Arnstadt

Arnstadt: Ausländer greifen Deutsche an und verletzen zwei Personen mit abgebrochener Flasche

Baden-Baden

Ein 30-Jähriger wurde in den heutigen frühen Morgenstunden auf einem Fußweg unweit der Sinzheimer Straße Opfer einer Messerattacke. Der Mann war ersten Ermittlungen zufolge nach einer Silvesterfeier gegen 5 Uhr stark alkoholisiert zu Fuß zwischen der Festhalle und dem Ufer der Oos unterwegs, als er mutmaßlich unweit eines Spielplatzes von mehreren Männern mit einem Messer attackiert wurde. Nach dem Angriff gelang es dem schwerverletzten Opfer zwar noch selbstständig Hilfe zu organisieren, letztlich musste der 30-Jährige aber zur intensivmedizinischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht werden. Staatsanwaltschaft und Polizei haben Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags aufgenommen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/3828178

Bad Fallingbostel

Am Neujahrsmorgen wurden dem Rettungsdienst mehrere verletzte Personen in Bad Fallingbostel im Bereich Vogteistraße / Goethering gemeldet und auch die Polizei wurde alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass mindestens vier Personen Kopfverletzungen aufwiesen und zur weiteren Behandlung in Krankenhaus verbracht werden mussten. Die Personen gaben an, dass sie zuvor in der Vogteistraße auf Höhe des Friedhofes von mehreren unbekannten Personen mit Teleskop-Schlagstöcken und Flaschen angegriffen worden seien. Die Tat dürfte sich zwischen 04:45 Uhr und 05:30 Uhr ereignet haben.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59460/3828051

Berlin

In Berlin wurden insgesamt zehn Fälle von sexueller Belästigung gemeldet. Sieben Personen seien in Gewahrsam genommen worden. Erstmals gab es auf der Festmeile einen Rückzugsbereich für sexuell belästigte Frauen. In dieser „Safety Area“ standen für Krisen geschulte Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bereit.

https://www.br.de/nachrichten/muenchen-feiert-friedliches-silvester-riesiges-feuerwerk-in-berlin-100.html

Neben diversen Strafanzeigen unter anderen wegen unerlaubter Pyrotechnik, Drogendelikten, Körperverletzungen und Taschendiebstahls, wurden in der Nacht auch 13 Anzeigen wegen sexueller Übergriffe erstattet. Sieben Tatverdächtige konnten in diesen Fällen festgenommen werden. Die „Womens-Safety-Area“ sei von vier Frauen aufgesucht worden, hieß es in der Nacht.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212982679/Bilanz-Polizei-und-Feuerwehr-So-feierte-Berlins-ins-neue-Jahr.html

Video Polizeisprecher Berlin: 13 Fälle von Sexualdelikten auf der Partymeile, 7 Festnahmen, Täter kommen aus Afghanistan und Syrien

https://www.focus.de/regional/berlin/neujahr-in-der-haupstadt-13-sexualstraftaten-und-7-festnahmen-polizeisprecher-resuemiert-die-berliner-silvesternacht_id_8180687.html

Am Silvestermittag hat ein junger Mann Passanten in Schöneberg angegriffen. Nach Schilderungen der Zeugen, soll der 23-Jährige ohne ersichtlichen Grund mehrere Menschen auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Bayerischer Platz mit einem Messer attackiert haben. Einen 50-Jährigen fragte er nach seiner Staatsangehörigkeit, bevor er in seine Richtung stach und ihn glücklicherweise nur leicht verletzte. Alarmierte Polizisten nahmen den verwirrt wirkenden Mann fest und brachten ihn in eine Klinik, in der er einem Psychiater vorgestellt wurde. Der Angegriffene verzichtete zunächst auf eine medizinische Behandlung; weitere Personen wurden nicht verletzt. Die weitere Bearbeitung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article212983331/Geistigverwirrter-attackiert-Fahrgaeste-mit-Messer.html

An der Kreuzung Pallasstraße Ecke Potsdamer Straße in Schöneberg haben Jugendliche die Polizei erneut mit Pyrotechnik beworfen. Auch wurde wahllos auf andere Personen gezielt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Auch die Feuerwehr berichtete über Angriffe auf Einsatzkräfte: „Was uns große Sorge macht und leider auch in dieser Nacht festzustellen war, waren Angriffe und Bedrohungen von Einsatzkräften“, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein am Neujahrsmorgen dem RBB. „Ein Kollege wurde in Lichtenrade massiv geschlagen und trug Verletzungen davon.“

https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article212982641/Silvester-in-Berlin-Das-geschah-in-der-Nacht-zu-Neujahr.html

In Berlin wurde die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr im Bezirk Mitte am Neujahrsmorgen von Unbekannten mit Schusswaffen bedroht. Die Feuerwehrleute hätten die Polizei alarmiert, diese habe zwei scharfe Schusswaffen sichergestellt. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Im Stadtteil Lichtenrade wurde ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt, im Bezirk Charlottenburg erlitt ein weiterer Kollege Verletzungen durch einen Feuerwerkskörper. Die Feuerwehr nannte die Zahl von acht Angriffen auf Einsatzkräfte und 57 Angriffen auf Einsatzfahrzeuge mit erheblichen Sachschäden. Dies mache „sehr nachdenklich und betroffen“. Außerdem durchschlug in Berlin eine Feuerwerksrakete das Seitenfenster eines Krankenwagens und explodierte im hinteren Innenraum des Fahrzeugs. Bei dem Vorfall in der Nähe der Silvester-Partymeile am Brandenburger Tor wurde niemand verletzt, weil der Patientenraum zu diesem Zeitpunkt leer war. Die beiden Sanitäter saßen in der Fahrerkabine des bereitstehenden Rettungsfahrzeugs. Unklar ist, ob die Silvesterrakete versehentlich im Auto landete oder gezielt darauf abgefeuert wurde.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Von dem Zelt wissen Venna, Cynthia und Denise nichts, obwohl sie nur wenige Meter davon entfernt stehen. Schon früh am Abend wurden die drei 20-Jährigen belästigt. „Uns haben Männer angetanzt, und die Polizei kam sofort und hat die weggeholt. Danach war wieder alles super“, sagt Denise. Von „vereinzelten sexuellen Übergriffen“ auf Frauen berichtet später die Polizei. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden. 

https://www.welt.de/vermischtes/article172058290/Silvesternacht-in-Berlin-Uns-haben-Maenner-angetanzt-und-die-Polizei-kam-sofort.html

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte, dass es sich zu einem „Trendsport“ entwickelt hätte, Polizisten an Silvester zu attackieren. Die Intensität der Angriffe nehme zu. Der Rechtsstaat habe es bisher versäumt, den Angreifern klare Grenzen aufzuzeigen. Damit werde auch von dieser Seite mit dem Leben von Polizisten gespielt.

https://www.morgenpost.de/berlin/article212982679/Bilanz-Polizei-und-Feuerwehr-So-feierte-Berlins-ins-neue-Jahr.html

Bielefeld

Des Weiteren lieferten sich in der Innenstadt zwei Personengruppen eine Schlägerei. Die Polizei sprach acht Platzverweise aus. Strafanzeige wurde erstattet. Gegen 2.20 Uhr kam es am Jahnplatz zu einer sexuellen Belästigung. Zwei Frauen waren von einem Mann unsittlich berührt worden. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Auf dem Weg zu einem Einsatzort wurde ein Streifenwagen der Polizei mit Silvesterraketen beschossen. Die Beamten blieben unverletzt, das Fahrzeug wurde nicht beschädigt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/3827908

Bochum

Weil sechs junge Männer Passanten mit Feuerwerkskörpern bewarfen, rückten Polizeibeamte am Silvesterabend nach Bochum-Riemke aus. Vor Ort wurden sie dann selbst mit Böllern attackiert. Als die Beamten gegen 20.20 Uhr an der Straße „Am Gartenkamp“ eintrafen, flüchteten die Beschuldigten in einen Hauseingang, nur um die Einsatzkräfte wenig später mit Silvesterraketen und Böllern zu bewerfen. Als sich die Polizisten dem Gebäude näherten, wurden weitere Böller geworfen. Im Gebäude griff ein 29-jähriger Bochumer aus der Gruppe die Beamten tätlich an, woraufhin die Polizisten Pfefferspray einsetzten und den renitenten Mann zu Boden brachten. Auch die anderen Beschuldigten verhielten sich während der polizeilichen Maßnahme unkooperativ und fortwährend aggressiv. Sie wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/3828403

