehen. Wir haben das LKA und das BKA ersucht, uns auch bei Internetrecherchen zu unterstützen. Für die Beantwortung von Fragen, die sich nicht mit polizeilichen Möglichkeiten beantworten lassen, hat die Arbeitsgruppe Kontakt zu Gewaltforschern und Islamwissenschaftlern aufgenommen.

Aktuell befassen sich zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Direktion Kriminalität mit der Aufarbeitung der Erkenntnisse aus der Silvesternacht 2016.

Mathies betonte abschließend, dass die Bundespolizei bereits in der Silvesternacht von etwa 2000 nordafrikanisch beziehungsweise arabisch aussehenden jungen Männern im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs und des Deutzer Bahnhofs gesprochen hat. Diese Zahl habe sich mit Feststellungen der Polizei Köln gedeckt.

Bei den angezeigten Straftaten bestätigt sich der bislang dargestellte Trend. Bis zum heutigen Tag wurden bei der Polizei für den Bereich Dom/Hauptbahnhof drei Sexualdelikte angezeigt. Ein massiver Rückgang von Anzeigen ist auch bei Diebstahl und Raub zu verzeichnen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3534377


Die Kölner Polizei hat ihre Angaben zur Nationalität der an Silvester am Hauptbahnhof kontrollierten jungen Männer korrigiert. Unmittelbar danach hatte die Polizei gesagt, es habe sich bei den 650 überprüften Personen überwiegend um Nordafrikaner gehandelt.

Zwei Wochen später ergibt sich nun ein anderes Bild. Demnach stammten die überprüften Männer zu einem großen Teil aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan, aber nur zu einem geringen Teil aus Nordafrika.

Insgesamt kamen nach Polizeiangaben vom Freitag in der Silvesternacht etwa 2000 „nordafrikanisch beziehungsweise arabisch aussehende junge Männer“ zum Kölner Hauptbahnhof und zum Deutzer Bahnhof. Die Polizei nahm 2500 Überprüfungen vor, wobei es aber vielfach um dieselben Personen ging, zu denen mehrfach Daten abgefragt wurden.

 13 Algerier unter 425 Überprüften

Insgesamt ermittelte die Polizei die Identität von 674 Personen. Davon konnte bisher bei 425 Personen die Nationalität festgestellt werden. Von diesen 425 waren 99 Iraker, 94 Syrer, 48 Afghanen und 46 Deutsche. 17 waren Marokkaner und 13 Algerier. Die restlichen Nationalitäten wollte die Polizei vorerst nicht bekannt geben.

Ein Polizeisprecher schränkte allerdings ein, die Angaben seien nur vorläufig. „Die Nationalitäten, die hier präsentiert sind, sind vielfach Angaben, die wir noch überprüfen müssen.“ Aus Asylverfahren wisse man, dass sich viele Menschen, besonders Nordafrikaner, als syrische Kriegsflüchtlinge ausgäben, sagte der Sprecher.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article161139307/Koelner-Polizei-korrigiert-Angaben-zur-Silvesternacht.html


Köln – Nach neuesten Erkenntnissen der Kölner Polizei und der Bundespolizei haben an Silvester rund 2000 mutmaßlich aus Nordafrika stammende junge Männer versucht, zum Dom zu kommen.

Das sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies bei der Veranstaltung „Menschen 2016“ der „Kölnischen Rundschau“.

Bisher waren die Behörden davon ausgegangen, dass circa 1000 junge Männer angereist waren, die dem Tätertypus aus der Silvesternacht 2015 zugeordnet werden konnten.

http://www.bild.de/regional/koeln/sex-uebergriffe-silvesternacht/2000-nafris-wollten-zu-silvester-nach-koeln-49743596.bild.html


Doch dass es dann dermaßen viele sein würden – mittlerweile ist von rund 2000 „fahndungsrelevanten Personen“ die Rede – hat aber auch Polizeipräsident Jürgen Mathies überrascht. Die 1500 Beamte, zu denen in der Nacht noch zwei vorsorglich bereitstehende Hundertschaften stießen, hatten die Lage schnell im Griff. Die Männer wurden eingekesselt, ihre Identität überprüft, massenweise Platzverweise erteilt.

Polizeipräsident Mathies fand in einer Bilanzpressekonferenz am Montag deutlich Worte: Wären nicht so viele Beamte im Einsatz gewesen, dann hätte die Situation wie vor einem Jahr kippen können. Doch dieser besorgniserregende Befund ging in der seltsamen Debatte über das angeblich rassistische Vorgehen der Kölner Polizei und die Abkürzung „Nafri“ für nordafrikanische Intensivtäter zunächst ebenso unter wie die Frage, warum an Silvester 2016 abermals so viele nordafrikanische Migranten nach Köln kamen. Laut Mathies gibt es bisher keine Erkenntnisse, die das Phänomen auch nur ansatzweise erklären. Es bereite ihm Sorgen, dass man noch keine Antwort auf diese Frage habe, sagte der Polizeipräsident. Am Mittwoch setzte er eine Arbeitsgruppe zur Aufarbeitung ein. „Ich möchte versuchen festzustellen, warum unter anderem so viele junge Nordafrikaner auch zu Silvester 2016 nach Köln gekommen sind und warum sie nahezu zeitgleich aus dem Bundesgebiet am Hauptbahnhof eintrafen.“ Es gehe auch darum zu prüfen, ob es Verbindungen zwischen den Gruppen gab und ob sie sich verabredet hatten.

Derweil nimmt die Debatte über die Interpretation der Ereignisse Fahrt auf. Als erster sprach der CDU-Innenexperte Armin Schuster am Dienstag davon, dass es die jungen Nordafrikaner auf eine „Machtprobe“ angelegt hätten. Es sei den Migranten darum gegangen, herauszufinden, ob der Staat wehrhaft sei, sagte der frühere Bundespolizist im ZDF. „Die haben versucht, den deutschen Staat anzutanzen.“ Die Kölner Frauenrechtlerin Alice Schwarzer sieht das ähnlich. Auch sie ist davon überzeugt, dass junge nordafrikanische Männer auch an Silvester 2016 in Köln gezielt provozieren wollten. „Dieselbe Sorte Mann wie vor einem Jahr legte es darauf an, in Köln auf ihre Art zu ‚feiern‘. Es handelt sich um entwurzelte, brutalisierte und islamisierte junge Männer vorwiegend aus Algerien und Marokko. Wäre die Polizei diesmal nicht von Anfang an konsequent eingeschritten, wären wieder Hunderte Frauen mit sexueller Gewalt aus dem öffentlichen Raum verjagt und die ‚hilflosen‘ Männer an ihrer Seite wären wieder gedemütigt worden“, sagte Schwarzer der F.A.Z.

Die Frauenrechtlerin vertritt die These, dass es sich bei dem Exzess sexueller Gewalt in der Silvesternacht 2015 um einen politischen Akt gehandelt habe. Initiiert und organisiert durch eine Handvoll Hintermänner hätten sich junge nordafrikanische Männer, die von patriarchalen Traditionen geprägt und vom politischen Islam aufgehetzt seien, an Silvester 2015 schwarmartig verabredet. „Es ging 2015 darum, es den westlichen ‚Schlampen‘ und deren Männern, diesen europäischen ,Schlappschwänzen‘, mal richtig zu zeigen.“ Und selbstverständlich sei es den nordafrikanischen Männern auch 2016 nicht ums „Feiern“ gegangen. „Das war eine Machtprobe. Eine Herausforderung des Staates. Denn diesen erneut angereisten Männern muss ja klargewesen sein, dass sie diesmal auf polizeilichen Widerstand stoßen würden“, sagte Schwarzer. Abgesehen davon gehe niemand freiwillig auf den zugigen Kölner Bahnhofsvorplatz zum Feiern. „Diese Typen wollten wieder Trouble. Wir haben es hier mit einer Art Terrorismus zu tun. Nur in diesem Fall nicht mit der Kalaschnikow oder einem Lastwagen, sondern mit Händen und Fäusten.“

In Köln wiederum gibt es schon seit einigen Jahren das „Auswerte- und Analyseprojekt Nordafrikaner“, das immer wieder deutlich gemacht hat, wie groß das Kriminalitätsproblem vieler in jüngster Vergangenheit in die viertgrößte Stadt Deutschlands gekommener junger Migranten aus Nordafrika ist. Denn die Beamten fanden heraus, dass nur 0,5 Prozent der nach Köln gekommenen Syrer bei Straftaten auffallen, während 40 Prozent der in der jüngeren Vergangenheit nach Köln gezogenen Marokkaner, Tunesier und Algerier straffällig werden. Allein 2015 wurden mehr als 3400 „Vorgänge“ mit Tatverdächtigen aus Nordafrika erfasst.

Dietmar Kneib, der Inspektionsleiter Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf, ist dagegen überzeugt, dass es den jungen Nordafrikaner doch auch um ein demonstratives Zeichen ging. Er sei überrascht über das massive Auftreten in Köln, Düsseldorf und anderen Städten gewesen, sagte der erfahrene Kriminalbeamte der Frankfurter Allgemeinen Woche (Freitagsausgabe). „Man muss schon davon ausgehen, dass es ein Statement gewesen ist. Die Diskussion, die es in dem letzten Jahr gegeben hat, kann auch in diesen Kreisen nicht vollkommen unbemerkt geblieben sein. Und dann wieder in der Anzahl aufzutauchen und auch mit einer ausgeprägten aggressiven Grundstimmung mit entsprechenden Auftreten, das hat mich auch nachdenklich gemacht.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/motive-nordafrikanischer-taeter-zur-silvesternacht-14604922.html


Die Männer hätten, in Köln angekommen, allein wegen ihrer Masse bedrohlich gewirkt und vielfach auf Ansprache von Polizisten aggressiv reagiert. Zahlreiche Bürger beklagten demnach ein beeinträchtigtes Sicherheitsgefühl.

