23.06.2017 – 13:44

Reutlingen (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen

Tübingen-Hirschau (TÜ):

Wegen Körperverletzung, Nötigung und des Verdachts eines versuchten Sexualdeliktes zum Nachteil eines 10-jährigen Mädchens ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 37 Jahre alten polizeibekannten syrischen Asylbewerber aus Rottenburg. Der Mann steht im dringenden Verdacht, am Donnerstagnachmittag in der Kingersheimer Straße, kurz vor dem Ortsbeginn Hirschau das Kind angegriffen und auf eine Wiese gezerrt zu haben. Dort soll er das laut um Hilfe rufende Kind unsittlich berührt haben. Passanten, darunter ein Polizeibeamter auf dem Heimweg vom Dienst, kamen dem Mädchen zu Hilfe, überwältigten den Verdächtigen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 37-Jährige befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Das Mädchen war nach derzeitigem Ermittlungsstand am Donnerstagnachmittag, gegen 15.40 Uhr, mit seinem Fahrrad auf dem Radweg zwischen Tübingen und Hirschau unterwegs, als ihr der 37-Jährige auf dem Rad entgegenkam. Nachdem er das Kind passierte, wendete er und fuhr ihm zunächst ein Stück hinterher. Plötzlich rammte er das Mädchen, das vom Fahrrad stürzte und sich dabei oberflächliche Schürfwunden zuzog. Anschließend zerrte er das sich heftig wehrende und schreiende Kind auf eine angrenzende Wiese, hinter einen Heuhaufen und begann es unsittlich zu berühren. Vorbeikommende Passanten, darunter ein Polizeibeamter auf dem Heimweg vom Dienst, hörten die Schreie und kamen dem Kind sofort zu Hilfe. Sie überwältigten den 37-Jährigen, hielten in fest und übergaben ihn der zwischenzeitlich alarmierten Polizei.

Der 37-Jährige wurde vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen am Freitagmittag beim Amtsgericht Tübingen der Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3667734


23.06.2017

Wegen Körperverletzung, Nötigung und des Verdachts eines versuchten Sexualdeliktes ermittelt die Polizei gegen einen 37-Jährigen. Er steht im dringenden Verdacht, an der Kingersheimer Straße am Donnerstag gegen 15.40 Uhr mit seinem Fahrrad eine zehnjährige Radlerin gerammt und sie dann hinter einen Heuhaufen gezerrt zu haben.

Dort soll er das laut um Hilfe rufende Mädchen unsittlich berührt haben. Vorbeikommende Passanten, darunter ein Polizeibeamter auf dem Heimweg vom Dienst, hörten die Schreie und kamen dem sich heftig wehrenden Kind sofort zu Hilfe. Sie überwältigten den 37-Jährigen, hielten ihn fest und übergaben ihn der zwischenzeitlich alarmierten Polizei.

Das Mädchen erlitt Schürfwunden. Der Mann hatte offenbar bereits vor dem Angriff eine Gruppe von Schülerinnen angesprochen. Sie hatten jedoch nicht auf ihn reagiert und waren weitergefahren. Der 37-Jährige sitzt mittlerweile auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen in Untersuchungshaft. Die Haftrichterin am Amtsgericht Tübingen stellte erhöhte Fluchtgefahr fest: Der Mann aus Syrien hält sich als Asylbewerber in Deutschland auf und hat in Tübingen keine festen sozialen Bindungen und keine Arbeitsstelle. Bei der Polizei ist er bereits seit längerem bekannt. Er war erst vor etwa einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden. Dort hatte er eine Haftstrafe wegen Raubes abgesessen. Auch wegen Ladendiebstählen und sexueller Beleidigungen, wie der Straftatbestand für Begrapschen bis 2017 hieß, wurde bereits gegen ihn ermittelt.

http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Zehnjaehrige-bei-Hirschau-ueberfallen-37-Jaehriger-sitzt-in-Untersuchungshaft-336147.html

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