Die Terroristen:

https://www.welt.de/politik/ausland/article165269466/Britische-Polizei-identifiziert-dritten-Londoner-Terroristen.html

Rachid Redouane (30) besuchte nur drei Stunden vor der Tat seine anderthalbjährige Tochter im Londoner Stadtteil Barking. Laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ verabschiedete sich der Terrorist von ihr, gab ihr einen Kuss – knapp drei Stunden später tötete er mit zwei Komplizen sieben Menschen.

Das Mädchen lebt bei seiner Mutter Charisse O’Leary (38). Sie war gerade von einer Grillparty bei Freunden zurückgekommen, als Redouane vor ihrem Wohnblock auftauchte.

Die Frau hatte sich im Januar von Redouane getrennt, weil dessen Ansichten immer radikaler geworden seien. So wollte er seiner Tochter verbieten fernzusehen – aus Angst, sie könne dadurch lesbisch werden.

http://www.bild.de/news/ausland/anschlag-in-london/die-letzten-stunden-der-london-terroristen-52058686.bild.html

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4575914/Terrorist-didn-t-want-child-watch-TV-gay.html

They said Redouane, from Barking in east London, had claimed to be Moroccan and Libyan.

He is listed as being 30 years old, with a birth date of July 31, 1986, but added that he had also used the name Rachid Elkhdar, with a different date of birth of July 31, 1991, putting him at 25 years old.

He is believed to have been identified from an Irish ID card found in his pocket after he was executed by armed cops and had previously been living in Dublin.

It is believed he was living in the Rathmines area of the capital with his Scottish wife but he was not known to police or MI5 in the UK.

The Guardian reports that he had moved to Ireland five years ago after marrying former partner Charisse O’Leary and was seen here as recently as three months ago.

They also report that he worked as a pastry chef.

http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/who-rachid-redouane-what-know-10566861

Khuram Butt (27), der zweite von der Polizei benannte Attentäter, sendete drei Tage vor dem Terror-Anschlag seine letzte Nachricht. Sein Profilbild tauschte er aus: es zeigte nicht mehr sein Porträt sondern islamische Verse, berichten mehrere britische Medien.

Zudem wurde bekannt, dass Butt in der Londoner U-Bahn arbeitete, Zugang zu den Tunneln unterhalb des britischen Parlaments hatte. Der Terrorist mit britischer Staatsangehörigkeit, Spitzname Abz, war polizeibekannt. Er hatte versucht, Kinder zu radikalisieren.

Der zweifache Vater wurde in Pakistan geboren und wurde sogar in einer britischen TV-Dokumentation mit dem Titel „The Jihadi Next Door“ („Die Dschihadisten von neben an“) gezeigt.

Dort hisste er im Regents-Park in London eine ISIS-Flagge. Laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ bezeichnete er sogar andere Muslime, die keinen Bart trugen, als „Ungläubige“. Vor zwei Jahren wurde er aus einer Moschee geworfen, weil er den Imam immer wieder unterbrochen hatte.

http://www.bild.de/news/ausland/anschlag-in-london/die-letzten-stunden-der-london-terroristen-52058686.bild.html

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4575364/London-Bridge-terrorist-visit-baby-girl.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article165260623/Dschihadisten-Doku-zeigte-einen-der-Londoner-Attentaeter.html

The third terrorist behind the London Bridge attacks has been named as a 22-year-old Italian-Moroccan amid claims British authorities were tipped off about the risk he posed.

Youssef Zaghba was born in Fez, Morocco to a Moroccan father and Italian mother, according to Italian media.

He was stopped at Bologna airport in 2016 apparently trying to travel to Syria and Italian authorities had tipped off Britain about his movements, Italian newspaper Corriere Della Sera reports.

An Italian intelligence source said that Zaghba had since been acquitted of trying to go to Syria but was on a ‚persons at risk‘ list.

It is said he was caught at the airport with a one-way ticket to Istanbul, carrying just a backpack, a passport and a mobile phone.

The Met Police have insisted he was not a ’subject of interest‘, but the claims in Italy will raise questions over how Zaghba managed to enter Britain before carrying out the attack.