Bonn

Die Bonner Polizei prüft derzeit die Echtheit eines erschreckenden Videos, das seit dem Wochenende in den sozialen Medien kursiert. Es zeigt, wie aus einem fahrenden Auto heraus mit Raketen auf Fußgänger geschossen wird. Unter anderem der Bonner Rapper SSIO hatte den Film am Samstag bei Facebook  gepostet. Er zeigt, wie ein rotes Auto auf eine Gruppe von Fußgängern zufährt, die die Flucht ergreifen. Plötzlich schießen Leuchtkugeln oder Raketen aus dem Beifahrerfenster des Wagens, offenbar gezielt abgefeuert auf die Passanten. Der Wagen kehrt schließlich sogar um, um noch einmal das Feuer zu eröffnen.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/bonn-tannenbusch-video-zeigt-auto-jagdszenen-mit-raketen-auf-fussgaenger-aid-1.7294124

Am Silvesterabend war es gegen 19 Uhr in Bonn-Tannenbusch zu mehreren Böllerwürfen in Richtung dort eingesetzter Polizeibeamter gekommen. Als Beamte kurze Zeit später mehrere Personen kontrollieren wollten, lief ein Mann davon und versuchte sich der Personenüberprüfung zu entziehen. Er konnte schließlich gestellt werden. Sofort ging er mit geballten Fäusten auf die Beamten zu. Durch den Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt konnte der 32-jährige Tatverdächtige zu Boden gebracht und gefesselt werden. Anschließend wurde er zur Wache gefahren. Dort wurden seine Personalien festgestellt und eine Anzeige wegen Widerstandes gefertigt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/3828002

Breisach bei Freiburg

Heute Morgen gegen 05.50 h wurde über den Notruf der Polizei eine Massenschlägerei vor einer Shisha Bar in Breisach, Neuer Weg, gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Streifen war die Auseinandersetzung noch in vollem Gange. Die Lage vor Ort konnte unter dem Einsatz einer großen Anzahl von Streifen geklärt werden. Das Revier Breisach wurde hierbei von Kräften aus Freiburg, Emmendingen und der Hundestaffel unterstützt. Auslöser der Auseinandersetzung war ein Streit zwischen einer Gruppe von Franzosen und einer Gruppe einheimischer Jugendlicher/junger Erwachsener, die sich im Verlauf von der Bar nach draußen verlagerte. Zeitweilig waren bis zu 20 Personen an der Schlägerei beteiligt. Im Verlauf der Auseinandersetzung kam es zu Steinwürfen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, glücklicherweise wurde hierdurch niemand verletzt. Allerdings wurden zwei Polizeibeamten bei den durchgeführten Festnahmen von insgesamt 7 Beschuldigten, die zum Teil heftigen Widerstand leisteten, leicht verletzt. Ein Teil der Beschuldigten konnte unerkannt fliehen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3828223

Bremen

Gegen 3.50 Uhr hörten Anwohner der Kreuznacher Straße die Hilfeschreie einer Frau und alarmierten daraufhin die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen sehr schnell ein und fanden die 27-Jährige mit vermutlichen Stichverletzungen auf der Straße liegend. Sie verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort. Der mutmaßliche Täter, ihr Ehemann, konnte im Nahbereich gestellt und festgenommen werden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen und geht derzeit von einer Beziehungstat aus.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/3828049

Gegen 21.30 Uhr wurden Sicherheitsmitarbeiter der Bahn am Bahnhofsplatz von etwa 50 Personen bedrängt und angegriffen. Die eintreffenden Polizisten wurden von den Angreifern mit Pyrotechnik beschossen. Starke Polizeikräfte beendeten das Szenario, nahmen mehrere Männer vorläufig fest und erteilten Platzverweise. Es wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Bis Mitternacht feierten an der Schlachte etwa 5000 und im Bereich der Sielwallkreuzung 500 Menschen. Insgesamt blieb die Stimmung friedlich und ausgelassen. Ab Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Polizei an der Sielwallkreuzung mit Pyrotechnik beschossen. Ein Polizist wurde dabei am Oberschenkel verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter versehen. Auch hier wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt. Mit dem anhaltenden Starkregen gab es nach 00.30 Uhr deutliche Abwanderungstendenzen in der Stadt. Der Polizei wurde im öffentlichen Raum eine Sexualstraftat gemeldet. In der Innenstadt wurden zwei junge Frauen aus Niedersachsen von mehreren jungen Männern bedrängt und im Intimbereich berührt. Im Rahmen der Fahndung konnte ein 20 Jahre alter Syrer von den Einsatzkräften gestellt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/3827953

Mehrere Männer haben zwei junge Frauen in der Silvesternacht in Bremen sexuell belästigt. Die etwa drei bis vier Verdächtigen hätten den beiden 22-Jährigen am Bahnhof an die Brüste gegriffen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Als die Frauen um Hilfe riefen, flohen die Männer. Einen 20 Jahre alten Mann konnten Polizisten stellen. Dabei handelt es sich den Angaben nach um einen Syrer. Die anderen Verdächtigen entkamen.

https://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article212983163/Maenner-belaestigen-junge-Frauen-in-Bremen-sexuell.html

In Bremen beschossen etwa 50 Randalierer auf dem Bahnhofsvorplatz Bahnmitarbeiter und Polizisten mit Raketen und bewarfen sie mit Böllern. Mehrere Männer wurden vorläufig festgenommen, außerdem wurden Platzverweise ausgesprochen. Auch im Szeneviertel Steintor kippte nach Mitternacht die Stimmung: Raketen und Böller flogen auf Polizisten. Mehrere Beteiligte wurden angezeigt.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Düsseldorf

Die Polizei stellte ab 21.30 Uhr einen stetigen Zulauf von Männern mit offensichtlichem Migrationshintergrund aus dem Bereich Hauptbahnhof in die Altstadt fest. Der Großteil strömte unmittelbar über die Bolkerstraße in Richtung Burgplatz. Gegen 23 Uhr wurde durch die Bundespolizei eine weitere Gruppe (etwa 900 Personen) aus dem Hauptbahnhof heraus gemeldet. Daraufhin entschloss sich die Einsatzleitung eine weitere Hundertschaft anzufordern. Die Beamten unterstützten bis gegen 2 Uhr die vorhandenen Polizisten. Die Personengruppen wurden anschließend durch die Beamten aufmerksam beobachtet. Aus diesen Personengruppen heraus wurden bislang keine Straftaten gemeldet. Die Einsatzintensität nahm ab 3.30 Uhr noch einmal zu. Durch die hohe polizeiliche Präsenz und das konsequente Einschreiten der Kräfte wurden die meisten Sachverhalte vor Ort bereinigt und schwerere Eskalationen oder Ausschreitungen verhindert. Hier die Bilanz für in Zahlen (Stand 6 Uhr) : Insgesamt wurden 245 Personen überprüft. 117 Personen wurden Platzverweise erteilt. Die Polizei musste insgesamt 13 Anzeigen wegen Körperverletzung (Vorjahr 28) aufnehmen. Wegen Taschendiebstählen kam es zu 10 Anzeigen (Vorjahr 18). 23 Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. (Vorjahr 29). Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes und ein Polizeibeamter erlitten durch Böller ein Knalltrauma. Ein Beamter wurde bei einer Festnahme ebenfalls leicht verletzt. Die Einsatzleitung an der Heinrich- Heine-Allee beendete um 6 Uhr den Silvestereinsatz.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/3828009

