02.06.2017 – 22:04 Uhr
Nürburgring – Die Sonne geht gerade unter, die Düsseldorfer Band „Broilers“ spielt auf der Hauptbühne, Rock am Ring“ ist einfach geil. Und dann – Schluss.

Veranstalter Marek Lieberberg kommt auf die Bühne, sichtlich betroffen: „Wir müssen das Festival abbrechen. Es gibt eine konkrete Terrorlage.“

Der Terror stoppt Deutschlands größtes Festival!

„Geht zurück zu den Campingplätzen“, bittet Lieberberg: „Die Polizei will auf dem Gelände ermitteln.“ Schweigen. Enttäuschung. Aber niemand buht. Als hätte man es geahnt. Befürchtet. Als sei man es inzwischen gewohnt.

90000 Fans verlassen das Gelände. Ruhig. Völlig ohne Panik. Sie singen „Terror ist Scheîsse, schalalala.“

Vor dem Gelände filzt die Polizei einen Mann – weil er Tarnkleidung trägt. Er ist unschuldig, hat morgens das falsche für diesen Tag angezogen.

Kurz vor 22 Uhr: Die Fans schlappen zu ihren Zelten, ihren Grills, zum Dosenbier. Weg will kaum jemand. Morgen ist ein neuer Tag „Rock am Ring“. Hoffentlich.

Über dem Ring kreisen Hubschrauber. Die drei Jungs aus Köln, die dem BILD-Reporter ihr iphone-Ladegerät gepumpt haben, damit er das hier tippen kann, sagen: „Terror ist scheiße, echt Alter.“

21.53 UhrBesucher verlassen das Festivalgelände

21.50 UhrLandesregierung bestätigt Terrordrohung
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat eine Terrorwarnung für das von Zehntausenden besuchte Musikfestival „Rock am Ring“ am Nürburgring bestätigt.

Es gibt Hinweise auf eine mögliche terroristische Bedrohungslage, sagte Ministeriumssprecherin Joachim Winkler am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. Dem werde nachgegangen. Aus Sicherheitsgründen werde das Festival unterbrochen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) wollte Details am späteren Abend auf einer Pressekonferenz bekanntgeben. Veranstalter Marek Lieberberg berichtete vor Journalisten vor Ort, die umliegenden Straßen seien alle abgesperrt. Es verkehrten aber noch Shuttlebusse. Er hoffe, dass das Festival am Samstag fortgesetzt werden könne. Die Besucher verließen das Gelände nach Augenzeugenberichten ruhig und geordnet.

http://www.bild.de/news/inland/rock-am-ring/unterhaltung-eilmeldung-rock-am-ring-2017-terror-alarm-52028338.bild.html


http://www.rock-am-ring.com/2017/news/wichtige-information

http://www.rock-am-ring.com/


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rock-am-ring-festival-gegen-terrorwarnung-unterbrochen-a-1150582.html


Ausgefallene Konzerte siehe Freitag ab 21 Uhr:

http://www.rockamring-blog.de/faltplaner_2017.pdf

Rammstein statt Ramadan!


02.06.2017 | Lesedauer: 3 Minuten

Das von Zehntausenden Musikfans besuchte Festival „Rock am Ring“ ist wegen Terrorgefahr unterbrochen worden. Die Polizei hat den Veranstalter angewiesen, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern.

„Rock am Ring“ ist nur wenige Stunden alt, als es wegen Terrorgefahr unterbrochen wird. Schlimme Erinnerungen an Manchester werden wach. Die Konzertbesucher reagieren besonnen. Veranstalter Lieberberg äußert sich wütend.

Der Auftritt der Band Rammstein sollte den ersten Höhepunkt auf dem diesjährigen „Rock am Ring Festival“ setzen. Doch dann machen am Freitagabend gegen 21.00 Uhr Lautsprecherdurchsagen die Vorfreude Zehntausender Fans jäh zunichte. „Aufgrund einer akuten terroristischen Gefährdung wird das Festival für heute abgebrochen. Wir hoffen, dass es morgen weitergeht. Bitte begebt euch zu den Ausgängen. Eure Schutzengel“, hören die Fans auf dem Festivalgelände.

Eher erstaunt als geschockt reagieren die Festivalbesucher. Keine Pfiffe sind zu hören. Ruhig bewegen sich die Massen zu den Ausgängen. Bereits eine halbe Stunde später ist das Gelände geräumt, wie Veranstalter Marek Lieberberg berichtet. „Unser Publikum hat fantastisch reagiert.“ Knapp 90.000 zumeist junge Menschen wurden erwartet, das dreitägige Festival war ausverkauft.

Was genau diese terroristische Bedrohungslage auslöste, bleibt zunächst unklar. Als Lieberberg, ein erfahrener Musikpromoter und seit Jahrzehnten ein Schwergewicht in der Branche, vor die Presse tritt, ist er sichtlich aufgebracht. Er spricht von Vermutungen, dass Leute, die mit dem Aufstellen von Zäunen beschäftigt waren, verdächtig seien. Und dass diese Information in die Medien durchgesickert sei.