Insgesamt seien den Beamten im und am Hauptbahnhof 2000 Männer aufgefallen, so der Sprecher der Bundespolizei. Die Männer stammten demnach überwiegend aus nordafrikanischen Staaten, aber auch Syrer, Afghanen, Pakistaner und Deutsche seien dabei gewesen – letztere, so die Bundespolizei, seien nur vereinzelt durch eine Grundaggression und Alkoholkonsum polizeilich aufgefallen.

Ansonsten habe es eine aggressive Grundstimmung gegeben, viele Männer hätten im Bahnhofsbereich bleiben wollen, um Alkohol zu trinken. Um zu verhindern, dass in dieser Situation weitere Gruppen den Hauptbahnhof erreichen, wurde gegen 23.30 Uhr ein Zug mit etwa 300 Männern am Bahnhof Deutz gestoppt. Die Männer mussten aussteigen und wurden von dort aus in die Stadt geleitet. Anlass war eine „aggressive Grundstimmung mit einer zunehmenden Alkoholisierung“.

Insgesamt stoppte die Polizei in Köln-Deutz in dieser Nacht nach Angaben der Deutschen Bahn vier Züge, aus denen Beamte Fahrgäste herausbegleiteten. Zu Zwischenfällen wie Diebstählen und Übergriffen sei es in allen Fällen aber zuvor nicht gekommen, sagte ein Unternehmenssprecher. „Wenn es Vorkommnisse gegeben hätte, hätten die Zugbegleiter einen Bericht schreiben müssen.“ Solche Berichte aber gebe es nicht.

Die Bundespolizei verhängte im Bahnhof 900 Platzverweise, die Landespolizei in der Innenstadt 180, insgesamt wurden allein von der Kölner Polizei 650 Personen kontrolliert. „Wenn wir nicht in so großer Zahl da gewesen wären, dann hätte es definitiv die gleichen Ausschreitungen gegeben wie im vorigen Jahr“, sagte Ernst G. Walter, Chef der Bundespolizeigewerkschaft.

Die Recherchen und Ermittlungen hätten ergeben, dass Köln für diese Gruppen eine Anziehungskraft ausübe. Aufrufe zu Zusammenrottungen in der Kölner Altstadt habe es jedoch nicht gegeben – umso überraschter seien die Ermittler über die hohe Zahl der nordafrikanischen Besucher gewesen, die laut Bundespolizei überwiegend mit Zügen aus dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein kamen.

Der CDU-Abgeordnete Armin Schuster vermutet eine bewusste Machtprobe mit der Polizei. Die will nun mit einer Arbeitsgruppe herausfinden, warum so viele junge Nordafrikaner auch an Silvester 2016 nach Köln kamen. Die Männer seien aus dem gesamten Bundesgebiet angereist und nahezu zeitgleich eingetroffen, sagte Polizeipräsident Mathies. Man wolle prüfen, ob es Hinweise für Absprachen gegeben habe, und dazu die vorhandenen Personalien auswerten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/silvester-in-koeln-was-wir-ueber-den-polizeieinsatz-wissen-und-welche-fragen-offen-sind-a-1128896.html


Inland und Ausland

In anderen europäischen Städten ging es sehr viel weniger glimpflich ab als in der Festung Köln. In Innsbruck und Augsburg, in Den Haag und Malmö, in Hamburg und Zürich wurden Frauen in großer Zahl sexuell attackiert, wurden andere Bürger mit Feuerwerk beschossen, Autos angezündet, die Polizei angegriffen – stets von derselben „Klientel“, wie es im vagen Neusprech heißt.

In Dortmund versuchten sich rund 1000 missgelaunte Feiergäste in einer Neuauflage des Kölner Chaos von 2015. Sie lieferten sich Kämpfe mit der Polizei, Feuerwerkskörper setzten das Gerüst der Reinoldikirche in Brand, Feuerwehr und Rettungskräfte wurden behindert und der IS-Schlachtruf „Allahu akbar!“ skandiert.

Inzwischen glaubt sogar der deutsche Innenminister, dass es in Zukunft mit Verharmlosungen bürgerkriegsähnlicher Zustände nicht getan ist.  […] Gleichzeitig wirken die Hilferufe des Innenministers nach mehr Befugnissen nicht besonders überzeugend, wenn seine oberste Dienstherrin nicht aufhört zu verkünden, Grenzen ließen sich in diesen mobilen Zeiten ohnehin nicht schützen.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160867388/Die-niederschmetternde-Erkenntnis-der-Silvesternacht-2016.html


Köln, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Dortmund, Essen

Gruppenbildung wie aus dem Nichts

Mehrere Städte registrieren an Silvester spontane Versammlungen von Nordafrikanern, darunter auch aggressive Gruppen. Allein in NRW waren laut Polizei 2000 Personen der „fahndungsrelevanten Klientel“ unterwegs.

In Köln hatte sich die Polizei mit einem imposanten Aufgebot auf mögliche Gefahren vorbereitet – und wurde doch überrascht. 1500 Beamte des Landes Nordrhein-Westfalen und zusätzliche Bundespolizisten im Bahnhofsbereich waren an Silvester 2016 im Einsatz, so viele wie noch nie. Trotzdem forderte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies kurzfristig mehr als 200 zusätzliche Beamte an, weil sich zwischen 21 und 22 Uhr unversehens eine neue Lage entwickelte.

In dieser Zeit erreichten an die tausend Personen nordafrikanischer Herkunft aus verschiedenen Richtungen den Hauptbahnhof. Sie fielen durch eine „aggressive Grundstimmung“ auf, und es sei mit Straftaten zu rechnen gewesen, wie Mathies am Sonntagnachmittag in einer ersten Bilanz vor der Presse betonte. Bundespolizei-Sprecher Wolfgang Wurm präzisierte: „Wir hatten Gruppen, die vergleichbar aggressiv waren wie 2015.“

Die jungen Männer wurden zum hinteren Bahnhofsausgang geleitet, draußen eingekesselt und mussten ihre Personalien angeben. Weitere 300 Personen wurden auf der anderen Rheinseite am Bahnhof Köln-Deutz aus einem Zug geholt und überprüft. Etwa 99 Prozent der überprüften Personen stammten demnach aus den Maghrebstaaten Marokko, Tunesien und Algerien, hinzu kamen einige Syrer und Afghanen.

Bundespolizisten in Zivil hatten früh gemeldet, dass die Gruppen in Zügen anreisten. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei, die für die Sicherheit in Bahnhöfen zuständig ist, waren in NRW etwa 2000 Personen der „fahndungsrelevanten Klientel“ unterwegs, um Silvester in Großstädten zu verbringen.

Mit „fahndungsrelevant“ meint die Bundespolizei Personen, auf die sich etwa wegen der Silvesterexzesse 2015 und der allgemeinen Gefährdungslage ein besonderes Augenmerk richtet. Allein in Köln hat die Bundespolizei an Silvester 900 Platzverweise ausgesprochen. Es galt für die Beamten vor allem in Köln, eine weitere Eskalation zu vermeiden.

Mit einem neuen Sicherheitskonzept, einer „Schutzzone“ um den Dom und mehr als zehnmal so viel Beamten wie im Vorjahr wollten Stadt- und Polizeiverwaltung dieses Jahr demonstrieren, dass sie auf die neue Gefahrenlage durch kriminelle Asylbewerber reagierten. Mittlerweile hat ein Untersuchungsausschuss im Landtag NRW herausgearbeitet, dass 2015 viel zu wenig Beamte bereitgestellt worden waren und es gravierende Fehler bei Kommunikation und bei Einsatzablauf am Silvesterabend gegeben hatte.

Als Lehre aus der Kölner Silvesternacht 2015 begleitete die Polizei auch in anderen Städten wie Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Münster und Bielefeld den Silvesterabend 2016 mit stärkerer Mannschaft und Präsenz. Der Terroranschlag in Berlin hatte die Behörden zusätzlich alarmiert.

Die Polizeibehörden der großen Städte meldeten an Neujahr, dass der Jahreswechsel „weitgehend friedlich“ und überwiegend unspektakulär verlaufen war, offenbar auch weil die Beamten konsequenter eingriffen. In Hamburg, wo es 2015 ebenfalls zu zahlreichen Übergriffen gekommen war, konzentrierte sich die Polizei auf den Jungfernstieg und die Große Freiheit. Störer wurden offensiv angesprochen und des Platzes verwiesen. Dabei fielen aggressive Nordafrikaner besonders unangenehm auf, ähnlich wie in Hannover.

Mehrere Großstädte berichteten von verdächtiger Gruppenbildung. Ähnlich wie in Köln versammelten sich kleinere Nordafrikaner-Gruppen im Bahnhofsbereich. In Essen etwa begleitete die Polizei an die 450 Personen zum zentralen Kennedyplatz, wo viele Menschen den Jahresanfang begrüßten.

In Dortmund fielen etwa tausend Personen auf, unter denen sich neben jungen Männern auch Frauen und Kinder aufhielten. In Frankfurt am Main zählte die Bundespolizei an die 1900 Personen, die in kleineren Gruppen angereist waren. Es wurden aus mehreren Städten einzelne sexuelle Übergriffe gemeldet, in wenigen Fällen wurden auch Beamte mit Feuerwerkskörpern beschossen.

Bisher hat die Polizei keine Kenntnis darüber, inwieweit diese Versammlungen organisiert sind. In Bezug auf die Exzesse 2015 in Köln gibt es die Vermutung, dass sich kleinere Gruppen über Kurznachrichtendienste in Köln verabredet haben könnten und dann eine große wilde Menschenmasse entstand, in der die Exzesse geschahen, auch weil nach Ansicht eines Gutachters die Polizei viel zu spät Präsenz zeigte und einschritt.

Deshalb wies Kölns Polizeipräsident Mathies Kritik am Sonntag ausdrücklich den von linken Kreisen erhobenen Vorwurf des sogenannten Racial Profiling zurück. Es seien in der Silvesternacht keine Personen alleine aufgrund ihrer Herkunft besonders kontrolliert worden.