Nach Angaben der Düsseldorfer Polizei wurden in der Silvesternacht keine sexuellen Übergriffe gemeldet. Allerdings zeigte sich, dass das Böllerverbot, das in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgesprochen wurde, nur mit Taschenkontrollen umzusetzen ist. Viele Besucher hatten in Düsseldorf das Verbot ignoriert, fielen aber erst auf, nachdem sie in der Menschenmenge die ersten Böller und Raketen gezündet hatten. In ganz NRW gab es laut Polizei – anders als in den vergangenen Jahren – kaum Probleme mit großen Gruppen junger Männer gegeben. In Düsseldorf reagierte die Polizei zwar kurzfristig mit dem Einsatz weiterer Beamter, als Hunderte Personen mit „offensichtlichem Migrationshintergrund“ am Bahnhof ankamen und sich auf den Weg in die Altstadt machten. Zu Straftaten sei es aber nicht gekommen. Nach den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahreswechsel hatte die Polizei einen starken Fokus auf solche Gruppen junger Männer gelegt.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/silvester-2017-in-koeln-duesseldorf-und-neuss-polizei-meldet-relativ-ruhige-nacht-aid-1.7294055

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei kam es gegen halb sechs zu einem Streit zwischen drei Diskothekenbesuchern und einer Gruppe Männern des Sicherheitspersonals. Die drei Gäste wurden verwiesen und entfernten sich zunächst. Danach bestieg einer der Männer einen in der Nähe geparkten Pkw und fuhr gezielt in den schmalen Eingangsbereich der Diskothek auf die Sicherheitsmitarbeiter zu. Während er einen 36-Jährigen erfasste und schwer verletzte, konnten sich zwei Sicherheitsmitarbeiter auf die Straße retten. Der Verletzte schleppte sich ebenfalls auf die Straße, wo er liegen blieb. Der Tatverdächtige setzte zurück bis auf die Graf-Adolf-Straße und erfasste nach mehreren Manövern noch einmal den verletzten 36-Jährigen. Die beiden anderen Männer im Alter von 28 und 31 Jahren blieben unverletzt. Danach flüchtete der Täter entweder allein oder mit seinen Begleitern in dem Fahrzeug (wahrscheinlich BMW) in Richtung Rheinkniebrücke. Die Polizei löste eine Fahndung (auch überregionale Ringalarmfahndung) aus. Bislang ohne Ergebnis.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/3828301

Bilder:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-mann-vor-disko-angefahren-angriff-auf-tuersteher-soll-streit-vorausgegangen-sein-aid-1.7294067

Düsseldorf: Ali Mohand Abderrahman überfahrt absichtlich Türsteher (36) einer Edel-Diskothek

Dortmund

Die Polizei erstattete 15 Strafanzeigen, in zwei Fällen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Einfache und gefährliche Körperverletzungen, aber auch Verstöße gegen das Waffengesetz lauten in mehreren Einzelfällen die strafrechtlichen Vorwürfe. In mehreren Fällen hatten Personen mit Schreckschusswaffen in die Luft gefeuert. Die Waffen wurden sichergestellt und die dementsprechenden Strafanzeigen gefertigt.

In einem Fall erstatteten die Beamten Strafanzeige wegen sexueller Belästigung. Nördlich des Hauptbahnhofes, im Bereich der Steinstraße, beobachteten zivile Beamte der Polizei gegen 01.30 Uhr, wie zwei Männer eine 32-jährige Frau aus Dortmund sexuell belästigten. Die Beamten eilten der Geschädigten direkt zu Hilfe und konnten einen der Tatverdächtigen, einen 18-jährigen guinesischen Staatsangehörigen, festnehmen. Der zweite Verdächtige ist flüchtig, die Ermittlungen dauern an.

Bei einer Personenkontrolle am Platz von Amiens nahmen die Beamten mehrere Personen in Gewahrsam. Gegen einen Verdächtigen lag ein Haftbefehl vor, zwei weitere Männer führten Betäubungsmittel und Bargeld in dealertypischer Stückelung mit sich. Zusätzlich mussten sich die Beamten zahlreiche Beleidigungen anhören

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3828078

In Dortmund wurden Polizisten beim Versuch, eine Massenschlägerei zu beenden, angegriffen und mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe bedroht. Sie waren am Neujahrsmorgen alarmiert worden, weil in einer Gaststätte rund 15 Menschen mit Fäusten und teilweise mit Glasflaschen aufeinander losgegangen waren. Die Polizisten nahmen drei Männer fest.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Erfurt

In der Silvesternacht gegen 00:15 Uhr bewarfen ca. 20 Personen in der Bukarester Straße Passanten, darunter auch Kinder, mit Feuerwerkskörpern. Dabei wurden eine Mutter und ihr 9 jähriger Sohn durch Knalltrauma leicht verletzt. Die Meute vermummte sich teilweise und flüchtete sich in eine Wohnung, als die ersten Streifenwagen vor Ort eintrafen. In der betreffenden Wohnung konnten dann die Personen fesgtestellt und identifiziert werden. Gegen sie wird nun wegen Landfriedensbruch ermittelt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/126719/3828374

Essen

Auf dem Katernberger Markt in Essen wurde gegen 0:10 Uhr ein 12-jähriger Junge schwer verletzt. Er wurde durch eine horizontal zündende Rakete getroffen und erlitt daraufhin Verbrennungen. Das Kind wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort stationär. Gegen 2 Uhr stritten sich zwei Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsener im Bereich Ringstraße/ Am Mühlengraben. Auslöser waren ebenfalls quer fliegende Feuerwerkskörper. Bei der Auseinandersetzung wurden ein 24-jähriger Essener und ein 17-jähriger Essener leicht verletzt. Sie mussten ebenfalls zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 4:30 Uhr wurden die Beamten zu einer Streitigkeit in einer Diskothek am Kopstadtplatz gerufen. Vor Ort befanden sich die Tatverdächtigen in einer Auseinandersetzung mit Mitarbeitern der Diskothek. Zwei Männer, ein 31-Jähriger aus Bochum und ein 24-Jähriger aus Mülheim, griffen die hinzugekommenen Beamten an. Daraufhin wurden sie vorläufig festgenommen. Zwei Beamtinnen wurden während der Festnahme leicht verletzt. Ein dritter Tatverdächtiger aus Essen (30) sperrte sich gegen seine Festnahme indem er den Beamten schlug und ihn in den Arm biss. Ein 24-jähriger Essener musste durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht werden. Alle vier Tatverdächtigen wurden für weitere Maßnahmen zu einer Polizeiwache gebracht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11562/3828053

Frankfurt

Brände, Diebstähle, Körperverletzungen: Der Jahreswechsel hat die Einsatzkräfte in Frankfurt auf Trab gehalten. Die Partys wurden von der Polizei allerdings als überwiegend friedlich beschrieben: „Wie an jedem Wochenende auch.“ Größere Schäden, erheblich Verletzte oder sexuelle Übergriffe seien nicht bekannt. In Frankfurt sei das Sicherheitskonzept aufgegangen. „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Insgesamt seien 31 Personen festgenommen worden oder in Gewahrsam gekommen. Vorgeworfen werde ihnen Diebstahl, Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Am Montagmorgen wurde ein Mann nach einem Stich in der Brust in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe waren zunächst unklar. In einem anderen Fall musste in der Mainmetropole das Spezialeinsatzkommando eingreifen und einen 69-Jährigen mitnehmen. Feiernde waren mit Böllern beworfen worden, der Mann habe sich mit einer Pistole an einem Fenster gezeigt. In Spitzenzeiten hätten in Frankfurt rund 5000 Menschen im Sicherheitsbereich am Main gefeiert. Zum Konzept hatten eine feuerwerksfreie Zone und Einlasskontrollen gehört. Auf dem Römer in der Innenstadt seien zwischen 2000 und 3000 Menschen gewesen. Außerdem habe es auch auffallend viele brennende Mülltonnen in Frankfurt gegeben, die auch auf die Straße geworfen wurden. Beamte seien bei diesem Einsatz angegriffen worden, seien aber unverletzt geblieben. Zwei mutmaßliche Täter im Alter von 18 und 20 Jahren wurden wegen Brandstiftung vorläufig festgenommen. Polizisten und Rettungskräfte seien wie in den Jahren zuvor mit Feuerwerksraketen beschossen worden. Auch Autos seien wieder in Brand geraten.

https://www.op-online.de/region/frankfurt/silvester-bilanz-polizei-frankfurt-sek-einsatz-stich-brust-9489822.html