Reports in Italy suggest the 22-year-old had got a ’seasonal job‘ in a London restaurant and continued to speak to his mother in Italy.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4576578/Third-London-Bridge-attacker-named-Youssef-Zaghba.html


Die britische Presse schreibt:

  • 22 Uhr – Fahrzeugattacke mit einem weißen Van, der bis zu 20 Menschen auf der London Bridge umgepflügt hat. Überall liegen Körper auf dem Boden.
  • Es sind Schüsse zu hören in der Southwark Street.
  • Drei „mediterran aussehende“ Männer (bei uns nennt man sie „Südländer“) sind aus dem Van gesprungen und haben mit Jagdmessern auf mindestens 7 Menschen auf der Borough High Street (Vergnügungsviertel mit vielen Bars und Restaurants)  eingestochen.
  • Dabei riefen sie: „This is for Allah!“
  • Ein Mädchen wurde in die Brust gestochen sagt ein Zeuge. Ebenso wurden Männer mehrfach in die Brust gestochen.
  • Die Attentäter hatten die Bars im Visier. Sie schlugen die Scheiben ein. Menschen, die Alkohol tranken, wurden die Kehlen aufgeschnitten. Mindestens 3 Menschen wurden die Kehlen aufgeschlitzt nach Aussage einer Zeugin.
  • Von 7 Toten und mindestens 20 Verletzten ist noch am Samstagabend die Rede. Am Sonntag gibt die Polizei die Zahl der Verletzten mit 48 an, die in Krankenhäuser gebracht wurden. Dazu kommen weitere Verletzte, die vor Ort von Sanitätern behandelt wurden.
  • Eines der Opfer soll ein Polizeibeamter sein. Ihm wurde das Gesicht zerstochen.
  • Das alles gescha innerhalb von 8 Minuten, denn dann war die Polizei vor Ort.
  • Die London Bridge wurde geschlossen, der London Bridge Bahnhof wurde evakuiert. Es fahren bis auf weiteres keine Züge. Weitere Bahnhöfe wurden geschlossen: Waterloo East, London Charing Cross and London Cannon Street.
  • Die Polizei hat einen Mann festgenommen.
  • Die Polizei ruft den Passanten zu, sie sollen so schnell wie möglich die Gegend verlassen.
  • Die Polizei sucht die Themse nach mindestens 2 vermissten Personen ab.
  • Die Männer hätten Sprengstoffattrappen getragen.
  • Die Polizei hat 3 Attentäter erschossen.

Die Metropolitan Police hat auf Twitter veröffentlicht: „Wir haben es mit einem Zwischenfall auf der London Bridge zu tun, wenn wir mehr Informationen haben, werden wir diesen Twitter-Feed aktualisieren.“

Dort weitere Updates:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4569638/Car-ploughs-20-people-London-Bridge.html

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4569638/Car-ploughs-20-people-London-Bridge.html

https://www.thesun.co.uk/news/3717339/london-bridge-attack-car-police-response-latest/

Video Islamisten in London


03.06.2017 – 23:51 Uhr

Ein Lastwagen soll auf der London Bridge in eine Menschenmenge gerast sein. Zudem sollen Menschen durch Messerstiche verletzt worden sein. Auch Schüsse sollen gefallen sein.

Laut der britischen Zeitung „The Sun“ wurden mindestens sieben Menschen getroffen. Insgesamt sollen sich zum Zeitpunkt der Tat rund 15 bis 20 Menschen auf der Brücke aufgehalten haben.

Sie ist mittlerweile komplett gesperrt. Die Polizei ist bewaffnet vor Ort. Laut der „Sun“ soll es auch bereits eine Festnahme gegeben haben.

Die Hintergründe sind bislang völlig unklar.

http://www.bild.de/news/2017/news/news-eilmeldung-1-52038522.bild.html


4.6.2017

Bei den Terrorfällen in London sind nach Angaben der Polizei insgesamt zehn Menschen ums Leben gekommen. Neben sieben getöteten Opfern seien auch drei Angreifer tot, teilte die Polizei mit. Die Männer hätten Sprengstoffattrappen getragen.

Mindestens 48 Personen wurden bei den Vorfällen verletzt und in sechs Krankenhäuser der britischen Hauptstadt eingeliefert. Eine weitere Zahl von Menschen sei zudem vor Ort mit weniger gravierenden Verletzungen behandelt worden, teilte der Rettungsdienst von London am frühen Sonntagmorgen mit.

Auch ein Polizist wurde schwer verletzt. Nach Informationen der britischen Agentur PA habe ein Attentäter ihm ein Messer ins Gesicht gestochen.