„Es ging eindeutig darum, konsequent zu verhindern, dass es noch einmal zu vergleichbaren Ereignissen kommt wie im vergangenen Jahr“, betonte Kölns Polizeipräsident. Es sei bei einem überwiegenden Teil der überprüften Personengruppe „mit drohenden Straftaten“ zu rechnen gewesen.

Mathies bezog sich auf Erkenntnisse aus einer Kölner Ermittlungsgruppe, die sich mit nordafrikanischen Intensivtätern, kurz „Nafris“, beschäftigt, und verwies auf Einschätzungen des kriminologischen Gutachters Rudolf Egg, wonach eine passive Polizei die Silvestertäter 2015 zusätzlich ermuntert haben könnte.

„Deshalb habe ich konsequentes Einschreiten der Polizei vorgegeben, und das bei einer niedrigen Einschreitschwelle, wenn wir die Sorge haben mussten, dass es hier zu Gefahren kommen würde“, erklärte der Polizeipräsident. Bei den bisher eingegangenen 114 Strafanzeigen handele es sich um sieben Sexualdelikte und überwiegend um Körperverletzung und Diebstahl.

Aus Mathies’ Sicht ist das Sicherheitskonzept für Silvester 2016 weitgehend aufgegangen. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte, dass sich die „Schutzzone“ um den Dom bewährt habe. Eines wurde noch nicht angesprochen: Womöglich steht ein ähnlicher Einsatzaufwand auch am Ende dieses Jahres bevor, solange ähnliche Personenansammlungen wie 2015 und 2016 nicht auszuschließen sind.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160767784/Gruppenbildung-wie-aus-dem-Nichts.html


„Junge Männer kamen für Silvester aus Frankreich und Schweiz“

Ein Polizeisprecher sagt, dass Tage vor Silvester junge Männer beim Grenzübertritt aus Frankreich und der Schweiz kontrolliert wurden. Auf Nachfrage durch Bundespolizisten gaben sie an, in Köln Silvester feiern zu wollen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/video160840317/Junge-Maenner-kamen-fuer-Silvester-aus-Frankreich-und-Schweiz.html


Hannover

Hannover (ots) – Die Silvesternacht ist im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hannover ohne bedeutende Zwischenfälle verlaufen. Dank großer Polizeipräsenz konnten Eskalationen wiederholt verhindert werden. Zeitweise hielten sich bis zu 1000 Menschen im Hauptbahnhof Hannover und auf dem Vorplatz auf. Dabei handelte es sich hauptsächlich um junge Männer mit Migrationshintergrund, die teilweise immer wieder durch distanz- und respektloses Verhalten auffielen.

Durch hohe uniformierte Präsenz war es möglich, größere Ansammlungen zu zerstreuen. Frühzeitige Gefährderansprachen und Platzverweise wirkten beruhigend. Im Einsatz waren auch zahlreiche Zivilkräfte. Ihre Aufgabe bestand darin, rechtzeitig verdächtige oder gewaltgeneigte Personengruppen festzustellen. Zusätzlich diente eine offene und beweiskräftige Videoüberwachung nicht nur der Abschreckung sondern auch der Erhöhung des Entdeckungsrisikos. Insgesamt war die Bundespolizei mit rund 100 Beamten im Einsatz.

Olaf Petersen, Einsatzleiter der Bundespolizei: „Das offensive Einsatzkonzept mit starker Präsenz und durchgängigem Fahndungsdruck unterband Gefahrensituationen im Ansatz und verhinderte Straftaten in ihrer Entstehung. Alle Einsatzkräfte trafen ihre Maßnahmen entschlossen, bei niedriger Eingriffsschwelle.“

Insgesamt wurden lediglich sechs Ermittlungsverfahren eingeleitet, wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70388/3524333


Antänzer, Schlägereien scheinbar ohne Hintergrund, wilde Böllerei in der Menschenmenge: Hat die Polizei Hannover alle Vorkommnisse der Silvesternacht offengelegt?

Das will die Landtags-CDU jetzt von Innenminister Boris Pistorius (SPD) wissen.

Junge Migranten hatten zwischen Steintor und Hauptbahnhof Raketen auf Feiernde gefeuert. Am Steintor bekamen 20 Männer einen Platzverweis, weil sie andere „angetanzt“ haben sollen.

Angelika Jahns, innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, zu BILD: „Es ist vorstellbar, dass es solche Vorfälle nicht nur am Steintor gab.“

http://www.bild.de/regional/hannover/silvester/was-geschah-in-der-nacht-49865014.bild.html


Köln, Frankfurt, Hagen

Trotz der angekündigten Maßnahmen kamen auch dieses Jahr am Silvesterabend Hunderte Personen nordafrikanischer Herkunft in das Kölner Zentrum. Schon gegen 21.30 hatten Einsatzkräfte eine Gruppe von rund 1000 Menschen am Hauptbahnhof ins Visier genommen, eingekesselt und zur Rückseite des Bahnhofs am Breslauer Platz geleitet, wo Personalien aufgenommen wurden.

Auf der anderen Rheinseite hatte sich eine Gruppe von knapp 300 Personen nordafrikanischer Herkunft rundum den Deutzer Bahnhof versammelt und später geschlossen den Weg Richtung Flussufer angetreten – jedoch nicht ohne von Polizeieinheiten beobachtet und begleitet zu werden.

Auf die Frage, warum erneut so große Gruppen mit nordafrikanischem Hintergrund so geschlossen in Knotenpunkten der Stadt auftauchten, hatten die Offiziellen keine Antwort. Fakt ist, dass aus weiteren Großstädten ähnliche Beobachtungen an Silvester geteilt wurden. „Dies ist kein reines Kölner Phänomen“, erklärte ein Polizeisprecher der „Welt“. „So erreichten uns aus Frankfurt erste Berichte über 1200 entsprechende Personen, auch aus Hagen gab es Meldungen. Der Dialog mit diesen Gruppen zeigt sich jedoch oft als sehr schwierig.“

Zwei Sexualdelikte, bei denen Frauen begrapscht wurden, waren in der Nacht angezeigt worden. In einem Fall konnte der Täter von der Polizei identifiziert und festgenommen werden, beim zweiten konnten die drei Täter fliehen. Aus anderen Stadtteilen wurden zwei Schussdelikte gemeldet, bei denen eine Person an der Wade verletzt wurde.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160749025/Grosse-Gruppen-von-Nordafrikanern-irritieren-die-Polizei.html


Frankfurt

Nur eine An­zei­ge wegen se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung. Auf dem Ei­ser­nen Steg hatte ein Af­gha­ne (30) eine 25-Jäh­ri­ge be­tatscht. Er und vier Lands­män­ner so­fort fest­ge­nom­men. Eben­so ein al­ge­ri­scher Han­dy-Räu­ber.

Zum ru­hi­gen Ver­lauf trug aber nicht nur die Po­li­zei bei. Viele Leute blie­ben schlicht da­heim.

Be­son­ders auf­fäl­lig: Kaum Frau­en auf den Stra­ßen, der Män­ner-An­teil an vie­len Stel­len bei 70 bis 80 Pro­zent. Dar­un­ter un­an­ge­neh­me An­tän­zer-Ty­pen, merk­lich auf Ärger aus. Ge­ne­rell ge­reiz­te Ge­men­ge­la­ge. Wohl auch des­halb sind Stra­ßen und Plät­ze schon gegen 1 Uhr leer.

http://www.bild.de/regional/frankfurt/silvester/party-am-roemer-unter-polizeischutz-49555374.bild.html


Reutlingen

Auf dem Marktplatz in Reutlingen beschoss ein 31-Jähriger Pakistani um 0.30 Uhr mittels einer Feuerwerksbatterie dort aufhältliche Personen sowie Einsatzkräfte der Polizei. Eine Polizeibeamtin sowie eine Passantin wurden hierbei von einem Feuerwerkskörper getroffen, zogen sich glücklicherweise jedoch keine Verletzungen zu. Der 31-Jährige wurde nachfolgend festgenommen, woraufhin die eingesetzten Polizeibeamten durch mehrere männliche Personen aus der Gruppe des Beschuldigten heraus körperlich und verbal angegangen wurden. Erst nach Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte und der Erteilung von Platzverweisen beruhigte sich die Situation. Zwei alkoholisierte Personen aus der Gruppe mussten anschließend noch in Gewahrsam genommen werden, da sie anstatt den erteilten Platzverweisen Folge zu leisten die eingesetzten Beamten beleidigten.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3524583


Marburg

Marburg-Biedenkopf (ots) – Schläge vor Gaststätte – Zeugen gesucht

Marburg: Diverse Verletzungen im Gesicht erlitt ein 18-Jähriger am Sonntag, 1. Januar vor einer Bar in der Reitgasse. Der junge Mann musste sich ambulant in der Uni-Klinik behandeln lassen. Wie berichtet wurde, stürmten zwischen 1 und 1.30 Uhr vier ausländisch aussehende Männer aus der Bar und schlugen auf das Opfer ein. Wahrscheinlich steht das Geschehen mit einer Schubserei in Verbindung, die sich zuvor auf der Tanzfläche der Gaststätte zugetragen hat. Von den mutmaßlichen Tätern liegt derzeit keine nähere Beschreibung vor. Zeugen, die nähere Angaben zu dem Vorfall machen können, melden sich bitte bei der Polizeistation Marburg, Tel. 06421- 4060.

Ermittlungen nach Tritten

Marburg: Nach Tritten am Sonntagmorgen, 1. Januar, 6.20 Uhr in der Biegenstraße ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. Ein 31-Jähriger aus Marburg erlitt bei dem Geschehen in Höhe des Erwin-Piscator-Hauses Schürfwunden an den Händen und im Gesicht. Seinen Angaben zufolge warfen ihn drei Männer zu Boden und traten auf ihn ein. Einer der Männer riss ihm das Handy aus der Hand und warf es weg, als er mit der Polizei telefonierte. Von dem Trio liegt leider nur eine vage Beschreibung vor. Es soll sich vermutlich um Männer mit Migrationshintergrund handeln. Einer der mutmaßlichen Täter war mit einem rot-weiß karierten Holzfällerhemd bekleidet. Der Vorfall steht höchstwahrscheinlich mit einer Körperverletzung in Verbindung, die sich fünf Minuten vorher auf der Tanzfläche in einem nahe gelegenen Lokal ereignete. Dort kassierte ein 35-Jähriger einen Faustschlag. Zeugen melden sich bitte bei der Polizeistation Marburg, Tel. 06421- 4060.

