02.07.2017 – 12:05

Witten (ots) – Zivilpolizisten der Wache in Witten werden zufällig Augenzeugen einer eskalierenden Auseinandersetzung eines Pärchens. Ein zu Hilfe eilender Zivilbeamter wird unvermittelt angegriffen und zu Boden geschlagen.

Freitag (30.6.), gegen 23.25 Uhr, wurde eine Zivilstreife der Wittener Polizeiwache zufällig auf ein streitendes Pärchen auf dem Rathausplatz in Witten aufmerksam. Beim Versuch, die Frau (18) vor weiteren Angriffen zu schützen, wird ein 42-jähriger Zivilfahnder von dem 19-jährigenen Wittener unvermittelt angegriffen und durch mehrere Faustschläge im Bereich der Schläfe niedergeschlagen. Auf dem Boden liegend tritt der 19-Jährige weiter auf Kopf und Hals des Zivilfahnders ein, bis es schließlich den anderen Polizisten gelingt, den aggressiven 19-Jährigen zu überwältigen und vorläufig festzunehmen. Sofort hatte sich eine größere Gruppe um das unmittelbare Geschehen gebildet. Die aus bis zu 25 vorwiegend Männern bestehende Gruppe solidarisierte sich mit dem Festgenommenen und forderte dessen Freilassung. Letztendlich mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen, um Übergriffe einzelner aus der Gruppe zu verhindern. Erst mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte beruhigte sich die Situation.

Ein Alkoholtest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0,72 Promille. Er wurde mit zur Wache genommen und verbrachte zur Verhinderung weiterer Straftaten die Nacht im Polizeigewahrsam.

Der 42-jährige Polizeibeamte wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Seinen Dienst kann er vorerst nicht mehr aufnehmen.

Das Wittener Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen, u. a. wegen des Verdachts der Körperverletzung, gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, aufgenommen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/3674363


02.07.2017 – 09:50 Uhr

Männer zerstechen Krankenwagenreifen während der Behandlung

Zwei junge Männer haben auf der Kölner Domplatte eine medizinische Behandlung gestört. Ein Rettungswagen war in die Innenstadt gerufen worden, um dort einen Patienten zu behandeln. Während die Sanitäter sich um den Mann kümmerten, machten sich jedoch zwei Männer an den Reifen des Fahrzeugs zu schaffen.

Die Wagenbesatzung rief daraufhin die Polizei, wie „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölner Express“ berichten. Einer der beiden Täter sei noch vor Ort gefasst worden, der zweite kurz darauf. Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen gegen 3.40 Uhr.

Gegen die zwei Männer sei Anzeige erstattet worden. Der Rettungswagen wurde zum Reifenwechsel aus dem Verkehr gezogen. Dem Patienten soll es aber gut gehen – „trotz widriger Umstände“.

Die Kölner Domplatte ist im Zuge der Silvesterübergriffe in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Insgesamt gibt es in der Domstadt 13 Orte, die als „verrufen und gefährlich“ gelten.

2014 hatte die Kölner Polizei laut „Express“ in einem internen Dokument insgesamt elf solcher Orte benannt. Dem Bericht zufolge handelte es sich damals um die Gegenden um die Philharmonie und Deutzer Brücke, Eigelstein, das Kneipenviertel in Ehrenfeld, den Hohenzollernring (Seitenstraßen), den Rudolfplatz, Friesenplatz, Neumarkt, Wiener Platz, Chorweiler, Kalk-Post und Höhenberg.

https://www.welt.de/vermischtes/article166171652/Maenner-zerstechen-Krankenwagenreifen-waehrend-der-Behandlung.html


02.07.2017 – 09:36

Freiburg (ots) – Zu einer Schlägerei ausrücken mussten mehrere Streifen des Polizeireviers Rheinfelden am frühen Sonntagmorgen, gegen 04.45 Uhr. Beim Eintreffen der Beamten konnten diese beobachten, wie mehrere Personen auf einen 33-jährigen Mann einschlugen und eintraten. Bei Erkennen der Streifen ließen die Täter von dem Mann ab.

Die Sachverhaltsaufnahme gestaltete sich aufgrund der Alkoholisierung der Personen sowie des kollektiven Unmuts, Angaben zu machen, äußerst schwierig. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde den Personen ein Platzverweis erteilt.

Der Geschlagene erlitt eine Platzwunde und musste im Krankenhaus behandelt werden. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Rheinfelden, T.: 07623 74040, in Verbindung zu setzen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3674237


Körperverletzung an Bushaltestelle, Kapellenstraße Flörsheim a.M., 00:40 Uhr 02.07.17

Ein 20-jähriger Flörsheimer wurde an einer Bushaltestelle stehend unvermittelt von einer Jugendgruppe angegriffen und hierbei mehrfach verletzt.