Die Polizei war um kurz nach 22.00 Uhr am Samstagabend (Ortszeit) zu einem Einsatz im Zentrum der Stadt – an der London Bridge – gerufen worden. Dort war ein weißer Transporter in eine Menschenmenge hineingefahren. Nach Augenzeugenberichten sollen die drei Männer aus dem Fahrzeug gesprungen sein und hätten Personen mit Messern attackiert.

„Es sah nicht nach einem Unfall aus“, sagte Augenzeuge Will Heaven. Es sei klar, dass die Polizei denke, dass sie auf etwas viel Ernsthafteres als einen Straßenverkehrsunfall reagieren müsse.

Anschließend gingen sie mit Messern wahllos auf Nachtschwärmer im nahegelegenen Borough Market los. CNN zufolge drangen zwei der drei Männer in ein Restaurant ein und stachen auf eine Kellnerin und einen Mann nieder. Der Sender berief sich auf einen Zeugen.

Premierministerin Theresa May hatte die Geschehnisse in der Nacht noch als „mögliche Terrortat“ bezeichnet. Für Sonntag rief sie eine Sitzung des zuständigen Sicherheitskabinetts ein. Sie verurteilte die Vorfälle als „grauenvoll“.

Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, sprach von einer „vorsätzlichen und feigen Attacke“. Es gebe keine Rechtfertigung für solche barbarischen Taten. In einer Stellungnahme erklärte er, an der sogenannten Cobra-Sitzung Mays teilzunehmen.

Die Vorfälle ereigneten sich an einem warmen Samstagabend. In der Gegend um die London Bridge und den Borough Market befinden sich etliche Bars und Restaurants.

Zur gleichen Zeit war die Polizei auch wegen eines dritten Vorfalls im Stadtteil Vauxhall im Einsatz, der zunächst mit den Geschehnissen rund um die London Bridge in Verbindung gebracht wurde. Später twitterte die Polizei aber, dies sei ein unabhängiges Ereignis, eine Messerstecherei, gewesen.

Großbritannien hat in der jüngeren Vergangenheit mehrere Anschläge erlebt. Am 22. März war ein Mann auf der Westminster Bridge im Londoner Regierungsviertel mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast und hatte dabei vier Menschen getötet, ehe er auf dem Parlamentsgelände einen Polizisten erstach.

Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. Am Montag vergangener Woche waren bei einem Selbstmordanschlag auf einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester 22 Menschen und der Attentäter ums Leben gekommen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article165227140/Sieben-Tote-zwei-Tatorte-Polizei-erschiesst-drei-Angreifer.html


4.6.2017 18:34 Uhr

Bei einem Anschlag in London gab es mehrere Tote und zahlreiche Verletzte. Augenzeugen berichten, wie sie den Moment des Terrors in der Nähe der London Bridge erlebt haben.

Es war ungefähr 22 Uhr. Ein lauer Sommerabend. Menschen flanieren über Londons Straßen. Plötzlich rast ein Auto über die London Bridge. Mitten hinein in eine Menschengruppe. Danach steigen die Täter aus dem Fahrzeug, stechen wahllos auf Passanten ein. Mindestens sieben Menschen sterben, 48 werden verletzt, darunter auch Polizisten. Später wird die Polizei bekannt geben, dass zwischen dem Eingang des ersten Notrufs und dem Tod der Attentäter acht Minuten vergingen. Augenzeugenberichte zeichnen ein Bild des Schreckens.

London Bridge gegen 22 Uhr – Transporter erfasst Fußgänger

„Ich habe diesen Transporter gesehen, der nach links und rechts fuhr, nach links und rechts, um so viele Leute zu erwischen wie möglich“, schildert Augenzeuge Alessandro einem Journalisten der Nachrichtenagentur AP. „Die Leute haben versucht zu entkommen.“

Die London Bridge ist die älteste und eine der berühmtesten Brücken über die Themse. Es ist der Ort, den die Attentäter für den Beginn ihrer Terrorattacke wählen. Die rund 300 Meter lange mehrspurige Brücke kann von Fahrzeugen und Fußgängern überquert werden. Die massive Betonkonstruktion verbindet die Londoner Stadtbezirke City of London im Norden und Southwark im Süden.

Der Wagen fährt mit hoher Geschwindigkeit – etwa 80 Stundenkilometer schnell, schätzt BBC-Reporterin Holly Jones, die zufällig am Tatort war, später. Mindestens sechs Menschen werden vom Fahrzeug erfasst.

