07.06.2017 – 17:26

Köln (ots) – Am Dienstagabend (6. Juni) hat ein Zivilpolizist auf dem Ebertplatz einen Warnschuss mit seiner Dienstwaffe in die Luft abgegeben. Mehrere Schwarzafrikaner, die der Beamte von ihrem Verhalten der Drogenszene zurechnete, hatten ihn nach einem Platzverweis umringt.

Gegen 20 Uhr war der Zivilpolizist auf dem Ebertplatz unterwegs, als ihm die jungen Männer an einem Hochbeet auffielen, das nach polizeilichen Erkenntnissen auch als Drogendepot genutzt wird. Um ein möglicherweise bevorstehendes Drogengeschäft zu verhindern, erteilte der Beamte den mutmaßlichen Dealern einen Platzverweis, den sie auch befolgten. Im Hochbeet, wo mehrere der jungen Männer gestanden hatten, fand der Polizist einen Beutel, in dem sich augenscheinlich Marihuana-Päckchen befanden. Die anschließende Sicherstellung war offensichtlich der Anlass für die Gruppe, zurückzukommen. Die Männer umringten den Polizisten. Wegen des zunehmend aggressiven Verhaltens der Gruppe zog der Beamte seine Schusswaffe, gab einen Warnschuss ab und forderte Unterstützung an.

Eine Streife stellte einen Tatverdächtigen aus Sierra Leone (19) sowie einen zweiten Mann aus Guinea (26). Den übrigen Männern gelang die Flucht in Richtung Eigelstein. Von den zuvor sichergestellten Drogentütchen fehlt jede Spur.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr. Hinweise zu den Flüchtigen nimmt die Polizei Köln unter der Rufnummer: 0221/229-0

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3654658


 

 

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