Der Geschädigte machte an einer Bushaltestelle in der Kapellenstraße eine Pause und rauchte eine Zigarette, als eine Jugendgruppe bestehend aus mehreren Jungen und Mädchen auf ihn zukam. Während eines belanglosen Gesprächs wurde der Geschädigte unvermittelt von mehreren Personen aus der Gruppe geschlagen. Hierdurch wurde er im Gesicht verletzt.

Der Geschädigte versuchte wegzurennen, wurde durch die Gruppe aber eingeholt. Es kam erneut zur Auseinandersetzung bei der dem Geschädigten mehrfach ins Gesicht getreten wurde. Danach flüchtete die Gruppe.

Zwar konnten die flüchtenden Täter durch die Polizei im Nahbereich aufgespürt werden, jedoch sind die Tathintergründe noch unklar. Die Ermittlungsgruppe der Polizei in Flörsheim bittet Zeugen der Tat, aber auch jeden dem die genannte Personengruppe vorher bereits aufgefallen ist sich unter 06145 / 5476 – 0 zu melden.


30.06.2017 – 14:10

Frankfurt (ots) – (as) Ein offenbar geistig verwirrter Mann hat am Donnerstagmorgen gegen 08.35 Uhr binnen einer Viertelstunde wahllos drei Menschen angegriffen und verletzt.

Sein erster Angriff galt einer 58-jährigen Joggerin im Ostpark, welcher er aus dem nichts heraus gegen den Oberkörper und Kopf trat, so dass diese zu Boden stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Als Zeugen sich einschalteten floh er zur nahegelegenen U-Bahnstation „Eissporthalle“. Hier attackierte er eine auf einer Bank sitzende 36-jährige Frankfurterin, in dem er mehrfach gegen den Hals trat. Anschließend schrie er weiter wirr umher und pöbelte andere Passanten an.

Letztlich gipfelten die Angriffe an der Straßenbahnhaltestelle im Ratsweg. Einen 66-jährigen Mann spuckte er zunächst an und als sich dieser von ihm abwandte, packte er ihn von hinten und stieß ihn in Richtung einer gerade einfahrenden Straßenbahn. Dabei stieß dieser frontal gegen die langsam fahrende Trambahn. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit geriet der Mann nicht unter die Bahn, sondern wurde seitlich auf den Bahnsteig zurück geschleudert.

Durch das beherzte Eingreifen einiger Passanten, gelang es den Randalierer zu fixieren und der kurz darauf eintreffenden Polizei zu übergeben. Inzwischen ist er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zudem soll ein Unterbringungsbefehl beantragt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder auch eventuell weitere Geschädigte sich telefonisch unter 069/755-53111 zu melden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/3673658


30.06.2017 – 13:30

Alsbach-Hähnlein (ots) – Ein Streit unter Jugendlichen ist am Donnerstagabend (29.06.) ausgeartet. Gegen 21.30 Uhr alarmierte ein 15-Jähriger aus Seeheim-Jugenheim die Polizei, nachdem er von einer Gruppe von sieben Gleichaltrigen im Bereich der Haltestelle „Am Hinkelstein“ angegangen wurde. Nach Zeugenaussagen soll die Gruppe ihn zunächst verbal attackiert haben. Anschließen wurde er geohrfeigt und unter anderem versucht, ihm die Halskette wegzunehmen. Bei Verständigung der Beamten flohen die Sieben in Richtung einer angrenzenden Schule. Herbeigeeilte Streifen konnten hier fünf Tatverdächtige im Alter von 15 bis 17 Jahren auf dem Schulgelände vorläufig festnehmen. Die Polizisten erstatteten Anzeige. Die Ermittlungen zu den beiden noch unbekannten Mittätern dauern an.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/3673578


30.06.2017 – 11:26

Osterburken: Jugendlicher mit Messer bedroht Ein 17-jähriger wurde vermutlich am Mittwochnachmittag am Bahnhof in Osterburken von einer dreiköpfigen Gruppe angegangen und zunächst von einer der Beteiligten zunächst geschlagen und später auch getreten. Im Anschluss an die Gewalthandlung soll es noch zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen sein. Einer der Beteiligten konnte im Zuge einer Fahndung angetroffen werden. Die Polizei Buchen, Telefon 06281 9040 sucht Zeugen des Vorfalls der sich gegen 16:30 Uhr ereignet haben soll.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3673339

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