13.02.2018 – 09:53

Gütersloh (ots) – Harsewinkel (FK) – Am frühen Dienstagmorgen (13.02., 04.14 Uhr) drangen drei bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus an der Bussemasstraße ein. Sie hebelten dafür die Hauseingangstür auf.

Die Täter begaben sich in die erste Etage des Hauses und weckten die zwei Bewohner. Sie forderten Schmuck und Bargeld. Sie gaben zudem an, über Waffen zu verfügen, welche für die Opfer nicht sichtbar waren.

Im Zuge der Tat kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung des 60-jährigen Hausbewohners mit den Tätern. Hierbei wurde er verletzt. Mit einem Krankenwagen wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren.

Die Täter flüchteten anschließend aus dem Haus. Sie nahmen eine defekte Uhr und und zwei Messer aus dem Haus mit.

Die Räuber sind mit einem Auto vom Tatort geflüchtet. Es handelte sich um mindestens drei Männer. Diese sprachen Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Sie waren zwischen 20 und 30 Jahre alt und trugen Sturmmasken. Lediglich die Augen waren zu erkennen. Angaben zu dem Fluchtauto können nicht gemacht werden.

Die Polizei sucht dringend Zeugen, wie zum Beispiel Frühaufsteher, Zeitungsboten oder Fahrer von Winterdiensten! Wer hat in Harsewinkel in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Wer hat ein Auto schnell durch den Ort fahren sehen? Wer hat verdächtige Personen bemerkt? Jeder Hinweis ist wertvoll. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren und dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/23127/3865793


Bild lässt den Migrationshintergrund weg, berichtet aber von Serientätern:

13.02.2018 – 13:43 Uhr
Harsewinkel (NRW) – Die Polizei jagt eine gefährliche Räubergang!

In zwei aufeinander folgenden Nächten wurden im kleinen Harsewinkel (24 000 Einwohner) zwei Ehepaare in ihren Schlafzimmern überfallen und ausgeraubt. „Wir suchen dringend Zeugen”, sagt die Polizei.

Zunächst traf es Elisabeth (70) und Bernhard C. (79, Alte Brockhäger Str.). „Nachts standen plötzlich zwei mit Sturmhauben maskierte Männer im Schlafzimmer. Sie hatten Brecheisen und forderten Geld”, sagt die Rentnerin geschockt, deren Mann gehbehindert ist.

Offenbar kannten die Räuber den Tatort, wussten, dass im Obergeschoss der Sohn (41) des Ehepaares schlief. Elisabeth C.: „Sie drohten, dass sie unseren Sohn gefesselt hätten und ihm mit Benzin etwas antun wollen!” Unter diesem Druck rückte Elisabeth C. schließlich Bargeld heraus. Außerdem wurde Schmuck geraubt. Nach wenigen Minuten flüchteten die Gangster.

In der nächsten Nacht traf es ein weiteres Ehepaar im Ortsteil Marienfeld (Bussemasstr.). Auch hier brachen die Gangster ins Haus ein, rissen die Bewohner aus dem Schlaf und forderten Geld und Schmuck. Doch der Ehemann (60) wehrte sich, ging auf die Räuber los und wurde im Gerangel schwer verletzt – Klinik. Drei Täter rasten fast ohne Beute in einem Auto davon. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise: 05241 8690.

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/raubueberfall/nachts-in-harsewinkel-54795146.bild.html