„Ein Lieferwagen kam direkt von der London Bridge, fuhr zwischen einer Ampelanlage hindurch und rammte sie. Dabei nahm er zahlreiche Leute mit. Dann stiegen drei Männer mit langen Messern aus dem Wagen, 30 Zentimeter lang, und rannten die Borugh High Street hinunter, stachen wahllos auf Passanten ein“, sagt ein Taxifahrer, der das Geschehen beobachtete, dem Radiosender LBC. „Ich sah, wie einem jungen Mädchen in die Brust gestochen wurde.“

Südliche London Bridge – Augenzeugen: „Sie stachen auf alle ein“

Gerard Vowls sagte der Zeitung „The Guardian“, er habe gesehen, wie drei Männer am südlichen Ende der London Bridge auf eine Frau eingestochen hätten, mindestens zehn Mal. „Ich konnte nichts machen“, sagte er. Er habe Stühle, Gläser und Flaschen auf die Angreifer geworfen, um sie zu stoppen. Einen habe er am Hinterkopf getroffen. Sie hätten versucht, auf ihn einzustechen, sagte Vowls. „Sie stachen auf alle ein. Böse, böse Menschen.“

Die Männer seien weiter in Richtung Bars und Restaurants gelaufen. Dort hätten sie auf einen Türsteher eingestochen und einen weiteren Mann attackiert. Sie hätten gerufen: „Dies ist für Allah.“

Die Terroristen suchten sich für ihren Angriff die Gegend um den Borough Market aus. Er ist am Fuße der London Bridge im Stadtviertel Southwark gelegen und einer der ältesten Lebensmittelmärkte der britischen Hauptstadt. Umsäumt von Pubs und kleinen Restaurants, ist der Borough Market auch bei Einheimischen ein beliebter Treffpunkt.

Polizei erhält 22.08 Uhr erste Notrufe – Sanitäter eilen vor Ort

Erste Notrufe gehen bei der Polizei um 22.08 Uhr ein. Sechs Minuten später sind Sanitäter und Spezialisten vor Ort. Um sie herum weinen und schreien schockierte Menschen. Die Polizei fordert Leute auf, aus der Gegend wegzurennen.

Ein Passant beobachtet das Geschehen: „Wir kamen aus einer Bar auf die Straße, und ich schaute nach links, und da war dieser Typ. Ich dachte, er ist nur betrunken, aber er lag auf dem Boden. Ein paar Sekunden später rasten drei Polizeiwagen vorbei.“

Taxifahrer will eingreifen – „Ich werde versuchen, sie zu treffen“

Ein Taxifahrer versucht, die Angreifer aufzuhalten. „Ich dachte, ich versuche, ihn zu treffen. Ich versuche, ihn umzufahren“, sagte er dem Sender LBC. „Ich drehte den Wagen herum und war kurz davor, einen zu rammen, aber er sprang einen Schritt zur Seite. In dem Moment kamen drei Polizisten mit Schlagstöcken auf sie zugerannt“, zitiert die Zeitung „The Telegraph“ den Mann. Da seien ein paar Hundert Menschen gewesen. Er habe den Menschen zugerufen, sie sollten in die andere Richtung davonlaufen.

Einer der Angreifer stürmt in ein Restaurant. Barkeeper Alex Martinez versteckt sich eine halbe Stunde lang in einem Mülleimer. „Ich sah diesen Mann mit einem Messer in der Hand, und danach fing ein Mann an zu schreien, also wusste ich, dass etwas Falsches passierte“, sagte Martinez. Um welche Bar es sich handelte, wurde nicht bekannt. Im Restaurant „Black & Blue“ sollen Gäste sich in der Küche versteckt haben, berichtet die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ unter Bezugnahme auf Augenzeugen. Demzufolge gab es auch in der „Southwark Tavern“ Verletzte durch Messerstiche.

„Mudlark Pub“ – Verletzte sucht Hilfe in der Kneipe

Kurz nach zehn Uhr kommt eine Verletzte ins „Mudlark Pub“ in der Nähe der London Bridge. Zeuge Alex Shellum sagte der BBC später, es war eine Frau in den frühen Zwanzigern. Sie habe stark aus dem Nacken und dem Mund geblutet. „Es schien mir und meinen Freunden so, als ob man ihr die Kehle durchgeschnitten hätte“, sagte er. Andere Menschen wären zur Hilfe geeilt. Die Kneipe hätte daraufhin geschlossen. Bewaffnete Polizisten hätten die Gäste angewiesen, die Gegend zu verlassen. Er habe vor der Tür gesehen, wie Rettungskräfte versucht hätten, eine Person wiederzubeleben.