Geldbörse geraubt

Marburg: Zwei etwa 170 Zentimeter große, schlanke Männer mit etwas dunklerer Hautfarbe und kurzen, schwarzen Haaren, sollen am Sonntagabend, 1. Januar einen 24-Jährigen im Steinweg ausgeraubt haben. Wie berichtet wurde, sprach einer der Täter das Opfer zwischen 23.10 und 23.20 Uhr vor einer Gaststätte im Steinweg an und überwältigte ihn anschließend. Der zweite Verdächtigte soll das Opfer danach durchsucht und die Geldbörse samt Bargeld geraubt haben. Das Duo war mit glänzenden Kunststoffjacken, ähnlich Bomberjacken, bekleidet und flüchtete zu Fuß in Richtung Elisabethkirche. Hinweise bitte an die Kripo Marburg, Tel. 06421- 4060.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43648/3525075


Berlin

Zwei Frauen wurden am U-Bahnhof Eberswalder Straße von einer Gruppe Männer belästigt. Als ein Mann sich vor die Frauen stellte, schlugen drei Täter auf ihn ein.

Am Neujahrsmorgen ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung am U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg gekommen. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 24-Jähriger um kurz vor 7 Uhr bemerkt haben, wie zwei Frauen aus einer Gruppe von acht bis neun Männern heraus verbal belästigt wurden. Als er sich seinen Angaben zu Folge schützend vor die Frauen stellte, soll er von drei Männern aus der Gruppe unvermittelt mit Fäusten ins Gesicht geschlagen worden sein. Dabei wurde ihm unter anderem ein Zahn ausgeschlagen.

Ein 18-jähriger Mann, der in unmittelbarer Nähe des Tatortes stand, aber seinen Angaben nach nichts mit den Angriffen zu tun hatte, wurde in der Folge ebenfalls von den Unbekannten angegriffen. Ihm wurde aus der Gruppe heraus eine Glasflasche ins Gesicht geworfen. Beide Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Täter konnten unerkannt flüchten.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/neujahrsmorgen-in-prenzlauer-berg-gruppe-von-maennern-belaestigt-frauen-und-schlaegt-auf-helfer-ein/19195944.html


Viele Brände, mindestens 14 Verletzte in der Berliner Silvesternacht. Bei der Party am Brandenburger Tor gab es sechs Anzeigen wegen sexueller Belästigung, an der Oberbaumbrücke fuhr eine Frau in eine Menschenmenge.

1500 Polizisten hatten die Festmeile gesichert, insgesamt waren 3500 Beamte in der Nacht im Einsatz. Über Twitter gab die Polizei allerdings auch bekannt, dass auf dem Festgebiet vereinzelt Frauen sexuell belästigt wurden.

„Es ist leerer als sonst“, findet eine Besucherin aus Lichtenberg, die mit ihren Freundinnen bereits das zehnte Jahr in Folge mitfeiert.

„Der Anschlag vor Weihnachten hat den Leuten die Feierlaune verdorben“, sagt der Glühweinverkäufer und wartet weiter auf Kundschaft.

Jede Handtasche wird durchsucht, jeder Besucher abgetastet. Größere Rucksäcke und Taschen dürfen nicht mit reingenommen werden. Dazu stehen überall Polizisten mit Maschinengewehren. 1500 Beamte sind auf der Festmeile, 3500 in ganz Berlin unterwegs. Als Reaktion auf den Anschlag sind zusätzlich hunderte Betonklötze aufgebaut, gepanzerte Fahrzeuge bewachen alle Zufahrtsstraßen.

In Neukölln gelang es der Polizei zwei mutmaßliche Randalierer festzunehmen. Zeugen hatten kurz nach 1 Uhr mehrere Männer beobachtet, die einen in der Emser Straße Ecke Hermannstraße abgestellten Chevrolet auf die Fahrbahn rollten, alle Scheiben zerschlugen, die Türen verbogen und im Anschluss das Auto mit Pyrotechnik in Brand setzten. Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 19 und 22 Jahren fest. Nachdem die Feuerwehr das Feuer gelöscht hatte, wurde das Auto sichergestellt.

In Schöneberg in der Bülowstraße, in Mitte in der Exerzierstraße sowie in Gesundbrunnen in der Usedomer Straße wurden außerdem Autos angezündet. In allen Fällen übernahm das jeweils zuständige Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die Ermittlungen.

Bis zum frühen Sonntagmorgen seien im Unfallkrankenhaus Berlin 14 Menschen mit schweren, durch Feuerwerk verursachten Verletzungen behandelt worden, sagte Pressesprecherin Angela Kijewski. In den meisten Fällen hätten explodierende Böller Körperteile abgerissen oder diese so schwer verletzt, dass sie amputiert werden mussten. Unter den Schwerverletzten war auch ein Kind. Ein 31-jähriger Mann wurde mit schweren Gesichtsverletzungen in die Klinik gebracht. Zuvor hatte er eine Kugelbombe gezündet, die ihn lebensbedrohlich verletzte.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/silvesternacht-in-berlin-feuerwehr-und-polizei-im-dauereinsatz/19195562.html


Freiburg

Freiburg (ots) – STADTKREIS FREIBURG

Am Neujahrstag (1.1.2017), gegen 17.00 Uhr, wurde der Polizei von einer 24-jährigen Frau mitgeteilt, dass sie in der Silvesternacht zwischen 02.30 Uhr und 03.00 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße von einem unbekannten Mann sexuell belästigt worden sei.

Nach den Schilderungen der jungen Frau habe der Unbekannte sie zunächst angesprochen und an den Armen festgehalten. Als der Mann versuchte, sie zu küssen und sie mehrfach über der Bekleidung unsittlich berührte, gelang es ihr, sich loszureißen und wegzulaufen. Vor dem Vorfall war die Frau in Begleitung ihres Freundes gewesen – wegen eines Streits war man dann jedoch getrennt weiter gegangen.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

Männlich, nordafrikanisch-arabisches Aussehen, etwa 25 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, dunkle Haare. Er sprach gebrochenes, eher unverständliches deutsch und war bekleidet mit einer roten Jacke und einer dunklen Jeanshose.

Der Mann war offenbar alleine unterwegs.

Wer Hinweise zu dem Vorfall oder zur Person des Täters geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kripo Freiburg unter Telefon 0761/882-5777 zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3525069


Flensburg

Flensburg (ots) – Die Kriminalpolizei Flensburg geht derzeit zwei angezeigten Übergriffen in der Silvesternacht in Flensburg und Glücksburg nach und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Nach Angaben einer 17 Jahre alten Jugendlichen sei sie an der Flensburger Hafenspitze von einer männlichen Person gegen 00.30 Uhr oberhalb ihrer Kleidung unsittlich berührt worden. Zusätzlich habe der Mann versucht, das Mädchen zu küssen.

Der Täter wurde durch die Geschädigte wie folgt beschrieben:

   - ca. 17 Jahre alt
   - schlanke Statur
   - kurze schwarze Haare
   - abstehende Ohren
   - sprach gebrochen deutsch
   - nordafrikanisches Erscheinungsbild
   - dunkle Hose und Jacke
   - trug weiße "Nike"-Schuhe.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6313/3525391


Dortmund

Im Laufe des Silvesterabends kam es mehrfach zu Ansammlungen größerer Menschengruppen.

Unkontrolliert flog Pyrotechnik in die Menge, wurde aber auch gezielt in Richtung der Polizisten geschleudert. Eine Rakete steckte ein Gitter an der Fassade der Reinoldikirche in Brand.

Die Polizei schritt ein, erteilte Platzverweise und nahm Störer in Gewahrsam.

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/dortmund/polizei-stoppt-boeller-randale-49558170.bild.html


Dortmund – Marl (ots) – Am Silvesterabend (31. Dezember) warf ein 18-Jähriger im Vorbeigehen einen Böller auf Bundespolizisten. Die Pyrotechnik detonierte vor den Füßen der Beamten.

Gegen 19:00 Uhr hielten sich Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs auf. Ein 18-jähriger Syrer aus Marl zündete einen „China Böller“ und warf diesen im Vorbeigehen vor die Füße der Einsatzkräfte. Dort detonierte die Pyrotechnik.

Sofort wurde der 18-Jährige zur Durchsuchung in die nahegelegene Wache gebracht. Dort wurden 24 weitere Feuerwerkskörper bei ihm sichergestellt.

In einer ersten Vernehmung erklärte der 18-Jährige:“ Das war nur Spaß“.

Gegen den Marler wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Ohne seine „Knaller“ konnte er die Wache wieder verlassen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3525573


Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0015

Die Polizei Dortmund fasst heute noch einmal kurz die polizeilichen Fakten zur Silvesternacht 2016/17 zusammen:

Während die Polizei an Silvester im Vorjahr 2015/16 im Stadtgebiet von Dortmund zu 421 Einsätzen gerufen wurde, waren zum Jahreswechsel 2016/17 insgesamt 185 Einsätze von der Polizei zu bewältigen.

Im gesamten Stadtgebiet von Dortmund wurden für den Tatzeitraum der Silvesternacht 18 Uhr bis um 6 Uhr morgens 43 (52) Körperverletzungsdelikte angezeigt. Darüber hinaus wurden keine Gewalttaten wie z. B. Tötungsdelikte oder Vergewaltigungen bekannt. Den meisten Fällen lagen persönliche Streitereien oder Schlägereien zu Grunde.

Die Vorjahreszahlen für den identischen Tatzeitraum stehen in einem Klammervermerk hinter den aktuellen Zahlen.

Raubstraftaten im Stadtgebiet Dortmund wurden 4-mal (6), Taschendiebstähle 11-mal (16) und 1-mal ein sogenanntes Antanzdelikt angezeigt. Sachbeschädigungen wurden stadtweit in 35 (42) Fällen angezeigt.