Mit etwa zwei Hundertschaften überwachte die Bundespolizei die Hauptbahnhöfe in Frankfurt am Main, Darmstadt, Hanau, Wiesbaden und den Bahnhof Limburg sowie ganz gezielt die innerstädtischen Frankfurter S-Bahnstationen. Über den Hauptbahnhof Frankfurt am Main reisten insbesondere aus Mittel- und Nordhessen über 4.000 Personen in die Mainmetropole. Bis in die frühen Morgenstunden wurden durch Beamte der Bundespolizei insgesamt 25 Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Betrug, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und Diebstahl eingeleitet. In drei Fällen wurden Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet, nachdem die Täter Feuerwerkskörper auf Reisende und gegen Polizeibeamte geworfen hatten. Bis zum Einsatzende wurden insgesamt 295 Indentitätsfeststellungen durchgeführt und 46 Personen durchsucht. Gegen 16 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Der Polizeiführer der Bundespolizei, Polizeidirektor Jürgen Geißler, nannte es nach Einsatzende sehr bedauerlich, dass Polizeibeamte mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden. „Es ist vermutlich nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass keiner meiner Kolleginnen und Kollegen verletzt wurde“. Trotz dieser Vorfälle war es letztlich in erfolgreicher und positiver Einsatz.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/63987/3828390

Diese Straßenszene soll sich in der Silvesternacht in Frankfurt abgespielt haben:

Göttingen

In der Sollingstraße wurden nach derzeitigen Erkenntnissen gegen Mitternacht ein Wohn-und Geschäftshaus und offenbar auch Anwohner vermutlich gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen. Hierbei gerieten auf einem Balkon im ersten Obergeschoss des Gebäudes mehrere Gegenstände in Brand, die Fensterscheiben der dazugehörigen Wohnung zerplatzen. Anschließend griffen die Flammen auf die Räume und weitere Balkone über. Menschen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 20.000 Euro. Hinweise auf die Verursacher gibt es bislang nicht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurden die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei aus einer Gruppe von 50 bis 60 Personen ebenfalls mit Feuerwerksraketen und auch Böllern beschossen bzw. beworfen. Eine ungehinderte Durchführung der Löscharbeiten war erst nach Räumung des unmittelbaren Einsatzortes durch weitere alarmierte Unterstützungskräfte der Polizei möglich.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/119508/3828343

Hamburg

In der Silvesternacht waren laut Polizei verhältnismäßig wenige Frauen und viele Männer mit augenscheinlichem Migrationshintergrund auf der Reeperbahn unterwegs. Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe bewege sich in einem „sehr geringen Maß“, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Genaue Zahlen lagen zunächst nicht vor.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/silvester-2017-in-koeln-duesseldorf-und-neuss-polizei-meldet-relativ-ruhige-nacht-aid-1.7294055

Nach Angaben der Polizei gab es in der Silvesternacht an der Reeperbahn, den Landungsbrücken und am Jungfernstieg keine besonderen Vorkommnisse. Vereinzelt sei es zu Belästigungen und Körperverletzungen gekommen. Laut Polizei, die mit einem großen Aufgebot im Einsatz war, kamen zum Jahreswechsel rund 13.000 Menschen bei den Landungsbrücken, 4000 an der Binnenalster und 3500 am Jungfernsteig zusammen. In der Innenstadt seien außerdem regelmäßig Personengruppen kontrolliert worden. Vor zwei Jahren waren zahlreiche Frauen in der Silvesternacht sexuell belästigt worden. Die Polizei ist daher auch diesmal mit Absperrgittern, zusätzlicher Straßenbeleuchtung und Videoüberwachung vertreten gewesen. Angezeigt wurden bislang 13 „Beleidigungen auf sexueller Basis“, wie Sprecherin Heike Uhde erklärte. Zudem ermittelt die Polizei in einem Fall wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung“. Damit dürfte es ähnlich viele Grapschereien wie im vergangenen Jahr gegeben haben – jedoch deutlich weniger als in der Nacht zum 1. Januar 2016, als Hunderte Frauen Opfer systematischer Übergriffe wurden.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172060130/Silvester-in-Hamburg-Zahl-der-sexuellen-Belaestigungen-liegt-auf-Vorjahresniveau.html

Güstrow

Güstrow: Arabische Straßenräuber greifen 19-Jährigen mit Reizgas an

Hamm

Hamm: Osteuropäischer Gewalttäter greift 42-Jährigen grundlos mit Schlagstock an

Hannover

Im Rahmen von Feierlichkeiten im Hannover Congress Centrum (HCC) zeigte eine 18 Jahre alte Frau gegen 02:15 Uhr ein Sexualdelikt an. Um unter den etwa 3 000 Besuchern nach den mutmaßlichen Tätern zu fahnden führte die Polizei einen Teil der Kräfte aus dem Präventionseinsatz in der Innenstadt zum HCC – die Ermittlungen hierzu dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/3828414

Höxter

So warf gegen 22.40 Uhr ein Unbekannter in der Kirchstraße in Lütmarsen einen Feuerwerkskörper in eine Personengruppe, wodurch eine 57-jährige Frau aus Holzminden im Gesicht verletzt wurde. Die Feiern zum Neujahr nutzten auch Einbrecher aus.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65848/3827993

Karlsruhe

Es wurden keine Sexualdelikte oder Belästigungen in der Nacht bei der Polizei angezeigt.

Im Stadtgebiet Karlsruhe versammelten sich mehrere tausend Personen, teilweise in größeren Gruppen auf den öffentlichen Plätzen, um den Jahreswechsel zu feiern. Bis Mitternacht stellte die Polizei bis zu 4000 Personen auf dem Schlossplatz fest. Ca. 800 junge männliche Migranten, in mehrere Gruppen von 40 bis 50 Personen, fielen durch unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern auf. Im Rahmen von Personenkontrollen mussten 15 Personen, die erheblich unter Alkoholeinwirkung standen, oder durch aggressives Verhalten auffielen, in Gewahrsam genommen werden. Nach Mitternacht verließen viele Besucher, aufgrund der Gefährdung durch Feuerwerkskörper die Feier. Gegen 01.30 Uhr waren nur noch wenige Besucher auf dem Schlossplatz. Mehrere Personen wurden durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern an den Händen und im Gesicht leicht verletzt. Bereits nach 20.00 Uhr mussten gegen drei junge Männer, die Feuerwerkskörper in Richtung von Passanten warfen, Platzverweise ausgesprochen werden. Gegen 23.30 Uhr warfen Unbekannte in der Durlacher Reichhardtstraße mehrere Feuerwerkskörper in eine Personengruppe, wobei drei Personen leicht verletzt wurden.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3827997

Kassel

In der vergangenen Silvesternacht wurden auf dem alten evangelischen Friedhof in der Friedrichsbrücker Str. in Hess. Lichtenau mindestens 26 Grabstätten von unbekannten Tätern verwüstet. Passanten hatten am 01.01.2018, gegen 10.50 Uhr, die Verwüstungen festgestellt und die örtliche Polizeistation verständigt. Die Beamten nahmen unmittelbar die Ermittlungen auf und stellten vor Ort fest, dass auf mehreren der betroffenen Grabstätten die Grabsteine umgeworfen wurden, die dabei auch teilweise zerbrachen. Außerdem wurden Umrandungen beschädigt und der Grabschmuck von den Gräbern gerissen und auf dem Friedhofsgelände verteilt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 20.000,- Euro.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/3828331

Koblenz

Am Florinsmarkt kam es am 01.01.2018 gegen 04.00 Uhr zu Streitigkeiten zwischen zwei Männern, in deren Verlauf einem 24-jährigen Mann aus Lahnstein ins Gesicht geschlagen wurde. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Beschreibung: Südländisches Aussehen, ca. 20-30 Jahre, Oberlippenbart, kurze gelockte Haare, trug zur Tatzeit einen beigen Mantel.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117715/3828087