Menschen flüchten – Schüsse fallen

Simon Thompson sagte dem Sender Sky News, er habe sich kurz vor dem Borough Market befunden, als er gesehen habe, wie Menschenmengen flüchteten. „Wir rannten etwa 100 Meter und sahen dann, wie eine Menge Polizeiwagen auftauchte, und es gab eine Phase von ziemlich heftigen Schüssen“, sagte Thompson. „Ich versteckte mich etwa eine Stunde lang in einem Keller eines Restaurants.“

Polizei stürmt Bar „Katzenjammers“ – ungeklärte Lage

Ein Video zeigt, wie Polizisten in die Bar „Katzenjammers“ stürmen. Sie schreien: „Auf den Boden, auf den Boden!“ Menschen kriechen unter Tische, versuchen, sich hinter Stühlen zu verstecken. Die Stimmung ist angespannt. Die Lage völlig unklar. Zersplitterndes Glas ist im Hintergrund zu hören. Bei der Kneipe handelt es sich um einen bayerischen Bierkeller. Wann genau der Vorfall sich ereignete, ist nicht zu rekonstruieren.

Borough Market – Nähe „Wheatsheaf Pub“

Wie genau die drei Angreifer getötet wurden, ist noch nicht bekannt. Nach Informationen des Nachrichtensenders Sky News nahm es der erste Polizist, der am Tatort war, mit allen drei Terroristen auf. Dabei soll auch er verletzt worden sein und in Lebensgefahr schweben.

Der Fotograf Gabriele Sciotto teilte später in sozialen Medien das Foto von einem auf dem Boden liegenden Mann. Er soll eine Hose in Tarnfarben und ein Arsenal-Shirt getragen sowie eine Sprengstoff-Attrappe um den Körper gebunden gehabt haben. Bei dem Mann soll es sich um einen der Täter handeln. Im Hintergrund ist ein zweiter Mann auf dem Boden liegend zu sehen. Das Foto wurde den Angaben zufolge vor dem „Wheatsheaf Pub“ innerhalb des Borough Market geschossen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article165230797/Acht-Minuten-Terror-in-London-was-genau-vor-Ort-geschah.html


05.06.2017 um 09:50 Uhr

London.  Die Polizei hat nach eigenen Angaben die drei Attentäter des Anschlags von London inzwischen identifiziert. Die Namen würden veröffentlicht, „sobald es die Ermittlungen erlauben“, teilte die Londoner Polizei am Montagmorgen mit. Jetzt gehe es darum, herauszufinden, ob die Männer weitere Helfer bei der Planung des Anschlags gehabt hätten, sagte Polizeichefin Cressida Dick.

Nach dem Anschlag hat es weitere Wohnungsdurchsuchungen und Festnahmen gegeben. Mehrere Menschen würden noch verhört, teilte die Londoner Polizei am Montag auf Twitter mit. Details nannte sie nicht. Ermittler seien noch damit beschäftigt, zwei Wohnungen in den Stadtteilen Newham und Barking zu durchsuchen. Bereits am Sonntag hatte es mehrere Festnahmen gegeben.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London indes für sich reklamiert. Kämpfer des Islamischen Staates hätten die Tat ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Sonntagabend in einem Bekenntnis im Internet.

Auch Deutsche sind indes bei dem Terroranschlag verletzt worden. Eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit trug schwere Verletzungen davon, wie aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zu hören war. Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière sind insgesamt zwei Deutsche verletzt. Unter den bei dem Anschlag Getöteten ist zudem ein kanadischer Staatsbürger, wie Kanadas Premierminister Justin Trudeau mitteilte, sowie franceinfo zufolge auch ein Franzose.

Bei dem Attentat im Herzen der britischen Hauptstadt waren mindestens sieben Menschen getötet worden, etwa 50 Menschen wurden verletzt. Von ihnen sind laut dem britischen Nationalen Gesundheitsdienst NHS noch immer 21 in kritischem Zustand, berichtet der „Guardian“.

Die Attacke begann am späten Samstagabend gegen 23.08 Uhr deutscher Zeit auf der London Bridge im Zentrum und setzte sich auf dem nahe gelegenen Borough Market fort. Die Täter griffen ihre Opfer zuerst mit einem Kleintransporter und dann mit Messern an.

