St. Pauli –

Erst wollte er ihre Handtasche klauen, dann stieß er die Frau ins Gleisbett: Ein 16-Jähriger Taschendieb ist in der Nacht zu Mittwoch von der Bundespolizei auf St. Pauli festgenommen wurden.

Nach MOPO-Informationen versuchte der 16-Jährige wohl gegen 0.50 Uhr an der S-Bahnstation Reeperbahn der Frau in die Handtasche zu greifen, doch die bemerkte den Dieb. Daraufhin kam es zwischen den beiden zu Handgreiflichkeiten, die damit endeten, dass der 16-Jährige sein Opfer so heftig schubste, dass sie ins Gleisbett fiel.

Zum Glück fuhr zu dem Zeitpunkt kein Zug ein. Durch den harten Aufprall zog die Frau sich Platzwunden, Prellungen und vermutlich auch eine Gehirnerschütterung zu.

Der Jugendliche flüchtete, konnte von der Bundespolizei aber in der Silbersackstraße gefasst werden.

Laut Radio Hamburg kommt der 16-Jährige aus Marokko. Anschließend hatte das Abendblatt berichtet, dass er bereits u.a. wegen Körperverletzung und Eigentumsdelikte polizeibekannt gewesen sei.

Diese Informationen konnte ein Polizeisprecher auf MOPO-Nachfrage nicht bestätigen.

http://www.mopo.de/hamburg/polizei/s-bahnstation-reeperbahn-16-jaehriger-stoesst-frau-auf-gleise–25568500


St. Pauli –

Die unglaubliche Tat erschütterte ganz Hamburg: Ein 16-Jähriger, der vermutlich erst Ende letzten Jahres aus Marokko geflüchtet war, hat in der Nacht zu Mittwoch eine Frau (34) überfallen und beraubt. Dann schubste er sie aufs Gleisbett.

Es ist 0.47 Uhr, als die letzte S-Bahn von der Reeperbahn in Richtung Wedel abfährt. Auf dem Bahnsteig greift Mohammed B. in die Handtasche der 34-jährigen Frau. Als sie das bemerkt, kommt es zum Gerangel. Das Opfer schreit um Hilfe.

Das macht den Täter nervös. Bevor er flüchtet, gibt er der Frau einen kräftigen Stoß gegen den Oberkörper, sodass sie das Gleichgewicht verliert und auf die Gleise stürzt. Noch während Bundespolizei auf dem Weg zum Tatort ist, greift ein Beamter in der Zentrale auf das Videomaterial der Überwachungskameras zu und gibt der Streife eine genaue Beschreibung des Täters. Die Einsatzkräfte identifizieren ihn kurz darauf an der Silbersackstraße und nehmen ihn fest. Die Frau wird mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht. Ob sie noch weitere Verletzungen erlitten hat, ist unbekannt.

Wer ist der junge Mann? Nach MOPO-Informationen hält er sich erst seit Ende 2016 in Deutschland auf. Unbekannt ist, wie lange er schon in Deutschland ist. Er ist bereits wegen Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Asylverfahrensgesetz polizeilich aufgefallen.

Der Jugendliche soll aus Marokko stammen. Da er keine Papiere bei sich führt, lassen sich seine wahre Identität und sein Alter schwer nachweisen. Am Mittwoch wurde gegen ihn Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Zudem hat er womöglich vor der Tat eine weitere Frau in einer S-Bahn am Hauptbahnhof attackiert. Das mögliche Opfer hat sich aber nicht bei der Polizei gemeldet. Die Ermittler suchen nun nach der Unbekannten. Hinweise bitte an Tel. 428656789.

Immer wieder stürzen Menschen auf S-Bahn-Gleise – durch Versehen oder weil andere sie schubsen. Schon länger wird darüber diskutiert, weshalb die   Deutsche Bahn keine Bahnsteigtüren einsetzt, also Trennwände, zum Schutz. Sprecherin Angelika Theidig erklärt: „Dann könnten wir nur mit einem einzigen Fahrzeugtyp fahren, denn solche Trennwände haben Öffnungen mit bestimmten Türabständen und Steuerungstechnik für punktgenauen Halt. Bahnhöfe, die teils in Kurven liegen, teils denkmalgeschützt und schmal sind, müssten umgebaut werden.“

http://www.mopo.de/hamburg/polizei/frau-auf-s-bahn-gleise-geschubst-polizei-sucht-weiteres-opfer-25573406


 In den Morgenstunden versucht ein 16-jähriger Marokkaner, an der S-Bahnstation Reeperbahn eine Frau zu bestehlen. Als das misslingt, stößt er sie auf die Gleise. Der Täter ist polizeibekannt.Ein Jugendlicher hat am frühen Mittwochmorgen eine 34-Jährige auf die Gleise des S-Bahnhofs Reeperbahn gestoßen. Zuvor hatte er versucht, sie zu bestehlen. Der Minderjährige und bereits wegen Körperverletzung polizeibekannte Marokkaner flüchtete. Er konnte wenig später von einer Streife der Bundespolizei in der nahen Silbersackstraße festgenommen werden.

Wie die „Welt“ erfuhr, soll der minderjährige Flüchtling keinen festen Wohnsitz haben und sich unerlaubt in Deutschland aufhalten. Die Frau erlitt eine Platzwunde und eine Gehirnerschütterung. Sie wurde von Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn gerettet und kam in ein Krankenhaus.

Wie die Videoaufnahmen der Überwachungskameras vom S-Bahnhof Reeperbahn zeigen, hatte sich der 16-Jährige gegen 0.50 Uhr der auf eine der letzten S-Bahnen wartenden Frau genähert. Er fasste in ihre Handtasche, was die 34-Jährige allerdings bemerkte. Sie wehrte sich, rief um Hilfe, es kam zu einem Gerangel.

Noch bevor ihr andere auf dem Bahnsteig Wartende zur Hilfe kommen konnten, stieß der 16-Jährige die Frau gegen die Brust, woraufhin sie rückwärts vom Bahnsteig auf die Gleise fiel. Sie war kurz bewusstlos. Sicherheitspersonal der Bahn half der Frau aus dem Gleisbett. Die Strecke selbst war zu diesem Zeitpunkt bereits gesperrt worden. Laut Polizei soll sich kein S-Bahn-Zug in der Anfahrt befunden haben.

Der 16-Jährige flüchtete aus dem Bahnhof. Anhand der Videoaufnahmen wurde nach ihm gefahndet. Eine Streife der Bundespolizei entdeckte ihn daraufhin in der Silbersackstraße und nahm ihn fest. Wie die „Welt“ erfuhr, hatte er keine Papiere dabei. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen in der Nacht. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161278411/Jugendlicher-will-Frau-ausrauben-und-stoesst-sie-ins-Gleisbett.html

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