Köln

Die sogenannten Nafris sind auch Silvester 2018 wieder da. Wobei die Polizei das Wort in diesem Jahr vermeidet und es sich, wie schon im Vorjahr, weniger um Nordafrikaner als um Afghanen, Iraker oder Syrer handelt. Im Vorfeld hatten die Sicherheitsbehörden gegen 24 Männer Bereichsbetretungsverbote für die Kölner Innenstadt ausgesprochen – sie waren bereits in der Vergangenheit an Silvester straffällig geworden. Gemeinsam mit Flüchtlingsinitiativen und städtischen Ämtern hatte man in der ganzen Region versucht, Aufklärungsarbeit unter den Geflüchteten zu leisten: über Verhaltensregeln, Gesetze und Verbote. Kölns Polizeisprecher Wolfgang Baldes beschreibt das so: „Wir haben mit der Gießkanne gewedelt, damit möglichst viele Wasser abbekommen.“ Doch längst nicht allen Geflüchteten ist bewusst, was die Silvesternacht 2016 angerichtet hat, welche Vorbehalte es seitdem unter Sicherheitsbehörden und in großen Teilen der Bevölkerung gegen sie gibt. Shahd zum Beispiel ist vor zwei Jahren aus dem Irak geflüchtet. Mit seinen drei Kumpels ist er auf dem Weg von Dortmund nach Düsseldorf, im Gepäck eine Packung Feuerwerksraketen und eine Apfelschorle. „Wir treffen am Bahnhof noch Freunde“ sagt er. Wohin sie dann wollen? Achselzucken. „Mal schauen“, sagt Shahd auf Englisch. Vom Böllerverbot in der Altstadt und den Vorbehalten vor Gruppen ausländischer Männer wisse er nichts. „Wir sind friedlich, wir wollen nur feiern“, sagt er noch. Dann müssen sie aussteigen, beäugt von Polizeikräften der „Beweis- und Festnahmeeinheit“ (BFE), die am Bahngleis alle Reisenden kritisch in Augenschein nehmen. Die Gänge des Hauptbahnhofs, dessen Vorplatz und die Straßen und Plätze rund um den Dom gleichen einem Ameisenhaufen, nur dass die Ameisen Uniform und hier und dort sogar Maschinenpistolen tragen. Allerdings verzichten die Ordnungskräfte dieses Jahr auf Großkontrollen bestimmter Personengruppen, ein Ergebnis der Einsatzauswertung vom vergangenen Jahr. „Wir haben die Strategie geändert. Wir behalten alles und jeden im Auge. Wer hier friedlich feiern will, der kann das tun, egal wie er oder sie aussieht. Wer sich daneben benimmt, gegen den gehen wir sofort vor“, sagt Polizeisprecher Baldes. Was er damit meint, bekommen gegen 23 Uhr zwei Jugendliche zu spüren, die pöbelnd durch die Menge im Bahnhof torkeln. Zwölf Beamte umkreisen die beiden, drücken sie zu Boden, durchsuchen ihre Kleidung. Eine Flasche Jägermeister landet auf dem Boden. Die Jungs wirken erschrocken, eingeschüchtert, so weit sie das in ihrem Zustand noch sein können. „Die Bürger erwarten, dass wir sie schützen, dass wir ein Gefühl der Sicherheit schaffen“, sagt Reul.  Dabei helfen sollen – neben Polizisten, vielen Polizisten – auch die sogenannten Sicherheitszonen. „Männer durch die Mitte, Frauen rechts und links“, weist eine Mitarbeiterin eines privaten Sicherheitsdienstes an. Mit Erfolg. Auch wenn die Polizei „deutlich mehr Besucher als im Vorjahr“ zählt, bleibt es vor den Kontrollstellen meist ruhig. Eine Anzeige von drei Frauen wird eingehen, sie geben an, beim Warten an Po und Brust begrapscht worden zu sein. Bis 3.30 Uhr nachts nehmen die Beamten neun solcher Anzeigen auf, in drei Fällen wird der Täter noch vor Ort festgenommen. Einige Schlägereien, 54 Personenkontrollen und neun Platzverweise zählt die Polizei bis kurz vor Mitternacht. „Es war verhältnismäßig ruhig“, sagt Baldes. Endgültige Zahlen will die Polizei am Montagnachmittag vorlegen. Auch Saskia und Katja verleben einen ruhigen Jahreswechsel. Die beiden 23-Jährigen sind aus Rheinland-Pfalz nach Köln gekommen. „Wir haben uns keine großen Gedanken gemacht“, sagen sie. Vor zwei Jahren feierten sie in der Düsseldorfer Altstadt, „schlimmer geht nimmer“, sagt Saskia. Ihre Freundin sagt: „Die Kölner scheinen gelernt zu haben. Die Kontrollen, die Polizei, das gibt ein gutes Gefühl.“Die Stadt scheint einen Weg gefunden zu haben, Sicherheit zu schaffen. Doch der personelle und finanzielle Aufwand ist hoch. „Diesen Preis bezahlen wir gerne, wenn es dafür sicher ist“, sagt Kölns Stadtsprecherin Inge Schürmann. Dabei will ihre Chefin, Oberbürgermeisterin Henriette Reker, doch „allmählich wieder zur Normalität übergehen“. Wer die Verantwortlichen und ihre Zufriedenheit mit den Abläufen an diesem Abend erlebt, der ahnt: Dieses Sicherheitskonzept ist die neue Normalität.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/silvester-2017-in-koeln-ein-ganz-normales-besaeufnis-aid-1.7294134

In der Silvesternacht schritten die Beamten in Köln vermehrt bei Schlägereien und Streitigkeiten ein. Vereinzelt nahmen sie Unbelehrbare in Gewahrsam. Bislang (Stand: 03:00 Uhr) ermittelt die Polizei in neun Fällen von Sexualdelikten. In drei Fällen stellten die Beamten die Verdächtigen noch am Tatort. Eine Polizeibeamtin erlitt eine Augenverletzung, als in der Goldgasse ein Böller in Höhe ihres Kopfes explodierte. Der Böller wurde nicht absichtlich in Richtung der Beamtin geworfen. Sie verblieb nach ärztlicher Behandlung im Dienst.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3827848

Die Kölner Polizei teilte mit, bis 3 Uhr nachts seien neun Ermittlungen wegen Sexualdelikten eingeleitet worden, in drei Fällen seien die Verdächtigen noch am Tatort gestellt worden. Vermehrt hätten die Beamten bei Schlägereien und Streitigkeiten eingreifen müssen. Zudem gab es offenbar einen Vorfall an einer Sicherheitsschleuse – drei Frauen gaben an, sie seien an Po und Brust begrapscht worden. Weitere Angaben dazu liegen bislang nicht vor.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/silvester-2017-in-koeln-duesseldorf-und-neuss-polizei-meldet-relativ-ruhige-nacht-aid-1.7294055

Im Erfassungszeitraum, beginnend am Silvesterabend (18 Uhr) bis zum Neujahrsmorgen (10 Uhr) hat die Polizei Köln 205 Strafanzeigen aufgenommen (Vorjahr: 231). In 85 Fällen laufen die Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten (Vorjahr: 83). Zudem ermitteln die Kriminalbeamten in 31 Fällen wegen Sachbeschädigung (Vorjahr: 32) und in sechs Fällen wegen des Verdachts eines waffenrechtlichen Verstoßes (Vorjahr: 7). Zehn Geschädigte erstatteten Anzeige wegen diverser Beleidigungsdelikte (Vorjahr: 6). Insgesamt wurden nach aktuellem Stand neun Straftaten mit sexuellem Hintergrund zur Anzeige gebracht. Dabei handelt es sich neben einem Fall von Exhibitionismus und zwei Fällen der sexuellen Nötigung nach derzeitigem Ermittlungsstand ausschließlich um Tatbestände der sexuellen Belästigung. Neben einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle (siehe Pressemitteilung Ziffer 2 vom 1. Januar) wurden drei weitere Raubdelikte zur Anzeige gebracht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3828401

im Hauptbahnhof
Nafri-Kontrolle
am Dom

Krefeld

Heute Morgen (1.Januar 2018) wurde ein Mann von hinten niedergeschlagen. Ihm wurde die Geldbörse geraubt. Der 46-Jährige spazierte gegen 5:00 Uhr durch den Kaiser-Friedrich-Hain an der Leyentalstraße, als ihn eine unbekannte Person von hinten bewusstlos schlug. Nachdem der Mann sein Bewusstsein wiedererlangte stellte er fest, dass seine Geldbörse fehlte.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/3828027

