07.06.17 13:56

Rosenheim – Nun liegen nähere Informationen zum Vorfall in der Innenstadt vor. Demnach bedrohte ein Asylbewerber eine Person mit einem Messer.

Der Verdächtige soll in einer Asylbewerberunterkunft in Tuntenhausen leben, meldet der Bayerische Rundfunk.

Insgesamt gibt es drei Zeugen, die Beamte der Bundespolizei, die sie im Bereich des Salingartens angetroffen haben auf die Gefahrenlage aufmerksam machten. Das teilte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier auf Anfrage von rosenheim24.de mit.

Nach dem 19-Jährigen aus Libyen wird weiter an seinen üblichen Aufenthaltsorten gefahndet. Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bild gibt es noch nicht.
Am Dienstagabend, gegen 18.40 Uhr, gingen bei der Bundespolizei in Rosenheim mehrere Meldungen ein, dass sich ein mit einem Messer bewaffneter Asylbewerber aus Libyen im Innenstadtbereich aufhalten soll und mit der Verübung einer Straftat gedroht habe.

Unverzüglich wurden durch Kräfte der Rosenheimer Polizei und umliegender Dienststellen Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurde auch eine Asylbewerberunterkunft im westlichen Landkreis mit Unterstützung der Spezialeinheit nach dem flüchtigen Täter durchsucht.

Der 19-jährige Mann konnte jedoch vor Ort nicht angetroffen werden. Die Fahndung nach dem jungen Asylbewerber dauert an.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-asylbewerber-laeuft-messer-durch-innenstadt-grosseinsatz-polizei-8382875.html

UPDATE, 16.35 Uhr – Tatverdächtiger gefasst
Die Polizei hat in diesem Fall vor kurzem einen Tatverdächtigen festgenommen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von rosenheim24.de soeben mit. Zudem gaben die Beamten auch eine kurze Pressemitteilung heraus.

Darin heißt es, dass der 19-jährige Tatverdächtige nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen am Mittwoch um kurz vor 16 Uhr ausgerechnet am Ort der Bedrohung – dem Salingarten – festgenommen werden konnte. Die Sachbearbeitung wurde zwischenzeitlich von der Kriminalpolizei Rosenheim übernommen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.


08.06.17 10:25

Rosenheim – Der Fall des Libyers, der am Dienstagabend mit einem Messer im Salingarten unterwegs war und eine Straftat angedroht haben soll, sorgt weiter für Aufsehen. Der Mann wird derzeit befragt:

Wie Radio Charivari berichtet, wird der 19-Jährige derzeit im Beisein eines Dolmetschers von der Kriminalpolizei befragt. Laut dem Bericht wurde auch das „Fachkommissariat Staatsschutz“ in die Ermittlungen eingeschaltet.

Anschließend soll entschieden werden, ob es eine Haftprüfung gibt und der Mann in Untersuchungshaft genommen wird. Entscheidend hierfür werden wohl die Angaben des Mannes zu seinem möglichen Motiv sein, hieß es weiter.

Dass der 19-Jährige am Mittwoch von selbst und trotz Fahndung gegen ihn zurück zum potenziellen Tatort gekommen war, könnte laut Polizei an seiner konträren Auffassung über die Strafbarkeit seiner Handlungen gelegen haben. Vielleicht hätten die Zeugen sein Handeln auch nur verkehrt interpretiert, als sie den Notruf gewählt haben. All das werde jetzt geprüft, hieß es weiter.

Der 19-Jährige hatte am Dienstagabend für große Aufregung gesorgt, als er mit einem Messer bewaffnet durch den Salingarten marschiert war. Deswegen war sogar ein Sondereinsatzkommando (SEK) alarmiert worden. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, unter anderem auch an seiner Unterkunft in Tuntenhausen, war der Mann schließlich am Mittwochnachmittag im Salingarten festgenommen worden.

https://www.chiemgau24.de/bayern/rosenheim-lybier-wird-nach-androhung-straftat-festnahme-salingarten-befragt-8386214.html


 

Advertisements