18.06.2017, 00:02

Das ist wirklich schockierend und alarmierend zugleich: Um 14.10 Uhr, also am helllichten Tag, wurde am Freitag eine 35- Jährige in der Mozart- Garage mitten im Herzen der Landeshauptstadt von einem 38- Jährigen hinter Autos gezerrt und vergewaltigt! Das Opfer schrie verzweifelt um Hilfe. Der Tatverdächtige konnte verhaftet werden. Er behauptet, der Sex wäre einvernehmlich gewesen.

Der Slowake (38) soll in der Tiefgarage in der Dametzstraße über die 35- Jährige hergefallen und sie vergewaltigt haben. Das Opfer wurde in den Linzer MedCampus eingeliefert, der Täter festgenommen. Er behauptet, dass der Sex einvernehmlich gewesen sei. Am Samstag liefen noch die intensiven Einvernahmen.
Inzwischen sickerte durch, dass es etwa eine Woche zuvor eine weitere Vergewaltigung in der nahen Dinghoferstraße gegeben haben soll. Ein Mädchen im Maturantenalter soll um fünf Uhr früh beim Gang zum Bäcker von zwei Ausländern überfallen, in einen Keller gezerrt, dort beraubt und brutal vergewaltigt worden sein. Das Mädchen sei dabei, so ein Insider von der Polizei, besonders übel zugerichtet worden.

Exekutive verschweigt Sex- Verbrechen

Bezeichnenderweise werden solche Sexualverbrechen nur durch Zufall oder besonders hartnäckige Recherche der Öffentlichkeit bekannt. Aus Gründen des Opferschutzes wird mittlerweile von der Exekutive ein Mantel des Schweigens über Sex- Verbrechen gelegt. So werden diese Delikte auch in der offiziellen Kriminalstatistik totgeschwiegen. Dabei sind die Anzeigen – 2016 waren es bundesweit mehr als 700 – nur die Spitze des Eisbergs.

http://www.krone.at/oberoesterreich/vergewaltigung-mitten-am-tag-in-linzer-tiefgarage-hinter-auto-gezerrt-story-574593


18. Juni 2017 – 13:25 Uhr

Erst am Freitag soll eine 35-jährige Linzerin in der Mozartgarage von einem 38-jährigen Slowaken hinter ein Auto gezerrt und brutal vergewaltigt worden sein. Das Opfer hatte den mutmaßlichen Täter flüchtig gekannt. Der Mann wurde am Sonntag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt eingeliefert. Eine Mitteilung an die Medien gab es erst vorerst nicht.

Vor mehr als einer Woche soll in der Dinghoferstraße eine Maturantin vergewaltigt worden sein. Die junge Frau war um 5 Uhr früh auf dem Weg zum Bäcker von zwei Ausländern festgehalten und in einen Keller gezerrt worden. Dort sollen sich die beiden Männer über ihr Opfer hergemacht haben. Die junge Frau wurde auch verletzt. Am (morgigen) Montag will die Polizei zu diesem Fall eine Erklärung abgeben.

Inzwischen bestätigt Polizeisprecher David Furtner beide Vorfälle. Warum diese der Öffentlichkeit bisher verschwiegen wurden, begründet Furtner mit ermittlungstaktischen Schritten. Der jüngsten Fall am Tatort Mozartgarage sei besonders heikel, weil es eine Täter-Opfer-Beziehung gegeben habe. Die Nachforschungen hätten sich schwierig gestaltet.

Zu mutmaßlichen Vergewaltigung einer Maturantin in einem Keller wollte Furtner keine konkreten Angaben machen. Die Ermittlungen leitet das Stadtpolizeikommando Linz. Die Pressestelle des Landespolizeikommandos kündigte aber für Montag eine Erklärung an.

„Ich garantiere persönlich, es wird kein Sachverhalt zurückgehalten“, betont der Polizeisprecher. Das gelte für alkoholisierte Politiker gleichermaßen wie für straffällige Asylwerber. „Wir haben noch nie etwas verschwiegen. Seit den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht hat im Übrigen jede Polizeieinheit verstanden, dass sie nicht der verlängerte Arm der Politik ist“, so Furtner wörtlich.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Vergewaltigungen-Polizei-weist-Vorwuerfe-von-Vertuschung-zurueck;art4,2598889

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