Lahr bei Offenburg

Ein handfest ausgetragener Streit zwischen einem Brüderpaar und drei Kontrahenten hat in den heutigen frühen Morgenstunden zu einem polizeilichen Großeinsatz vor einer Lahrer Diskothek geführt. Ein Zeuge hatte sich kurz vor 5.30 Uhr besorgt an den Polizeinotruf gewandt und eine mutmaßlich eskalierende Auseinandersetzung unter fünf Männern vor einer Disko in der Tullastraße gemeldet. Der anschließende Einsatz der herbeigerufenen Polizeibeamten entwickelte sich dann aber anders als erhofft. Statt sich um die Streitschlichtung und die anschließenden Ermittlungen kümmern zu können, sahen sich die Beamten selbst einer Konfrontation ausgesetzt. Sie wurden aus dem Kreis der bis zu diesem Zeitpunkt etwa 100 unbeteiligten Zeugen zum Teil massiv und unter dem Einsatz von Steinen und Reizgas an der Durchsetzung ihrer Maßnahmen gehindert. Unter Hinzuziehung zahlreicher weiterer Beamter der Landes- und auch Bundespolizei konnte die Situation befriedet werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründe des anfänglichen Streits dauern an. Gegen die beiden 31 und 36 Jahre alten Brüder wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Gegen rund ein halbes Dutzend weiterer Verdächtiger werden nach den Übergriffen auf die Polizisten Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch geführt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/3828380

Leer

Leer – Am Montag kam es gegen 00:35 Uhr in der Hauptstraße auf einem Tankstellengelände zu einer Körperverletzung. Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer sprach eine Personengruppe an, welche Feuerwerkskörper auf der Fahrbahn zündeten. Eine männliche Person aus dieser Personengruppe schlug dem 48-Jährigen unvermittelt durch die geöffnete Fensterscheibe mit der Faust ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Die Personengruppe entkam anschließend in Richtung Friedhofstraße. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: ca. 30 Jahre alt, 175-180 cm groß, normale Statur, südländisches Erscheinungsbild, kurze dunkle Haare, 3-Tage-Bart, bekleidet mit einer dunklen Hose und einer beigefarbenen Jacke. Wer Hinweise auf den Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104235/3828147

Leipzig

Randalierer in Leipzig attackierten Polizisten in der Silvesternacht mit Böllern und Steinen. Über Lautsprecher hätten die Beamten die Angreifer verwarnt, erklärte die Polizei. Da sich diese weiterhin widersetzt hätten, habe man Wasserwerfer eingesetzt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/silvester-2017-in-koeln-duesseldorf-und-neuss-polizei-meldet-relativ-ruhige-nacht-aid-1.7294055

In Leipzig bewarfen Randalierer Polizisten mit Böllern und Steinen. Bis Mitternacht hatten sich laut Polizei rund 1000 Personen im Bereich des Connewitzer Kreuzes versammelt. Nachdem dort mehrere Mülltonnen und verschiedene Gegenstände angezündet worden seien, rückte die Polizei mit Wasserwerfern an, um die Brände zu löschen. 40 bis 50 Personen hätten daraufhin Flaschen, Steine und Böller gegen die Fahrzeuge und Polizisten geworfen. Über Lautsprecher verwarnten die Polizisten die Angreifer. Da sich diese weiterhin widersetzten, habe die Polizei die Wasserwerfer auch eingesetzt. Mehrere Personen wurden wegen schweren Landfriedensbruchs in Gewahrsam genommen.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Ludwigshafen

Zu einer Schlägerei auf dem Berliner Platz ist am Neujahrstag um Mitternacht die Polizei gerufen worden. Wie diese mitteilt, waren nur noch drei beteiligte Männer vor Ort. Einer von ihnen war leicht an der Unterlippe verletzt. Zuvor soll es zwischen einer unbekannten Anzahl von Personen nach einem Streit zur Schlägerei gekommen sein. Was genau passiert ist, konnte vor Ort nicht geklärt werden. „Aufgrund der sprachlichen Barriere“, wie es von der Polizei heißt.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen/artikel/ludwigshafen-schlaegerei-um-mitternacht-auf-dem-berliner-platz-1/

Lüneburg

Am Montagmorgen, gegen 05:20 Uhr, erschien ein 21-Jähriger schwer verletzt in der Nelly-Sachs-Straße bei einer 50-Jährigen. Durch den Rettungsdienst wurde das Opfer dem Klinikum zugeführt und gab dort später an, nach dem Verlassen des VAMOS von zwei männlichen Personen zusammengeschlagen worden zu sein. Die Täter hätten polnisch gesprochen. Eine weitere Beschreibung der Täter war nicht möglich.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/3828135

Mönchengladbach

Anwohner aus Odenkirchen informierten die Polizei am Neujahrsmorgen gegen 11.45 h über beschädigte PKW im Bereich der von-der-Helm-Straße. Die Beamten stellten vor Ort mehr als 70 zerkratzte PKW fest. Offensichtlich wurde der Lack von Unbekannten mittels eines Werkzeuges oder Schlüssels beschädigt, vorwiegend auf der Fahrerseite der Fahrzeuge.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/3828412

Von den insgesamt 124 Einsätzen hatten 40 Sylvesterbezug. So wurden acht Körperverletzungen und zwei Gefährliche Körperverletzungen registriert. In einem Fall kam es zu einer Widerstandshandlung und in zwei Fällen wurden Anzeigen wegen Beleidigungen auf sexueller Basis aufgenommen. Insgesamt wurden 10 Personen wegen Aggressionsdelikten oder wegen übermäßigen Alkoholkonsums in Gewahrsam genommen und 16 Platzverweise ausgesprochen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/3827941

München

In München seien keine sexuellen Übergriffe gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings sei es für eine seriöse Silvester-Bilanz auch noch viel zu früh, schob er nach.

https://www.br.de/nachrichten/muenchen-feiert-friedliches-silvester-riesiges-feuerwerk-in-berlin-100.html

NRW

Die nordrhein-westfälische Polizistinnen und Polizisten hatten in der Silvesternacht 2017/18 viel Arbeit. Die Beamtinnen und Beamten wurden in der Zeit von Sonntag, 31.12.2017, 19:00 h bis Montag, 01.01.2018, 06:00 h, zu mehr als 4300 Einsätzen (Vorjahr 3800) gerufen. Während größere Auseinandersetzungen und das Begehen von Straftaten aus großen Personengruppen heraus verhindert werden konnten, mussten die Beamten bei vielen kleineren Einsatzanlässen einschreiten. Nach dem derzeitigen Stand der Meldungen aus den Kreispolizeibehörden nahm die Zahl der einfachen Körperverletzungsdelikte von 372 im Vorjahr auf 465 zu, während die Anzahl gefährlicher Körperverletzungen von 187 auf 172 zurückging. Die Anzahl der Taschendiebstähle sank von 38 auf 18, es kam wie im Vorjahr zu 12 Raubdelikten. Die Polizei nahm 41 Anzeigen wegen Sexualdelikten inklusive Beleidigung auf sexueller Basis auf, im Vorjahr waren es 25. Die Anzahl der Sachverhalte, in denen aus Gruppen von drei oder mehr Personen heraus Sexual-, Körperverletzungs- und/oder Eigentumsdelikte begangen wurden sank um mehr als die Hälfte von 38 auf 16 Delikte. Die Polizei nahm außerdem 363 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen auf, im Vorjahr waren es 395. 234 Personen hatten bei den Silvesterfeierlichkeiten Verletzungen durch Fremdeinwirkung davongetragen (im Vorjahr 251). Bei den unterschiedlichen Einsätzen wurden auch 25 Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt (Vorjahr 33). Die Polizei nahm 31 Personen fest (im Vorjahr 54), 290 Personen wurden in Gewahrsam genommen (Vorjahr 297). Außerdem sprach die Polizei 1489 Platzverweise aus, im Vorjahr waren es 746. Rund 5.700 Polizistinnen und Polizisten waren in NRW zum Jahreswechsel im Einsatz, die Polizei zeigte viel Präsenz insbesondere bei den großen Feierlichkeiten in den Städten an Rhein, Ruhr und in Westfalen. Kräfte der nordrhein-westfälischen Polizeihundertschaften unterstützten den Einsatz vor Ort und standen zudem in Bereitschaft, um auf jede Lageentwicklung reagieren zu können.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/67238/3828054