Die britische Regierung beschloss, die Terrorwarnstufe auf dem aktuell bestehenden zweithöchsten Level zu belassen. Ein Anschlag gilt damit als sehr wahrscheinlich.

Wegen des Angriffs auf das Popkonzert in Manchester vor etwa zwei Wochen hat war das Level für einige Tage auf die höchste Stufe „kritisch“ erhöht worden.

Unterdessen liefen am Sonntag die Ermittlungen auf Hochtouren. Die britische Polizei führte Medienberichten zufolge auch Durchsuchungen im Londoner Stadtteil East Ham durch. Zuvor hatten Beamte bereits insgesamt zwölf Menschen im Bezirk Barking im Osten Londons festgenommen. Wie die Londoner Polizei mitteilte, durchsuchten die Ermittler dort mehrere Wohnungen, darunter laut Medienberichten auch die Wohnung von einem der Attentäter.

In dem durchsuchten Gebäude befindet sich laut Medienberichten offenbar die Wohnung eines der erschossenen Täter. Das berichtet der Sender Sky News, der nach eigenen Angaben drei Nachbarn ein Foto des getöteten Terroristen vorgelegt hat. Die Befragten hätten bestätigt, dass der Mann auf dem Bild ein Nachbar gewesen sei. Auch gegenüber dem „Guardian“ berichteten Anwohner, den Mann zu kennen. Von der Polizei gibt es dazu bislang keine offizielle Stellungnahme.

Großbritanniens Premierministerin Theresa May kündigte unterdessen eine härtere Gangart an. „Jetzt reicht’s“, sagte sie bei der Sitzung ihres Krisenkabinetts am Sonntag.

May forderte mehr Überwachung im Internet. Der „Cyberspace“ biete Extremisten einen Rückzugsort für ihre Machenschaften, sagte sie. Dies dürfe man nicht dulden. Eine internationale Vereinbarung sei zur Bekämpfung des Extremismus notwendig.

Die drei jüngsten Anschläge in Großbritannien sind nach Einschätzung von May nicht direkt miteinander verknüpft. Es gebe aber einen neuen Trend, „bei dem Terror noch mehr Terror hervorruft“. Man dürfe deshalb nicht länger so tun, als könne alles so weitergehen wie bisher.

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden die Angreifer am Borough Market von Sicherheitskräften erschossen – acht Minuten nach Eingang des ersten Notrufs. Die Attentäter hätten Westen getragen, die so aussahen, als würden sie Sprengstoff enthalten. Die Westen hätte sich später jedoch als harmlose Attrappen entpuppt.

Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt weiträumig ab und verbreitete auch Verhaltensregeln für den Fall eines Angriffs.

Davon unbeeindruckt boten Londoner über soziale Netzwerke gestrandeten Menschen eine Unterkunft an. Eine Geste, die auch in anderen Städten nach ähnlichen Vorfällen schon viele Menschen beeindruckt hat. Vorsorglich waren drei Krankenhäuser für Opfer bestimmt worden, ein Hotel wurde benannt für Verletzte, die noch laufen können.

Londons muslimischer Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer „gezielten und feigen Attacke“ auf unschuldige Londoner und Besucher. Die Polizeipräsenz in der Hauptstadt werde erhöht. Um kurz vor 3 Uhr schrieb er, die Situation sei noch nicht geklärt. Um 2 Uhr hatte es zwei Detonationen gegeben – kontrollierte Sprengungen der Polizei.

Die britische Innenministerin Amber Rudd nannte die Attacke „entsetzlich“. Diese habe sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten. Unter diesen „schwierigen und traumatischen Umständen“ sei sie vor allem der Polizei und den Sicherheitskräften für ihren schnellen Einsatz dankbar, so die Innenministerin.

Nach dem Terroranschlag in London hat die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May am Sonntag ihren Wahlkampf für die Parlamentswahlen am Donnerstag vorübergehend ausgesetzt, wie ein Sprecher am Morgen mitteilte.

Der Wahlkampf wird am Montag weitergehen, sagte Premierministerin May. Auch Forderung nach einer Verschiebung der Wahl erteilte sie eine Absage. Die Wahl werde wie geplant stattfinden.

US-Präsident Donald Trump habe May noch in der Nacht telefonisch sein Mitgefühl ausgesprochen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Auf Twitter schrieb Trump: „Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und im Vereinigten Königreich zu helfen, wir werden da sein“.

