08.01.2018 – 17:03

Hamburg (ots) – Zeit: 02.12.2017

Seit dem 02.12.2017 wird die 16-jährige Juliane Paulina Rita Hippel vermisst.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Juliane zuletzt am 02.12.2017 um 15.00 Uhr an ihrer Wohnanschrift in der Bernhard-Nocht-Straße gesehen. Letztmaliger Kontakt zur Mutter über das Internet bestand am 08.12.2017. Hierbei wollte Juliane ihrer Mutter gegenüber allerdings ihren Aufenthaltsort nicht preisgeben.

Die Ermittlungen des zuständigen LKA 114 führten bislang nicht zum Auffinden des Mädchens.

Juliane wird wie folgt beschrieben:

– 165-170 cm groß – 42 kg – zierliche Figur – scheinbares Alter 16
Bei ihrem Verschwinden war Juliane vermutlich wie folgt bekleidet:

– schwarze Schuhe – langes, schwarzes Kleid – schwarzes Kopftuch –
pinke Daunenjacke – führte eine schwarze Handtasche bei sich
Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass sich Juliane in Hamburg oder Hannover aufhalten könnte.

Vom Amtsgericht Hamburg wurde heute ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mädchen erlassen.

Zeugen, die Hinweise auf Julianes Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3834093


10.01.2018 – 22:37 Uhr
Juliane H. (16) aus Hamburg war ein normaler Teenager, ging tanzen und schminkte sich. Dann verliebte sie sich in einen Asylbewerber aus Algerien, konvertierte zum Islam und verschleierte sich. Nachdem ihr Freund abgeschoben wurde, verschwand Juliane.

http://www.bild.de/bild-plus/news/inland/vermisste-personen/verliebt-konvertiert-verschwunden-54433950,view=conversionToLogin.bild.html


11.1.2018

Die in Hamburg vermisste 16-Jährige Juliane Hippel könnte sich zu ihrem aus Deutschland abgeschobenen Freund nach Algerien abgesetzt haben. Das jedenfalls befürchtet laut „Bild“-Zeitung der Vater der gesuchten Jugendlichen. Die 16-Jährige ist seit knapp fünf Wochen verschwunden. In dieser Woche hatte ein Amtsrichter die öffentliche Fahndung nach ihr genehmigt. Das Mädchen war zum Islam konvertiert und trägt seitdem traditionelle islamische Kleidung, darunter auch einen Hidschab, ein Kopftuch.

Wie „Bild“ berichtet, habe sich die Jugendliche laut ihrem Vater in den heute 19-jährigen Morchid D. verliebt, der im September 2013 ohne Papiere aus Algerien gekommen sei. Er habe damals angegeben noch minderjährig zu sein und einen Asylantrag gestellt, der jedoch eineinhalb Jahre später abgelehnt wurde. Der junge Algerier soll in Deutschland in die Kriminalität abgerutscht sein, die Polizei habe regelmäßig vor der Tür gestanden. Zusammen mit der jetzt Gesuchten soll er sogar einen Überfall begangen haben, woraufhin das Mädchen in eine Jugendeinrichtung gekommen sei, aus der sie jedoch immer wieder weglief.

An Vatertag 2016 habe Juliane ihrem Vater bekannt gegeben, zum Islam konvertiert zu sein. Seitdem habe sie traditionelle islamische Kleidung getragen und sei immer wieder mit einer Gruppe junger Männer in der Hamburger Innenstadt gesehen worden, berichtet dieser. Zudem soll sie von ihrem Freund in der Öffentlichkeit geschlagen worden sein. Der Vater erklärte: „Ich hatte das Gefühl, sie hätte eine Gehirnwäsche bekommen.“ Hoffnung habe er geschöpft, als Morchid D. im Oktober vergangenen Jahres nach Algerien abgeschoben wurde.

Dennoch habe Juliane Hippel den Kontakt nicht abgebrochen, auch zum Umfeld des Abgeschobenen in Hamburg nicht. Am 2. Dezember dann habe sie sich bei ihrem Vater verabschiedet. Sie wolle zu einer Freundin, habe sie gesagt, berichtet der Vater. „Pass auf dich auf. Bis heute Abend“, habe er gesagt. Doch die 16-Jährige sei nicht wiedergekommen. In ihrem Zimmer habe er später ihr Handy und ihren Schlüssel gefunden. Gefehlt habe jedoch der Goldschmuck, den der Vater geerbt hatte, sowie das Tablet und die Spielekonsole seiner Tochter.

Die Polizei geht allerdings weiter davon aus, dass sich Juliane Hippel noch in Deutschland aufhält. Sie wird in Hamburg oder im Raum Hannover vermutet. Noch im Dezember soll die Mutter der 16-Jährigen Kontakt zu ihr gehabt haben, über Facebook. Ihren Aufenthaltsort habe die 16-Jährige aber nicht verraten. Laut „Bild“ auch einer Freundin nicht, die ebenfalls noch Kontakt gehabt habe.

Juliane Hippel ist etwa 1,70 Meter groß, zierlich und trug zuletzt neben einer schwarzen Verhüllung auch eine pinkfarbene Daunenjacke. Hinweise zu der 16-Jährigen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 040/428656789 entgegen.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172375581/16-jaehrige-Konvertitin-aus-Hamburg-vielleicht-in-Algerien.html


11.1.2018

Die aus Hamburg vermisste 16-jährige Juliane H. hat sich nach Angaben der Polizei ins Ausland abgesetzt. Wie die WELT erfuhr, soll sie sich derzeit in Algerien bei ihrem aus Deutschland abgeschobenen Freund aufhalten. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatten Ermittler des Hamburger Landeskriminalamtes am Donnerstag Kontakt zu der Jugendlichen. Daraus habe sich der Hinweis ergeben, dass sie sich freiwillig im Ausland aufhalte. Wie und wann sie ausgereist war, ist bislang nicht bekannt.

Die Polizei hatte Juliane H. noch lange in Deutschland vermutet. Sie jetzt zur Rückreise nach Deutschland zu bewegen, dürfte schwierig werden.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172375581/Hamburg-Gesuchte-16-jaehrige-Konvertitin-ist-in-Algerien.html