Nürnberg

Gegen 23:30 Uhr musste im Bereich der Museumsbrücke festgestellt werden, dass innerhalb einer Ansammlung von etwa 1000 Personen Böller und Raketen auch in Richtung von Passanten geworfen bzw. gefeuert wurden. Beamte der mittelfränkischen Einsatzhundertschaft schritten ein, um die Situation zu beruhigen und verwiesen mehrere Personengruppen der Örtlichkeit. Hierbei wurde zeitweise auch Zwang angewendet (z.B. Schieben und Drücken). Insgesamt kann jedoch festgestellt werden, dass es über die gesamte Nacht hinweg lediglich in Einzelfällen zu verletzten Personen durch das Werfen von Böllern bzw. das Abfeuern von Raketen kam. Bislang wurden im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten in der Nürnberger Innenstadt zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, die auf die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern zurückzuführen sind. Gegen 00:45 Uhr kam es in der Königstraße zu einer sexuellen Belästigung, bei der eine junge Frau durch einen 19-jährigen Mann unsittlich berührt wurde. Der Tatverdächtige konnte von den Einsatzkräften vor Ort festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen sexueller Belästigung ermittelt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6013/3828201

Oberhausen

So waren unter anderem in Oberhausen zwei Polizisten mit einer Silvesterrakete beschossen worden, als sie an einem Tatort eintrafen. Beide erlitten ein Knalltrauma, der mutmaßliche Täter wurde in Gewahrsam genommen.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Plochingen

Plochingen: Dunkelhäutiger Mann reißt 17-Jährige zu Boden

Rhein-Erft-Kreis

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden der Polizei im Laufe der Nacht nicht bekannt.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/10374/3827976

Rüthen

Rüthen: Ausländische Sextäter begrapschen 23-Jährige Passantin

Salzgitter

Salzgitter – Silvesterdrama in Niedersachsen! Ein Mädchen (12) ist in Salzgitter durch einen Schuss schwer verletzt worden. Die Polizei nahm drei Verdächtige fest. Wie BILD von der Polizei erfuhr, wurde das Kind gegen 0 Uhr von einem Projektil in die Brust getroffen. Das Mädchen kam in eine Klinik, wurde notoperiert, schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Ärzte fanden das Metallteil im Körper der Kleinen und informierten die Polizei. Die Ermittler fanden am Tatort mehrere Patronenhülsen. Aufgrund von Zeugenaussagen nahmen die Beamten drei Verdächtige in der Umgebung fest. Gegen sie wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. „Die Hintergründe der Tat sind noch unklar“, sagte Polizeisprecher Matthias Pintak. „Wir vernehmen gerade die Beschuldigten und die Zeugen.“ Das Mädchen soll laut Polizei einen Migrationshintergrund haben, zu den Festgenommenen ist noch nichts bekannt.

http://www.bild.de/news/inland/silvester/maedchen-angeschossen-54343622.bild.html

Zu dem Vorfall sei es im Bereich einer Sportsbar an der Diesterwegstraße gekommen. Während das Mädchen gemeinsam mit seinem Vater vor einem Haus Feuerwerkskörper zündete, haben „mehrere Personen mit Migrationshintergrund“ mit Schüssen aus Waffen das neue Jahr begrüßt. „Es handelte sich zumeist um Schreckschusswaffen, eine war aber keine Schreckschusswaffe“, hieß es dazu von der Polizei. Die Zwölfjährige sei in den Rücken getroffen worden, wie Inspektionssprecher Matthias Pientak am Neujahrs-Nachmittag ergänzt.

https://www.news38.de/salzgitter/article212982707/Schuesse-ins-neue-Jahr-12-jaehriges-Maedchen-getroffen.html

Schwabach

Schwabach: Ausländischer Sextäter begraptscht Frau in der Innenstadt

Sereetz

Sereetz: Orientale wegen Verletzung einer Frau (57) gesucht

Stade

STADE. Nicht überall im Landkreis verlief der Jahreswechsel friedlich. Zwei Raubüberfälle halten die Polizei in Stade in Atem. Die Täter suchten an Silvester und Neujahr eine Tankstelle und ein Taxi heim. Die Täter sind „südländisch“ und „südosteuropäisch“

https://www.tageblatt.de/lokales/blaulicht_artikel,-Ueberfall-auf-Tankstelle-und-Taxifahrer-_arid,1340387.html

Stuttgart

Insgesamt kam es zu keinen schwerwiegenden Vorkommnissen. Dennoch identifizierten die Einsatzkräfte über ein Dutzend Personen, die Feuerwerkskörper offenbar gezielt in die Menschenmenge schossen. Nach bisherigem Kenntnisstand erlitten etliche umstehende Personen Verletzungen und mussten von Rettungskräften behandelt werden. Auch mindestens zehn Polizistinnen und Polizisten sind von pyrotechnischen Gegenständen getroffen und verletzt worden. Drei Beamte müssen in Krankenhäusern ärztlich behandelt werden; zwei von ihnen erlitten Verletzungen am Auge. Die tatverdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen; sie müssen nun mit Anzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung rechnen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3827844

Am Neujahrsmorgen (01.01.2018) ist ein 46 Jahre alter Mann Opfer eines Raubüberfalles in der Leonhardstraße geworden. Der Mann wollte gegen 03.15 Uhr an einem im Flur eines Nachtlokals aufgestellten Automaten Zigaretten ziehen, als er von einer sechsköpfigen Personengruppe, die das Etablissement verlassen wollte, mit Gewalt festgehalten und gegen die Wand gedrückt wurde. Anschließend durchsuchten ihn die Täter, nahmen ihm sein Handy aus der Jackentasche und flüchteten auf die Straße. Von den Räubern ist lediglich bekannt, dass es arabisch aussehende Männer im Alter von 19 – 27 Jahren gewesen sein sollen, die 170 – 175 cm groß waren und dunkle Haare hatten. Sie trugen dunkle Kleidung und teilweise Mützen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3828079

In Stuttgart schossen ein Dutzend Männer Raketen gezielt in die Menge sowie auf Polizisten und verletzten damit zahlreiche Menschen. Auf dem Weg zu Bränden und bei Löscharbeiten wurden Feuerwehrleute nach Angaben der Leitstellen häufig mit Böllern beworfen. Zehn Polizisten zogen sich auf dem Schlossplatz Blessuren zu, als sie von Feuerwerkskörpern getroffen wurden. Drei von ihnen mussten deshalb in Krankenhäusern behandelt werden. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html

Sundern

In Sundern, vor einer Diskothek auf der Hauptstraße, wurde ein 32-jähriger Zuwanderer gegen 03:55 Uhr von einem bislang unbekannten Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung verletzt. Der Zuwanderer hatte nach Zeugenaussagen zuvor eine Frau belästigt, woraufhin der Unbekannte auf ihn einwirkte. Der alkoholisierte 32-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/3828188

Taunusstein

In der vergangenen Nacht wurde ein 20-Jähriger aus Taunusstein von einem unbekannten Täter in der Aarstraße angegriffen und durch einen Faustschlag verletzt. Der Geschädigte wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 20-Jährige war gegen 01:00 Uhr vom Aarmühlweg in Richtung Dresdener Straße unterwegs, als der spätere Täter beim Überqueren der Aarstraße einen Böller in Richtung des Taunussteiners warf. Dieser beschwerte sich diesbezüglich und sprach den „Werfer“ an. Der kam daraufhin auf den Geschädigten zu und versetzte ihm sofort einen Faustschlag in das Gesicht. Daraufhin entfernte sich der Schläger in Begleitung einer jungen Frau in Richtung Taunusstein Hahn. Der Täter wird beschrieben als circa 1,70 Meter groß, trage schwarze Haare und einen schwarzen, kurzen Vollbart. Er sei mit einer Camouflage Jacke, einer Jeans und einer Basecap bekleidet gewesen. Der Unbekannte habe gebrochenes Deutsch gesprochen und nach Auskunft des 20-Jährigen „südländisch“ ausgesehen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/3828373