Zudem nutzte er die Anschläge, um seine Forderung nach einem Einreiseverbot zu verdeutlichen. „Wir müssen intelligent, wachsam und robust sein. Wir benötigen die Gerichte, um uns unsere Rechte zurückzugeben. Wir brauchen das Einreiseverbot als zusätzliches Maß an Sicherheit“, hieß es in einem weiteren Tweet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt über die Anschläge von London und bekundete Solidarität mit Großbritannien. „Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit“, erklärte Merkel am Sonntag. Deutschland stehe im Kampf gegen jede Form von Terrorismus fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens.

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der „neuen Tragödie“ an der Seite Großbritanniens. Der russische Präsident Wladimir Putin teilte Premierministerin May mit, angesichts des Londoner Anschlags sollten die gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung des Terrorismus verstärkt werden, wie das Präsidialamt in Moskau mitteilt

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker kündigte an, man werde keine Angst zeigen: „Die feigen Menschen, die diese Angriffe verübt haben, werden weder unsere Widerstandskraft noch unser Mitgefühl oder unsere Demokratien aushöhlen.“

Auf Twitter gab es unterdessen eine Auseinandersetzung zwischen Bundesjustizminister Heiko Mass und der AfD-Vizevorsitzenden Beatrix von Storch. Der SPD-Politiker hatte am Sonntagmorgen auf Twitter geschrieben: „Erschütternd. Erneut ist Großbritannien Ziel eines feigen Anschlages geworden. Unsere Gedanken sind bei unseren britischen Freunden.“ Storch twitterte wenige Minuten später: „Sparen Sie sich Ihr Erschüttert-Unbegreiflich-Stehen_zusammen-In-Gedanken-bei-BLABLA. Sprechen Sie das Problem aus!“ In einem anderen Tweet schrieb sie: „Das Problem heißt: Islam.“

Londons Bürgermeister Sadiq Khan rief für Montag (18.00 Uhr Ortszeit/19.00 Uhr MESZ) zu einer Mahnwache im Potters Fields Park auf, um der Opfer des Anschlags vom Samstag zu gedenken. Die Grünfläche liegt am Rathaus an der Themse und unweit der London Bridge, auf der die Terrorattacke am Samstagabend begonnen hatte.

Als Zeichen der Solidarität mit London und seinen Bewohnern wurde in Berlin am Sonntagabend das Brandenburger Tor mit dem „Union Jack“, der britischen Flagge, angestrahlt.

Das letzte Attentat in Großbritannien liegt gerade einmal zwei Wochen zurück: In Manchester hatte am 22. Mai ein Selbstmordattentäter nach einem Auftritt der US-Sängerin Ariana Grande 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Bei einem Benefizkonzert in der nordenglischen Stadt gedachte Grande am Sonntagabend gemeinsam mit Kollegen wie Miley Cyrus und Justin Bieber sowie 50 000 Zuhörern der Opfer dieses Anschlags. Zugleich wollten sie ein Zeichen gegen den Terror setzen. Das Konzert stand unter dem Motto „One Love Manchester“.

https://www.derwesten.de/politik/medien-mehrere-festnahmen-nach-terroranschlag-von-london-id210792779.html


05.06.2017 – 11:16 Uhr
London (England) – Am Samstagabend rasten auf der London Bridge drei Attentäter mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge, anschließend stachen sie in einem nahe gelegenen Ausgehviertel wahllos auf Menschen ein. Eines der sieben Todes-Opfer ist die Kanadierin Christine Archibald (†32). Sie starb in den Armen ihres Verlobten.

Christines Verlobter Tyler Ferguson hatte vergangene Woche geschäftlich in London zu tun. Am Wochenende reiste Christine ihrem Tyler nach, um sich von ihm die Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt zeigen zu lassen. Es war Christines erste Reise nach London. Am Samstagabend schlenderte das Paar über die London Bridge…

Plötzlich steuerten drei Terroristen ihren weißen Lieferwagen in die Menschenmenge. Christine wurde tödlich getroffen.

Tyler versuchte vergeblich seine Verlobte wieder zu beleben. Die Kanadierin starb noch in seinen Armen, berichtet der Sender „CBC News“. „Er hielt sie fest und musste mitansehen, wie sie starb“, sagte Tylers Schwester dem Nachrichtensender.

Christine Archibald (†32) aus Castlegar in Kanada arbeitete in einem Obdachlosenheim.