Bis zum heutigen Tag (5.1.) wurde im gesamten Stadtgebiet kein Fall von sexuellen Übergriffen im öffentlichen Raum angezeigt.

Im Rahmen einer Menschenansammlung von rund 1000 Personen am Platz von Leeds kam es zum Teil zu unsachgemäßem Einsatz von Silvesterfeuerwerk, was von eingesetzten Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei, die im dortigen Zusammenhang noch einmal verstärkt wurde, durch konsequentes Einschreiten unterbunden wurde.

Nach Einschätzung des eingesetzten Polizeieinsatzleiters war dies für eine Silvesternacht in Dortmund ein eher durchschnittlicher bis ruhiger Verlauf. Dazu haben die starke polizeiliche Präsenz und das konsequente Vorgehen der Polizei nicht unerheblich beigetragen. Herausragende oder spektakuläre Silvestersachverhalte wurden bis zum heutigen Tage nicht gemeldet.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3527791


In der Tat gab es laut dem Lokalzeitungsbericht einzelne „Allahu Akbar“-Rufe aus der Menge der Feiernden. Und tatsächlich hatte die Feuerwehr am Neujahrstag gemeldet, dass es durch eine Silvesterrakete zum Brand eines Gitterschutznetzes an der Reinoldikirche gekommen sei. Mit dem Netz ist ein Baugerüst verkleidet. Das Feuer sei schnell gelöscht worden, hieß es von der Feuerwehr. Die Polizei hat nach Angaben einer Sprecherin „keinerlei Erkenntnisse, dass die Rakete absichtlich abgefeuert wurde“.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/dortmund-polizei-reagiert-auf-breitbart-horrormeldung-zu-silvester-a-1128787.html


Münster

Bereits um 21:45 Uhr waren Polizisten Hinweisen auf eine Gruppe Nordafrikaner nachgegangen, die sich vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt bewegen sollten. Die Beamten kontrollierten dabei einzelne Personen und Kleingruppen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum.

Schon um 21:50 Uhr betraten fünf Personen einen Kiosk an der Hafenstraße. Ein Unbekannter aus der Gruppe zündete einen „Böller“ im Inneren des Ladenlokals. Als der Kiosk-Besitzer die Personen daraufhin zum Verlassen des Ladens aufforderte, schlug ihm einer der Männer mit einer Bierflasche auf den Kopf und flüchtete. Nach Angaben des Opfers hatte der Täter ein nordafrikanisches Erscheinungsbild. Er ist etwa 30 Jahre alt und 1,75 Meter groß. Der Unbekannte war mit einem dunklen Parka bekleidet.

Gegen 03:56 Uhr beobachteten Zeugen an der Bahnhofstraße einen 16-jährigen Algerier beim versuchten Taschendiebstahl. Er hatte einem 21-jährigen Mann aus Ahlen ein frohes neues Jahr gewünscht und ihn dabei umarmt. Diese Ablenkung nutzte der junge Taschendieb für einen schnellen Griff in die Jackentasche. Ermittlungen ergaben, dass der 16-jährige wegen ähnlicher Delikte gerade erst aus der Haft entlassen wurde. In einer Diskothek am Hawerkamp versuchte gegen 02:00 Uhr ein 20 jähriger Algerier einem Gast das Mobiltelefon aus der Hosentasche zu entwenden. Obwohl er hierbei auffiel, wandte er sich gleich dem nächsten Opfer zu und stahl ein Mobiltelefon aus der Handtasche einer Besucherin aus Haltern.

Gegen 01:50 Uhr sprachen Unbekannte einen 33 jährigen Münsteraner an und baten um Zigaretten. Für die Zigaretten bedankenden sich die beiden Taschendiebe mit einer intensiven Umarmung und entwendeten dabei das Portemonnaie aus der Jackentasche. Die beiden arabisch aussehenden Männer sollen 170 cm groß sein, einer trug eine rote Jacke.

Nachdem eine 17 jährige Schülerin aus Münster kurz nach Mitternacht durch die Explosion eines Böllers auf dem Prinzipalmarkt einen gehörigen Schrecken bekam, tröstete ein Unbekannter die junge Frau und nahm sie zur Beruhigung in den Arm. Dabei entwendete der vermeintliche Helfer unbemerkt das Mobiltelefon der Schülerin. Der Täter ist ca. 180 groß, mit schwarzen Haaren und Bartstoppeln.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3524611


Osnabrück

Vor Mitternacht verlief der Dienst der zahlreichen Polizeibeamten relativ ruhig, doch nach Mitternacht ging es Schlag auf Schlag: Schlägerei Alfhausen, Schlägerei am Osnabrücker Hauptbahnhof, Streitigkeiten in Gehrde, Bedrohung in Melle-Neuenkirchen (mit Widerstand und verletztem Polizeibeamten), Körperverletzung am Rosenplatz, sexuelle Belästigung in der Altstadt,……. Bis in die frühen Morgenstunden kam es zu zahlreichen Einsätzen. Durch die Unterstützung der Bereitschaftspolizei und den verstärkten Streifen konnten die Lagen schnell und konsequent unter Kontrolle gebracht werden. 10 Personen verbrachten die Silvesternacht bei der Polizei, viele andere jedoch auch in den örtlichen Krankenhäusern, weil sie Opfer von Körperverletzungen geworden waren.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/3524608


Lübeck

Kurz vor Mitternacht war im Bereich des Lübecker Holstentors eine Gruppe von zirka 500 Personen festzustellen, die dort den Jahreswechsel feierten. Dabei handelte es sich nach Schätzungen zufolge dem äußeren Anschein überwiegend um Migranten, die nicht geschlossen agierten, aber in kleineren Gruppen teilweise ein aggressives Verhalten zeigten. Entsprechend der Situation wurden vor Ort durch polizeiliche Präsenz Eskalationen unterbunden.

Zwischenzeitlich eingegangene Meldungen über Belästigungen von Frauen aus Gruppen heraus im Bereich des Lübecker Hauptbahnhofs bestätigten sich bislang nicht.

Im Grömitz meldete der Sicherheitsdienst kurz vor Mitternacht der Polizei, dass zwei junge Syrer (24/27) im Bereich des Seebrückenvorplatzes andere feiernde Gäste möglicherweise belästigen. Von beiden Männern wurden die Personalien festgestellt; sie wohnen in Grömitz. Sie erhielten einen Platzverweis für die Nacht.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43738/3524519


Bremen

Eine größere Gruppe von ca. 400 Personen verblieb auf dem Bahnhofsvorplatz im Bereich des Haupteingangs. Darunter befanden sich viele Personen mit Migrationshintergrund, zumeist Syrer und Afghanen.

Eine größere Personengruppe wurde am Haupteingang des Bahnhofs Bremen durch vier Afghanen (19, 21, 23, 27) mit einer Rakete beschossen. Es wurde niemand verletzt. Die Raketen wurden sichergestellt.

Eine 53-jährige Frau aus Afghanistan wurde durch eine Rakete oder Böller unterhalb des rechten Auges im Gesicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Verursacher ist noch unbekannt.

Ein 26-jähriger Italiener erlitt einen Hörschaden durch eine Rakete, die am Boden explodierte.

Von zwei Jugendliche (15, 16) aus Montenegro bzw. dem Kosovo wurden so genannte „Polenböller“ gezündet. Einer hatte noch zwei weitere dieser lebensgefährlichen Böller dabei. Sie wurden sichergestellt.

Gegen 01:25 Uhr wurde ein 28-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger in Schutzgewahrsam genommen. Er war stark alkoholisiert und hatte sich auf dem Vorplatz bis auf die Unterhose entkleidet. Wegen der niedrigen Temperaturen wurde er in Gewahrsam genommen und nach Ausnüchterung entlassen.

In der Abreisephase wurde ein Diensthundeführer von einem 16-jährigen Polen bespuckt und beleidigt, als seine Personalien festgestellt wurden.

Gegen 04:50 Uhr wurden Bundespolizisten in der Vorhalle des Bahnhofs durch einen 23-jährigen Türken beleidigt.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70255/3524408


Bremen-Vegesack, Friedrich-Klippert-Straße 01. Januar 2017, 00:35 Uhr

Polizisten mit Flaschen beworfen und mit Raketen beschossen

Noch unbekannte Täter haben aus einer Personengruppe heraus in der Silvesternacht Polizisten angegriffen und zwei Streifenwagen beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen dieses Vorfalls in der Friedrich-Klippert-Straße im Bereich der Grohner Düne, der sich kurz nach dem Jahreswechsel ereignete. Die Beamten waren wegen eines anderen Einsatzes in die Friedrich-Klippert gerufen worden, hatten die Streifenwagen am Straßenrand abgestellt und diese verlassen. Von Passanten wurden die Einsatzkräfte kurze Zeit später darauf aufmerksam gemacht, dass die geparkten Polizeiwagen mit Raketen beschossen werden. Als die Beamten daraufhin zurück zu den Fahrzeugen gingen, wurden sie selber ebenfalls aus einer etwa 30 Personen großen Gruppe mit Feuerwerk beschossen. Auch Flaschen wurden auf die Polizisten geworfen. Dabei gingen zwei Scheiben von Streifenwagen zu Bruch. Als ein Polizeibeamter die Situation mit einer dienstlichen Videokamera dokumentieren wollte, wurde er gezielt mit einer Flasche beworfen und ein sogenannter Polenböller detonierte unter dem Streifenwagen, an dem er stand. Der Beamte entschloss sich daraufhin aus Eigensicherungsgründen auf das Fertigen von Videoaufnahmen zu verzichten. Beide Streifenwagen verließen den Einsatzort. Dabei wurden sie weiterhin mit Flaschen beworfen. Eine Flasche landete auf der Frontscheibe eines Einsatzfahrzeugs. Die Polizisten blieben unverletzt. An beiden Streifenwagen entstand erheblicher Sachschaden, die Fahrzeuge mussten ausgetauscht werden. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0421-362 38 88 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/3525533

http://www.bild.de/regional/bremen/silvester/polizei-mit-feuerwerk-attackiert-49577672.bild.html


Hamburg

St. Pauli/City – Die Polizei hatte extra ein Großaufgebot von mehr als 500 Beamten zusammengezogen – dennoch ist es wieder passiert. Einige Täter schlugen sogar direkt vor den Augen der Polizisten zu!