Tübingen

In Tübingen kam es in den frühen Morgenstunden gegen 05:00 Uhr im Bereich des Fichtenweg zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau, sowie einer exhibitionistischen Handlung gegenüber einer anderen Frau offenbar durch den gleichen Täter. Während eine geschädigte Frau durch den Täter fußläufig verfolgt und unsittlich berührt wurde, habe der Täter gegenüber einer anderen Frau die Hose hinabgelassen und sich komplett entblößt. Zu sexuellen Handlungen kam es nicht. Der Täter konnte durch die Geschädigten gut beschrieben werden. Die Ermittlungen zur Ergreifung des Täters und zu möglichen weiteren Taten wurden durch die Kriminalpolizei übernommen und dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3828118

Ulm

Die Polizei war mit verstärkten Kräften im Einsatz, insbesondere an den Orten mit großen Menschenansammlungen. Alleine auf dem Ulmer Münsterplatz feierten ca. 5000 Menschen. Mit Kontrollen und Präsenzstreifen konnte vielfach und vielerorts der unerlaubte oder unsachgemäße Einsatz von Feuerwerkskörpern verhindert werden. Auch das Aggressionspotential einzelner Personen und kleinerer Personengruppen hatten die Einsatzkräfte im Blick, durch frühzeitiges Einschreiten wurden Schlägereien und andere Eskalationen verhindert. Während in diesem Jahr weniger Körperverletzungen zur Anzeige kamen, war bei den durch Feuerwerkskörper verursachten Bränden und Sachbeschädigungen eine Zunahme zu verzeichnen. Verirrte Raketen und glühende Reste von abgebrannten Feuerwerkskörpern, aber auch leichtfertig oder absichtlich herbeigeführte Gefahren und Schäden waren die Ursache.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/3828295

Unna

Auf der Bahnhofstraße in Unna wurden aus einer Gruppe von vier Personen heraus zwei 18-jährige Männer und eine 18-jährige Frau geschlagen. Einer der jungen Männer erlitt dabei eine Verletzung an der Nase. Auf dem Markt in Unna wurden mehrere Personen aus einer größeren Gruppe heraus angepöbelt. Ein 49-jähriger Unnaer wurde dabei von einem 18-jährigen Mann aus Unna getreten.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65856/3828393

Wiesbaden

Im Verlauf der Silvesternacht und des heutigen Vormittags wurden bei der Wiesbadener Polizei elf Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten erstattet. In Teilen ereigneten sich die Auseinandersetzungen auch im privaten Bereich. Sowohl bei den Taten im häuslichen Umfeld als auch bei den übrigen zur Anzeige gebrachten Vorgängen spielte bei der Entstehung der Streitereien häufig der Alkoholkonsum eine Rolle. So wurde unter anderem gegen 03:40 Uhr in Delkenheim auf einer Feier in einem Vereinsheim ein 21-Jähriger mit einer Sonnenschirmstange geschlagen. Zur gleichen Zeit kam es in der Anna-Birle-Straße in Kastel auf offener Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Hier wurde ein 23-Jähriger durch Schläge und Tritte verletzt. Die Beschuldigten konnten jedoch während der unmittelbar eingeleiteten Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizei festgestellt werden. Ebenfalls zwei Kleingruppen gerieten um kurz vor 04:00 Uhr in der Mauritiusstraße aneinander. Den Beteiligten zufolge soll es grundlos aus einer Gruppe heraus zu einem Faustschlag gekommen sein. Daraufhin habe sich die Auseinandersetzung entwickelt. Auch hierbei sei eine Person am Boden liegend getreten und geschlagen worden. Zwei junge Männer wurden leicht verletzt, verzichteten jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Die Personalien von zumindest einem Angreifer stehen fest. Eine 27-jährige Wiesbadenerin wurde in einer Bar in der Rheinstraße von einem unbekannten Mann gegen 04:30 Uhr mit der flachen Hand in das Gesicht geschlagen. Der Täter sei 20-30 Jahre alt, trage dunkle Haare sowie einen Bart und sei mit einem weißen Hemd bekleidet gewesen. Die Geschädigte beschreibt den Angreifer als „südländisch aussehend“. Eine Kopfplatzwunde ist das traurige Ergebnis eines Flaschenschlages auf den Kopf eines 29-jährigen Besuchers einer Diskothek in der Wilhelmstraße. Der Geschädigte gibt an, kurz ohnmächtig gewesen zu sein und zu dem Täter keine Angaben machen zu können. Dieser Vorfall ereignete sich gegen 05:15 Uhr.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/3828373

Gestern Abend wurde ein Rollstuhlfahrer, eigenen Angaben zufolge, im Bereich des Biebricher Schlossparks von unbekannten Tätern zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert und körperlich angegangen. Mit der Beute flüchteten die Täter dann in unbekannte Richtung. Der 66-Jährige gab gegenüber der Polizei an, dass er in der Galatea-Anlage eine Kneipe besucht und diese um circa 21:00 Uhr verlassen habe. Auf dem Weg in die Semmelweisstraße, genauer konnte der Tatort nicht benannt worden, seien dann drei bis vier Männer an ihn herangetreten, hätte ihn kurz angefasst und die Herausgabe von Geld gefordert. Aus Angst vor einem Übergriff sei er diesem nachgekommen. Mit circa 150 Euro seien die Täter geflüchtet. Diese können lediglich als 20-25 Jahre alt und als „südländisch aussehend“ beschrieben werden.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/3828373

Wismar

Die Polizei in Wismar ermittelt gegen eine Gruppe von Personen u.a. wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung und der Volksverhetzung. Im Bereich der Käthe-Kollwitz-Promenade traf die aus vier Personen bestehende Gruppe der Tatverdächtigen im Alter von 21 und 22 Jahren auf eine Gruppe deutscher und armenischer Personen. Unter fremdenfeindlichen Parolen wurden von den Tatverdächtigen Raketen gezielt auf diese Gruppe abgeschossen. Ein Armenier zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Die Ermittlungen zum Tathergang und den Tatverdächtigen dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/3827999


PRESSE

dpa

In der Silvesternacht hat es in deutschen Großstädten nach Polizeiangaben vereinzelt sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben. Ein Polizeisprecher in Köln sagte am Morgen, neun Frauen hätten angegeben, unsittlich angefasst worden zu sein. Drei Tatverdächtige seien identifiziert worden. Szenen wie in der berüchtigten Kölner Silvesternacht vor zwei Jahren habe es nicht gegeben. So sei es nirgends zu Zusammenrottungen von mehreren hundert Menschen gekommen.

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/vereinzelte-sexuelle-uebergriffe-zu-silvester-in-grossstaedten-15368756.html

FAZ

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/willkommen-2018-menschen-in-deutschland-feiern-silvester-15368639.html

Welt

In der Silvesternacht wurden in Leipzig, Bremen, Stuttgart, Berlin und Oberhausen Polizisten und Feuerwehrleute mit Böllern angegriffen. Zahlreiche von ihnen wurden verletzt. Polizeigewerkschaften und Politiker verurteilen die Attacken scharf. Sie wollen helfen und schützen, in der Silvesternacht waren sie in vielen deutschen Städten das Ziel von Attacken: Rettungssanitäter, Feuerwehrleute und Polizisten. Zahlreiche Beamte wurden bei den absichtlichen Angriffen verletzt. „Die Attacken gegen Einsatzkräfte haben lebensbedrohliche Ausmaße angenommen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt,  der WELT. Immer wieder würden Silvesterraketen gezielt auf Personen oder Fahrzeuge gerichtet und die Einsatzkräfte dadurch „mindestens in die Gefahr schwerster Verletzungen“ gebracht. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, beklagte gegenüber der WELT, es sei besonders verwerflich, dass sich Gewalt ausgerechnet gegen jene richtet, die als Polizisten, Sanitäter oder Feuerwehrleute helfen und schützen wollen“. Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka forderte harte Strafen: „Die Straftaten in der Silvesternacht sind unverantwortlich und widerwärtig, und ich hoffe, dass die Täter rasch und hart zur Rechenschaft gezogen werden.“ Wer Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Polizisten angreife, „attackiert uns alle“, so der SPD-Politiker. Er betonte, dass die Regierung in der vergangenen Legislaturperiode bereits Rettungskräfte unter einen besonderen strafrechtlichen Schutz gestellt habe.

https://www.welt.de/vermischtes/article172060795/Silvesternacht-Raketen-gegen-Polizisten-Feuerwehr-mit-Schusswaffen-bedroht.html


Advertisements