Kommentar aus der Preußischen Allgemeinen:

Der SPD-Spitzenkandidat könnte stattdessen natürlich ein paar ganz heiße Eisen anfassen, die der Regierung richtig wehtäten: Die ungesteuerte Zuwanderung, Merkels Bruch des Versprechens, abgelehnte Asylbewerber konsequent abzuschieben, die schwindende innere Sicherheit und die Terror-Gefahr, die weltrekordhohen Steuern und Abgaben in Deutschland, die vergammelnde Infrastruktur, ein Sozialstaat, der bei immer weiter steigenden Kosten immer weniger bewirkt, die desolate Lage bei der Bundeswehr und der Polizei, die Bedrohung der Versammlungsfreiheit durch marodierende Linksextremisten, die völlig versemmelte „Energiewende“, die Enteignung der Sparer durch politisch gewollten Nullzinsen, die regelwidrige Rettung von Banken und Pleitestaaten in der Euro-Zone und was noch alles. Da liegt ein ganzes Fuder an Politikversagen im Flur, mit dem man die Regierung solange zum Nordpol und zurück jagen könnte, bis ihr „Image“ in Fransen herunterhängt.
Nur leider fiele der SPD jedes dieser Themen genauso schwer auf die Füße wie der Union. Selbst der „Opposition“ aus Grünen und Linkspartei erginge es nicht weniger verheerend, wenn die genannten, wirklich wichtigen Probleme zum Wahlkampfgegenstand gemacht würden. Deswegen tut das keiner. Lieber schwadroniert Schulz über „Gerechtigkeit“, während Merkel sich jetzt schon überlegt, wann und wie sie die Steuersenkungs-Versprechen ihrer Partei nach der Wahl zerknüllt und im Papierkorb versenkt.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/faules-getoese.html

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