Mindestens 14 Frauen (18-26) wurden in der Silvesternacht Opfer von Sex-Übergriffen.

Die Tatorte: der Jungfernstieg, die St. Pauli Landungsbrücken, zwei Mal der Hans-Albers-Platz und zehn Mal Beatles-Platz/Große Freiheit.

Ein Beamter: „Frauen wurde auf den Po, in den Schritt und sogar unter das Kleid gefasst.“

– drei Syrer, drei Iraker, zwei Afghanen, ein Eritreer und ein Deutsch-Russe. Sie kamen nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Die flüchtigen Täter werden beschrieben als Südländer, Araber oder Nordafrikaner.

Polizeisprecher Timo Zill: „Wir waren gut aufgestellt, aber das war auch nötig.“

Sonst wäre es möglicherweise noch schlimmer geworden – wie vor einem Jahr, als 410 Frauen überwiegend auf dem Kiez Opfer eines Sex-Mobs wurden.

Auf dem Jungfernstieg versammelten sich dieses Jahr nur noch 4000 Menschen (-8000 zum Vorjahr), laut Polizei fast nur Migranten. „Die Stimmung war aggressiv“, so Polizeisprecher Zill. Die Polizei zog vorsorglich weitere Kräfte zusammen. Nach etlichen Platzverweisen beruhigte sich dort gegen 1.30 Uhr die Lage.

Auf dem Kiez feierten rund 45 000 Menschen (-5000 zum Vorjahr). Brennpunkt erneut: die Große Freiheit, wo gegen Mitternacht auffällig viele Gruppen mit Männern aufschlugen. Die Polizei reagierte sofort, zeitweise wurde sogar der Zugang gesperrt. Timo Zill: „Es war eine hohe Anzahl Problemklientel feststellbar. Auch hier erfolgten niedrigschwellig polizeiliche Maßnahmen wie Personenüberprüfungen und das Erteilen von Platzverweisen und Aufenthaltsverboten.“

Die von der Polizei überwachten Gruppen zersplitterten sich. Einige Männer schlugen dann einzeln zu.

http://www.bild.de/regional/hamburg/silvester/grapsch-attacke-auf-st-pauli-49556418.bild.html


Gerhard Kirsch

vor 14 Stunden

Sehr geehrte Frau Peter,
ich weiß zwar nicht, wo Sie Ihre Silvester-Nacht verbracht haben, aber es kann nach meinem Dafürhalten nicht in Köln, Hamburg oder an einem anderen neuralgischen Ort des Jahreswechsels 2015/16 gewesen sein. Es war deshalb auch sicherlich sehr schwer für Sie, die Lage entsprechend zu beurteilen. Sie werfen der Polizei vor, nach „Aussehen“ zu überprüfen – meinten nach meiner Meinung wohl aber eher ein rassistisch motiviertes Vorgehen.
Lassen Sie sich gesagt sein, dass alles getan wurde, um u.a. sexuelle Übergriffe auf Frauen jeglicher Hautfarbe und Aussehens nach den Erfahrungen des Jahreswechsels 2015/16 zu verhindern – und: Sie wurden mit wenigen Ausnahmen verhindert. Als Gewerkschafter und Polizeibeamter, der in der Silvesternacht in Hamburg bei seinen Kolleginnen und Kollegen war, empfinde ich ihre Äußerungen als einen Schlag ins Gesicht derjenigen, die eine hoch brisante Lage – nicht nur in Hamburg – mit Bravour gemeistert haben. Ihr Statement ist auch ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger, die – ohne belästigt und in ihrer Würde oder am Körper verletzt zu werden – friedlich feiern konnten. Daraus resultierend spricht eine Art der Verachtung aus ihren Äußerungen, die ich als Landesvorsitzender der GdP Hamburg nicht hinnehmen kann. Meine Kolleginnen und Kollegen kommen seit Monaten aus den Stiefeln nicht mehr raus – und sorgen dafür, dass auch Sie in diesem Staat weiterhin ihre Meinung oder eben auch Unfug sagen können.
Und nun zur Lage in Hamburg am Jungfernstieg, Frau Peter:
Mit Gewerkschaftskollegen war ich in Hamburg in der Silvesternacht bei den eingesetzten Einheiten und konnte mir selbst ein unmittelbares Bild über die Lage und über das Einschreiten machen. Am Jungfernstieg hatte sich gegen 21.45 Uhr eine große Menschenmenge angesammelt – fast ohne Ausnahme offenbar überwiegend junge Personen mit Migrationshintergrund. Zu diesem Zeitpunkt wurden ungezählte Feuerwerkskörper in der Menschenmenge zur Detonation gebracht – Feuerwerkskörper wurden rücksichtslos in die Menschenmenge geworfen. Es befanden sich viele Kleinkinder in der Menge. Besonders aggressive Personen wurden von den Kolleginnen und Kollegen überprüft und in Gewahrsam genommen. Die ganze Zeit über hatte man das Gefühl, buchstäblich auf einem „Pulverfass“ zu sitzen. Die Kolleginnen und Kollegen haben mit einem großartigen Fingerspitzengefühl die Lage im Griff behalten. Es wäre nicht auszudenken gewesen, wenn z.B. die Kinder verletzt worden wären und die Lage dadurch „gekippt“ wäre. Während des ausgiebigen Feuerwerkes hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, hier einer traumatisierten Menschenmenge gegenüber zu stehen.
Abschließend: Liebe Frau Peter – Warum ist es Ihnen eigentlich auch vor dem Hintergrund des Berliner Terroranschlages nicht möglich zu sagen, dass meine Kolleginnen und Kollegen einfach einen brisanten Einsatz exzellent gemeistert haben? Stattdessen kommen Sie mit dem „Aussehen“ der Menschen daher. Kommen Sie bitte zurück in die Realität – denn die wird uns noch sehr viel abverlangen.
Ich wünsche auch Ihnen ein gesundes und gutes Neues Jahr – und vielleicht auch mal wieder ein Silvester, an dem meine Kolleginnen und Kollegen bei ihren Familien sein können.
Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Hamburg

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160810306/Kommen-Sie-bitte-zurueck-in-die-Realitaet.html


Duisburg

Duisburg – Unfassbarer Vorfall in Duisburg-Huckingen: Dort haben Unbekannte einen Feuerwerkskörper in einen Rettungswagen geworfen!

Ein Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Duisburg zog sich dabei leichte Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ein Feuerwehrmann erlitt eine Brandwunde am Oberschenkel. Er saß auf dem Beifahrersitz, als der Knallkörper explodierte. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte er seinen Dienst aber fortsetzen.

Das Team war zuvor einem verletzten Mann zu Hilfe gekommen, der aber nicht ins Krankenhaus musste. Der Sitz des Rettungswagens wurde beschädigt. Die Böller-Werfer entkamen unerkannt.

Feuerwehr-Sprecher Robert Bäcker: „Wir haben die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet.“

In Duisburg-Homberg wurden Feuerwehrwagen mit Raketen beschossen, als sie zu einem Brand ausgerückt waren. Auch ein Streifenwagen der Polizei wurde beschädigt – durch einen Böller zersprang eine Seitenscheibe!

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet/chaoten-bewerfen-rettungswagen-mit-boellern-49552188.bild.html


Essen

Die Polizei war mit starken Kräften in der City und richtete ihr Augenmerk auf 450 Menschen mit Migrationshintergrund, die sich vom Essener Hauptbahnhof zum Kennedyplatz aufmachten.

Nach Angaben der Polizei waren kurz vor Mitternacht größere auffällige Gruppen am Essener Hauptbahnhof angekommen. Die Einsatzleitung entschied, die Personen, offenbar vorwiegend Nordafrikaner, auf ihrem Weg in die City zu begleiten, um bei Störungen sofort eingreifen zu können.

Als auf dem Kennedyplatz zum Jahreswechsel Raketen und Böller gezündet wurden, warf ein Feiernder aus der Gruppe einen Knaller auf Polizeibeamte. Er kam ins Gewahrsam.

http://www.waz.de/staedte/essen/polizei-begleitet-450-auffaellig-feiernde-in-der-essener-city-id209138761.html


Düsseldorf

Nicht nur die Polizei registrierte auf den Altstadtstraßen und am Rhein auffallend viele Besucher aus dem nordafrikanischen Raum. Familien mit kleinen Kindern waren darunter, aber überwiegend waren es junge Männer, die in mehr oder weniger großen Gruppen unterwegs waren.

Fünf Frauen zeigten in der Nacht sexuelle Belästigungen an, im „niederschwelligen Bereich“, wie die Polizei mitteilte. Bei einer Festnahme wurde eine Polizistin leicht verletzt.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/silvesternacht-in-duesseldorf-boellerverbot-in-der-altstadt-brachte-bessere-luft-aid-1.6496814

Aufschlussreiche Bilderstrecke:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-silvester-in-der-altstadt-mit-viel-polizei-bid-1.6496879


Bei trockenem Wetter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt war die Altstadt bis 21.30 Uhr nur mäßig besucht.

Die Beamtinnen und Beamten fertigten insgesamt 28 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, 5 wegen Sexualdelikten sowie 18 wegen Taschendiebstählen. In drei Fällen kam es bei Einsätzen zu Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte, hierbei wurde eine Polizeibeamtin leicht verletzt. Die Anzahl der Ingewahrsamnahmen beläuft sich auf 29.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/3524605


Jakub L. (33, l.), Mohammed K. (26) und Abadaraoud K. (24, r.) auf der Anklagebank im Düsseldorfer Amtsgericht

Düs­sel­dorf – Sie stam­men aus Al­ge­ri­en, woll­ten an­geb­lich in der „Alt­stadt Sil­ves­ter fei­ern“: Jetzt stan­den die Asyl-Be­wer­ber Mo­ha­med K. (26), Jakub L. (33) und Ab­a­dar­aoud K. (24) wegen ge­werbs­mä­ßi­gem Dieb­stahl vor Ge­richt.