Mark Ferguson, der Bruder von Tyler, gegenüber „CBC“: „Sie waren verrückt nacheinander und hatten große Pläne für ihre Zukunft. Die Liebe seines Lebens wurde ihm genommen. Er ist am Boden zerstört.“

Christines Familie in einer Mitteilung: „Wir trauern um unsere geliebte, wunderschöne Tochter und Schwester. Sie hatte ein großes Herz und glaubte, dass es jeder Mensch verdient habe, respektiert zu werden.“

Das Paar lebte seit über einem halben Jahr im holländischen Den Haag, wo Tyler einen Job angenommen hatte. Doch schon bald sollte es nach Kanada zurückgehen: Sie wollten dort heiraten.

Am Sonntag teilten die britischen Gesundheitsbehörden mit, dass noch 36 Verletzte im Krankenhaus behandelt würden. 21 von ihnen schwebten in Lebensgefahr. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, bei dem Anschlag wurden auch zwei Deutsche verletzt, einer von ihnen schwer.

Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian will am Montag nach London reisen, um dort Angehörige der französischen Opfer des Anschlags zu treffen. Unter den sieben Todesopfern ist auch ein Franzose, ein weiterer wird noch vermisst.

http://www.bild.de/news/ausland/terroranschlag/london-opfer-christine-52047828.bild.html


5.6.2017 13.23 Uhr

Medien: Ein London-Attentäter lebte in Irland

Einer der Attentäter von London hat britischen Medien zufolge über längere Zeit in Irland gelebt. Bei seiner Leiche sei eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung gefunden worden, berichteten die Nachrichtenagentur PA und der Sender Sky News am Montag übereinstimmend unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unbestätigten Berichten zufolge wohnte der Terrorist eine Zeit lang in Dublin und war mit einer Frau aus Schottland verheiratet, wie PA meldete. Nun untersuche die irische Polizei, ob der Ausweis in Scheckkartengröße, der jederzeit mitgeführt werden muss, tatsächlich dem Mann gehöre.

11.36 Uhr

Vier Polizisten bei London-Anschlag verletzt
Beim Terror-Anschlag in London sind nach offiziellen Angaben vier Polizisten verletzt worden, davon einer schwer. Der Mann, der nicht im Dienst war und nur zufällig in der Nähe, sei in kritischem Zustand, teilte die Polizei mit. Die Sicherheitskräfte hätten Stichverletzungen erlitten. Zuvor hatte Polizeichefin Cressida Dick (56) den „absolut heldenhaften“ Einsatz der Beamten und besonders des nicht diensthabenden Polizisten gelobt. Der Mann war zufällig mit Freunden am Borough Market unterwegs, als die Terroristen dort Menschen mit Messern angriffen.

11.13 Uhr

Polizeichefin: Anschläge nicht aus Ausland gesteuert
Der verheerende Terror in Großbritannien in den vergangenen Wochen ist aus Sicht von Londons Polizeichefin Cressida Dick nicht aus dem Ausland gesteuert worden. Die jüngsten Anschläge hätten „zweifellos“ eine internationale Dimension gehabt, der Schwerpunkt liege aber in Großbritannien selbst, sagte Dick am Sonntag dem Radiosender BBC4. „Wir werden immer sehen, ob irgendetwas aus dem Ausland gesteuert wurde. Aber ich würde sagen, die Hauptbedrohung, der wir momentan gegenüberstehen, scheint nicht aus dem Ausland gesteuert zu sein.“ Einen weiteren Anschlag schloss Dick nicht aus. Es sei „sicherlich möglich“, dass die Angriffe in Manchester und London einen weiteren Anschlag nach sich zögen, sagte Dick dem Radiosender BBC4.

http://www.bild.de/news/ausland/terroranschlag/festnahmen-bei-razzia-in-barking-52042934.bild.html


 


 

Erschossener Attentäter

Kabul: 90 Dead

Other Recent „Misunderstandings of Islam“:

2017.06.03 (Afghanistan)
Three suicide bombers detonate at a a funeral, killing twenty mourners. 2017.06.02 (Tunisia)
A young shepherd is kidnapped and beheaded by Islamic extremists.2017.06.02 (Cameroon)
Eleven are left dead when Islamists strap two girls with bombs and send them into a refugee camp.2017.06.01 (Germany)
A father of two is stabbed to death by two Muslims for smoking during Ramadan and refusing to fast.2017.05.31 (Kenya)
Islamists abduct and murder a teacher.2017.05.31 (Afghanistan)
The Haqqani network detonates a massive suicide truck bomb during rush that kills over ninety, including many women and children.

List of Attacks

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