13.06.2017 – 13:45

Hannover (ots) – Am Montagabend, 12.06.2017, ist es in einer Unterkunft für Asylbewerber an der Heinrich-Hertz-Straße zu einem Feuer gekommen. Ein 26-Jähriger hat sich anschließend bei der Polizei gestellt. Personen sind bei dem Brand nicht verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war das Feuer, kurz vor 18:30 Uhr, in einem Zimmer des Gebäudes, welches als Asylunterkunft genutzt wird, ausgebrochen. Nachdem ein 29-jähriger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes den Brand bemerkt hatte, alarmierte er sofort die Rettungskräfte. Die Freiwillige Feuerwehr Hemmingen konnte den Brand zügig löschen und dadurch einen größeren Schaden an der Unterkunft verhindern. Bei dem Feuer wurden keine Personen verletzt.

Im Laufe des gestrigen Abends stellte sich der 26-jährige Bewohner des Heims bei der Polizeiinspektion Mitte. Er räumte ein, den Brand in seinem Zimmer aufgrund eines vorangegangenen Streits mit einem Mitbewohner gelegt zu haben.

Beamte des Zentralen Kriminaldienstes haben die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen. Dabei haben sie heute festgestellt, dass das betroffene Zimmer in der Unterkunft aufgrund von Rauchgasniederschlag vorerst nicht bewohnbar ist. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 10 000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover soll der 26-Jährige noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/3659203


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