BLITZ-PRO­ZESS NACH HAN­DY-KLAU!

Bun­des­po­li­zis­ten hat­ten Mo­ha­med K. (26) Jakub L. (33) und Ab­a­dar­aoud K. (24) am Neu­jahrs­mor­gen gegen 2.40 Uhr am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof be­ob­ach­tet. Die Be­am­ten ob­ser­vier­ten die drei Män­ner: Immer wie­der hiel­ten sie am Bahn­steig und spä­ter in zwei Alt­stadt-Lo­ka­len nach Op­fern Aus­schau.

Am frü­hen Mor­gen der Zu­griff: Bei „Bur­ger King“ klau­te einer der Män­ner einer war­ten­den Frau ihr Handy aus der Ta­sche.

Ein Bun­des­po­li­zist (47) als Zeuge: „Das war der so­ge­nann­te Zie­her. Der zwei­te ver­deck­te mög­li­chen Zeu­gen dabei die Sicht auf den Dieb – der Ab­de­cker. Der drit­te be­ob­ach­te­te beide Türen des Re­stau­rants, hielt Sicht-Kon­takt mit den Kom­pli­zen – der Ab­si­che­rer.“

Mit sei­nen Kol­le­gen nahm der Po­li­zist die drei Asyl­be­wer­ber, die in Bo­chum und Wit­ten ge­mel­det sind, auf fri­scher Tat fest. Seit­dem saßen sie in Haft.

Mo­ham­med K. (be­reits wegen Dieb­stahl vor­be­straft) und Jakub L. zeig­ten sich ge­stän­dig. Die Tat sei ein Feh­ler ge­we­sen, sagte K. Ihr Kom­pli­ze stritt hin­ge­gen ab.
Die Män­ner kas­sier­ten Haft­stra­fen auf Be­wäh­rung: Mo­ham­med K. und Jakub L. be­ka­men fünf bzw. vier Mo­na­te, Ab­a­dar­aoud K. drei Mo­na­te.

Die Rich­te­rin: „Ich hoffe, dass Sie die erste Frei­heits­stra­fe von wei­te­ren Straf­ta­ten ab­hält.“

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/diebstahl/blitzprozess-nach-handy-diebstahl-an-silvester-49581046.bild.html


Trier

Als besonderes Vorkommnis stellte die Polizei im Bereich des Hauptbahnhofs in Trier ab etwa 18.15 Uhr nach und nach die Anreise und das Zusammenkommen von einer Vielzahl von jungen Männern fest, die überwiegend aus nordafrikanischen Staaten stammten und den Jahreswechsel in Trier verbringen wollten. In der Summe wurden dort, gemeinsam mit Kräften der Bundespolizei, während des gesamten Abends 121 Personen angesprochen und kontrolliert.

Aufgrund der Vorkommnisse in Köln an Silvester 2015 und des Auftretens der Kontrollierten in unterschiedlich großen Gruppen, die unter anderem Böller zündeten, führten die Polizeibeamtinnen und -beamten sogenannte Präventiv- oder Gefährderansprachen durch. Vereinzelt mussten schon hier Platzverweise erteilt werden. Auch weitere Kleingruppen verschiedener Feierwilliger, die sich in der Trierer Innenstadt aufhielten, wurden offensiv angesprochen, um Tatgelegenheiten frühzeitig zu unterbinden. Diese präventive Strategie der Polizei, die auch in anderen Städten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier verfolgt wurde, zahlte sich bis zum Ende der Nacht aus.

In der Bilanz des Polizeipräsidiums Trier registrierten die Polizeibeamtinnen und -beamten bis 7 Uhr am 1. Januar 2017 insgesamt 21 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. In Trier waren es silvestertypisch sogar nur fünf Delikte, fünf Personen mussten bis zur Ausnüchterung in den Polizeigewahrsam eingeliefert werden. 16 Mal mussten die Einsatzkräfte Platzverweise erteilen, damit es nicht zu Eskalationen kam. Die häufigsten Straftaten waren Körperverletzungen (9) und Sachbeschädigungen (6) und einige Beleidigungen.

Bis zum Einsatzende registrierte die Polizei lediglich einen sexuell motivierten Übergriff. Hier wurde eine 27-jährige Frau gegen 6.30 Uhr am Neujahrsmorgen auf dem Nachhauseweg in der Straße „Auf der Steinrausch“ von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen und zu Boden gerissen. Hier hielt er das Opfer fest und berührte es oberhalb der Bekleidung mehrfach im Intimbereich und versuchte, die Frau zu küssen. Aufgrund der Gegenwehr und der Hilferufe der Geschädigten wurde ein Anwohner auf die Situation aufmerksam. Dieser Zeuge rief laut in Richtung des Angreifers, so dass dieser von seinem Opfer abließ und flüchtete. Die Geschädigte wurde im Gesicht verletzt und ärztlich versorgt.

Der Tatverdächtige wird lediglich beschrieben als kräftiger Mann von etwa 25 Jahren, 175 – 180 cm groß. Bekleidet war er mit einem schwarzen Blouson über einem grauen Kapuzenpulli, dessen Kapuze er über den Kopf gezogen hatte. Ferner trug er eine schwarze Trainingshose.

Hierzu sucht die Polizei Zeugen und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 0651 / 9779-2290 bzw. -0 zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117701/3525554


Konz

Laut Polizei soll eine Gruppe Jugendlicher am Samstag gegen 18 Uhr auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofs Konz einen 47-Jährigen angegriffen und verletzt haben. Der Mann war mit dem Zug aus Mönchengladbach angereist. Ob die Jugendlichen zuvor im gleichen Zug saßen oder sich bereits am Bahnhof aufhielten, ist nicht bekannt. Auch die Ursache für den Streit steht nicht fest. Zeugen haben der Polizei berichtet, dass die „südländischen Jugendlichen“ sich außer auf Deutsch auch in einer Fremdsprache unterhalten hätten und 16 bis 17 Jahre alt gewesen seien.

In einer ersten Pressemitteilung der Polizei am Sonntagmorgen hieß es, der 47-Jährige sei bei der Schlägerei „schwer verletzt“ worden, am Nachmittag teilte die Polizei mit, dass die Verletzungen nicht so schwer seien, wie zunächst vom Notarzt angenommen. Die Tatverdächtigen seien noch nicht ermittelt, die Fahndung laufe. Die Saarburger Polizei sucht Zeugen, Telefon: 06581 9155-50, E-Mail: pisaarburg@polizei.rlp.de.

In Trier sprach die Polizei von einer ruhigen Silvesternacht ohne außergewöhnliche Einsätze. Am Hauptbahnhof habe sich eine größere Gruppe von Ausländern und Asylbegehrenden getroffen. Ein Polizeisprecher sprach von rund 100 Menschen. Die Polizei habe aller Personen kontrolliert. Es sei zu keinen Zwischenfällen gekommen, die Gruppe habe sich wieder aufgelöst.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Schlaegerei-am-Bahnhof-Konz-Gruppe-Jugendlicher-greift-Mann-an-Notarzt-versorgt-47-Jaehrigen;art8100,4577030


Augsburg

So feuerte ein 22-jähriger syrischer Staatsangehöriger eine Rakete in Richtung anderer herumstehender Personen ab. Da er sich anschließend uneinsichtig zeigte und einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, musste er zur Unterbindung weiterer Gefährdungen in Polizeigewahrsam genommen werden.

Auch drei junge Männer aus dem Irak und dem Jemen wurden dabei beobachtet, wie sie Raketen auf mehrere Personen abfeuerten. Die drei wurden des Platzes verwiesen.Eine 30-jährige Frau wurde durch eine Silvesterrakete am Kopf getroffen und am Ohr verletzt. Eine weitere Rakete prallte gegen einen Streifenwagen in dessen unmittelbarer Nähe sich auch ein Polizeibeamter befand. Dieser wurde durch einen Splitter am Auge verletzt. Nach Angabe eines Zeugen könnten hierfür womöglich drei Syrer verantwortlich sein, zumindest wurden sie dabei beobachtet Raketen in die Menschenmenge abzufeuern. Die Aufklärung des Sachverhalts dauert noch an.

Personen, die sachdienliche Angaben zum o. g. Vorfall machen können, oder Bild- bzw. Videomaterial von der Silvesternacht am Königsplatz gefertigt haben, werden gebeten sich bei der PI Augsburg Mitte unter 0821/323-2110 zu melden.

Innenstadt / Ludwigstraße – In einer Diskothek in der Ludwigstraße wurden zwei 18-jährige Frauen von drei afghanischen Staatsangehörigen im Alter von 19, 21 und 37 Jahren mehrfach unsittlich am Gesäß begrapscht. Die drei Täter zeigten sich den Polizeibeamten gegenüber höchst unkooperativ und mussten daher anschließend in Gewahrsam genommen werden. Sie stritten die Tat vehement ab.

Ebenfalls in der Ludwigstraße wurde gegen 04:10 Uhr ein 31-jähriger Iraker von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er seine Hose samt Unterhose herunterzog und gegenüber mehrerer Frauen und dem Zeugen sein Glied vorzeigte.

Personen, die an der o. g. Örtlichkeit Geschädigte von Straftaten wurden oder als Zeuge sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der PI Augsburg Mitte unter 0821/323-2110 zu melden.


München

Am in werden unter Rufen auf das Rathaus geschossen!

 


Köln

Dass es in diesem Jahr glimpflich abging in Köln, lag demnach nicht daran, dass die Nafris ihre kriminelle Energie verloren hatten – sondern an der professionellen Polizeiarbeit. Er habe vorübergehend die Befürchtung gehabt, dass der Einsatz „hätte kippen können“, gestand Mathies ein.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160798826/Viele-Nordafrikaner-wollten-wohl-gar-nicht-Silvester-feiern.html


Allein in der Innenstadt waren rund 1500 Beamte im Einsatz, die vermehrt Personalien kontrollierten. Die Kölner Polizei hat nach eigener Einschätzung „durch konsequentes Einschreiten“ ähnliche Straftaten wie in der vorhergehenden Silvesternacht verhindert.

„Wir hatten Personengruppen, die vergleichbar aggressiv waren“, sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies am Sonntag. Erneut seien mehrere hundert junge Nordafrikaner nach Köln gereist.

Der große Unterschied zum Jahr davor sei gewesen, dass die Polizei diesmal konsequent eingeschritten sei. Am Hauptbahnhof setzten Polizisten mehrere hundert Männer fest. Die Verdächtigen wurden eingekreist und kontrolliert. Die Polizei sagt, sie ähnelten äußerlich „der Klientel vom vergangenen Jahr“ – vor allem aus Nordafrika. 

Polizeipräsident Mathies sprach von 1000 Personen. Weitere 300 Personen wurden am Deutzer Bahnhof aus einem Zug geholt und überprüft. 

Auf Twitter schrieb die Kölner Polizei von einer Kontrolle mehrerer so genannter „Nafris“ – die Kurzform für nordafrikanische Intensivtäter. 

Die Polizei habe Platzverweise erteilt und Gefährderansprachen gehalten – wer sich nicht ausweisen konnte, sei vorläufig in Gewahrsam genommen worden.

Die Beamten sprachen 190 Platzverweise aus und nahmen 92 Personen in Gewahrsam. 27 Personen wurden vorläufig festgenommen. Es wurden zehn Sexualdelikte angezeigt, Vergewaltigungen waren nicht darunter.

http://www.bild.de/news/inland/sex-uebergriffe-silvesternacht/koeln-hauptbahnhof-49549850.bild.html


1700 Polizisten der Landes- und Bundespolizei waren in einem noch nie da gewesenen Aufgebot unterwegs, um eine Eskalation wie im vergangenen Jahr zu verhindern.

Dies sei „weitgehend gelungen“, sagte der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies. Dass die Nacht ohne dramatische Zwischenfälle verlaufen sei, habe auch daran gelegen, dass die Polizei am späten Abend mehrere Hundert Männer in den Blick genommen habe, die am Hauptbahnhof und am Deutzer Bahnhof unterwegs waren. Sie seien mit „Grundaggressivität“ in Gruppen aufgetreten. Darum forderte die Polizei 200 zusätzliche Beamte an.

Die Bundespolizei habe zwischen 21 und 23 Uhr 650 Männer überprüft, davon seien fast alle Nordafrikaner gewesen, sagte Mathies. Kritik aus den sozialen Netzwerken an „Racial Profiling“, mit dem die Polizei vermehrt Menschen nicht deutscher Herkunft kontrolliert habe, wies er zurück: „Es ging darum zu verhindern, dass es zu vergleichbaren Ereignissen wie im vergangenen Jahr kam.“ Die Situation habe gezeigt, dass auch in diesem Jahr „mit drohenden Straftaten zu rechnen“ gewesen sei, sagte der Polizeipräsident.

Das bekräftigte auch Bundespolizei-Sprecher Wolfgang Wurm: „Wir hatten Gruppen, die vergleichbar aggressiv waren wie 2015.“ Damals habe man allerdings keine Grenzen gesetzt. „Frühzeitiges Erkennen, sofortige Maßnahmen und eine niedrige Einschreitschwelle“ der Polizisten hätten in diesem Jahr erhebliche Straftaten wie vor einem Jahr verhindert. In den Zügen in Richtung der nordrhein-westfälischen Metropolen seien 2000 „fahndungsrelevante Personen“ unterwegs gewesen, davon reisten mindestens 1000 nach Köln.

Bei der Kölner Polizei gingen bis Neujahr um 12 Uhr insgesamt 50 Strafanzeigen ein. Zehn Sexualdelikte wurden gemeldet, darunter auch sexuelle Beleidigungen, aber keine Vergewaltigung. Sechs Menschen aus dem rechtsextremen Umfeld, mit Bezug zur Identitären Bewegung, wurden festgenommen. Die Polizei erteilte 190 Platzverweise, von denen 35 an Deutsche gingen. 92 Menschen wurden in Gewahrsam genommen, auch darunter Deutsche.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160761721/Wir-hatten-Gruppen-die-vergleichbar-aggressiv-waren-wie-2015.html


An Silvester 2016 hatte die Polizei die Lage jederzeit im Griff. Insgesamt wurden von 650 Personen (vornehmlich arabisch aussehende Männer) am Hauptbahnhof die Personalien kontrolliert.

Sechs Personen wurden festgenommen, gegen drei von ihnen lagen Haftbefehle vor, die drei anderen waren illegal in Deutschland.

In ihrer ersten nächtlichen Bilanz berichteten Stadt und Polizei von zwei sexuellen Übergriffen, bei denen Frauen begrapscht wurden. Im einen Fall wurde der Täter gefasst, im anderen Fall suche man noch nach den drei Tätern. Die Ermittlungen laufen.

Wenige Hundert Meter weiter am Hauptbahnhof war es mit der rheinischen Leichtigkeit vorbei. Dort hörte man das Wummern eines kreisenden Hubschraubers. Hunderte junger Männer nordafrikanischer Herkunft bestimmten das Bild – und irritierten Kölner und Polizisten gleichermaßen.

Früh haben die Einsatzkräfte den immer größeren werdenden Pulk ins Visier genommen. Die arabisch aussehenden Männer wurden „eingekesselt“ und kontrolliert.

Der Polizeipräsident sagte, sie ähnelten äußerlich „der Klientel vom vergangenen Jahr“. Und die Verantwortlichen waren sich sicher, dass es ohne die enorme Polizeipräsenz womöglich zu ähnlichen Zuständen wie im vergangenen Jahr gekommen wäre.

Die Bilder dieser Kontrollen waren nicht das, was man an Silvester sehen will. Ja!

Dass schon in der Nacht auch heftige Kritik an den „Kontrollen nur nach Hautfarbe“ geäußert wurde, ist an Naivität kaum noch zu überbieten. Es waren im vergangenem Jahr eben nicht Holländer und Briten, die sich zum Mob formierten. Hätte die Polizei in diesem Jahr die Männer unkontrolliert in die Stadt ziehen lassen sollen? Nein!

Köln hat unter den Augen der Welt gezeigt, dass es besser gelaufen ist als im Vorjahr – auch wenn ein enormer Aufwand dafür nötig war.

Insgesamt wurden von 1700 Personen (vornehmlich arabisch aussehende Männer) am Hauptbahnhof die Personalien kontrolliert.

Die Frage, warum erneut so große Gruppen mit nordafrikanischem Hintergrund Richtung Dom wollten, wird die Behörden noch beschäftigen.

Es ist ein Omen für 2017. Denn auch da rechnet Mathies mit diesem Phänomen. Das heißt für Köln: Wir werden uns an solchen Tagen an die massive Polizeipräsenz gewöhnen müssen.

http://www.express.de/koeln/silvesternacht-in-koeln-warum-wollten-erneut-so-viele-nordafrikaner-zum-dom–25400764


gruefri

► Wie kriminell sind Nafris? Laut BKA kommen 22 Prozent der Tatverdächtigen nichtdeutscher Herkunft aus Marokko, Algerien und Tunesien. Obwohl nur 2 Prozent der Zuwanderer von dort kommen! In NRW hat sich die Zahl der Straftaten durch Algerier seit 2013 versechsfacht (13 200), bei Marokkanern um 36 Prozent erhöht (14 700).

► Welche Straftaten begehen Nafris? Raub und Körperverletzung sind am häufigsten. In NRW wurden in 2015 zudem vor allem Taschendiebstähle von Algeriern (599) und Marokkanern (570) verübt.

► Werden Nafris abgeschoben? Viel zu langsam! In NRW leben nach BILD-Informationen aktuell 1960 ausreisepflichtige Marokkaner und 1149 ausreisepflichtige Algerier. 2016 hat das Land nur 108 Marokkaner und 102 Algerier abgeschoben.

 http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/chefin-peter-und-die-nafri-debatte-49571068.bild.html

Abschiebungen von Nafris 2016

Lediglich 99 Marokkaner wurden bis Ende November zurückgeflogen, nur 140 von mehr als 3700 ausreisepflichtigen Algeriern. Bis Ende November wurde 111 Tunesier abgeschoben, Dreiviertel davon alleine aus Sachsen. Denn der Freistaat bemüht sich mit größerem Erfolg als die Düsseldorfer Landesregierung bei der tunesischen Botschaft darum. „Großes Optimierungspotential“ besteht nach Auskunft von Sachsens Innenminister Markus Ulbig noch bei der Zusammenarbeit mit Marokko. Bisher akzeptiert das Königreich lediglich ein bis zwei abgelehnte Asylbewerber für Flüge mit der staatlichen Airline.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-s-exklusiv-warum-nrw-die-reform-der-herkunftsstaaten-blockiert-14608942.html


Nordafrika

Mehr als tausend Migranten aus dem südlichen Afrika haben in der Nacht zum Neujahrstag versucht, über den Absperrzaun in die spanische Exklave Ceuta in Marokko zu gelangen. Die spanischen Behörden teilten mit, dass dabei 50 Mitglieder der marokkanischen Sicherheitskräfte und fünf spanische Polizisten verletzt wurden. Letztlich gelang es keinem der Migranten, die sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden.

Das Vorgehen der Migranten wurde von den Behörden in Ceuta als „extrem gewalttätig“ beschrieben. Sie hätten Metallstäbe, Drahtscheren und Steine eingesetzt, einer der verletzten Beamten habe ein Auge eingebüßt. Rund hundert Migranten gelang es demnach, auf den ersten von zwei Absperrzäunen zu klettern.

https://www.welt.de/politik/ausland/article160764082/1100-Nordafrikaner-wollen-EU-Grenzzaeune-stuermen.html