„Ich fühle mich entsetzlich leer und ausgepowert“, sagte er am Freitagabend. In Richtung der Polizei sagte er: „Ich hoffe, dass sie mit uns und unseren Fans ebenso umgehen wie bei Fußballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird.“ Damit spielte er auf den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund an, dessen Team am nächsten Tag trotzdem in der Champions League antrat.

Die Kommunikation mit den Behörden bezeichnete Lieberberg als gut. „Es liegt an der Bewertung“, sagte er. „Ist das das Ergebnis unserer wehrhaften Demokratie? Was wird als nächstes abgesagt?“ Ob das dreitägige Festival am Samstag fortgesetzt werden kann, war zunächst unklar. „Das Signal, das Deutschland heute sendet, ist katastrophal“, sagte Lieberberg.

„Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten. Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausend auf die Straße gegangen sind und gesagt haben, was macht ihr da eigentlich? Und ich möchte haben, dass in dem Land etwas geschieht, dass Gefährder beispielsweise auch festgenommen werden. Wir zahlen den Preis für den Skandal um Amri“, sagte Lieberberg wütend.

Die Polizei hält sich dagegen komplett bedeckt – sie will zunächst auch nichts dazu sagen, ob das Festival am Samstag fortgesetzt werden kann. „Es gibt kein zeitliches Gerüst, wann wir das Gelände wieder freigeben.“

Der Anschlag auf ein Konzert in Manchester am 22. Mai, als sich ein Attentäter im Eingangsbereich in die Luft sprengte und 22 Menschen mit in den Tod riss, hat auch in Deutschland die Konzertbranche noch einmal aufgeschreckt. Die Terrorgefahr war zwar allgegenwärtig, aber das Attentat verdeutlichte noch einmal, dass es keine absolute Sicherheit geben kann.

Auch für das Festival „Rock am Ring“ waren deshalb die Sicherheitsbedingungen noch einmal auf den Prüfstand gestellt worden. Gründliche Einlasskontrollen waren angekündigt, die Polizei mobilisierte mehr als 1200 Beamte, die für die Sicherheit der Festivalbesucher sorgen sollen.

Es ist nicht das erste Mal, dass „Rock am Ring“ unterbrochen werden musste, zuletzt wurde das Festival 2016 wegen Blitzschlägen und zahlreichen Verletzten nach dem zweiten Tag abgebrochen. Doch eine Unterbrechung wegen Terrorgefahr gab es noch nie – in dieser Größenordnung womöglich noch nie in Deutschland.

Am Abend, nach dem Abbruch, kursieren über den Kurznachrichtendienst Twitter Videos, die singende Rockfans zeigen, die ganz offensichtlich auf dem Weg in ihre Zelte und Unterkünfte sind. Laute Gesänge sind zu hören: „Eins kann mir keiner nehmen, und das ist die pure Lust am Leben“, tönen die Zeilen der Band Geier Sturzflug. Vielleicht geht es ja am Samstag weiter.

https://www.welt.de/vermischtes/article165215291/Ist-das-wehrhafte-Demokratie-Was-wird-als-naechstes-abgesagt.html


Lieberberg wörtlich: Ich bin der Meinung, es muss jetzt Schluss sein mit „This is not my Islam and this is not my Shit and this is not my whatever. Jetzt ist der Moment, wo jeder sich dagegen artikulieren muss. Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten. Ich habe bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gefragt haben: „Was macht ihr da eigentlich!““

Er verlangt, das islamistische Gefährder festgenommen werden und nicht frei herum laufen dürfen. Die Bevölkerung zahle den Preis der Behördenverfehlungen im Fall Anis Amri.

http://www.bild.de/news/inland/rock-am-ring/veranstalter-rastet-aus-52029352.bild.html


3.6.2017 01:00 Uhr

Zwei Männer wurden festgenommen. Einer von ihnen ist Salafist.

Nach dem Terroralarm beim Musikfestival „Rock am Ring“ hat die Polizei in Hessen zwei Männer festgenommen. Die beiden waren Mitarbeiter eines Subunternehmens, dass mit dem Festival-Veranstalter zusammengearbeitet hat.

Mindestens einer von ihnen ist nach Informationen der „WELT“ Salafist. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung über die Festnahme berichtet. Dem Bericht nach habe am Freitagabend die Befürchtung bestanden, dass die beiden Männer etwas auf dem Gelände hinterlegt haben.

Die Polizei am Nürburgring wollte sich offiziell nicht dazu äußern. „Wir können im Moment nichts sagen. Wir müssen die Ermittlungen sauber durchführen“, sagte Polizeisprecher Lars Brummer. Auf die Frage, ob das geräumte Festivalgelände mit Spürhunden untersucht werden, antwortete der Sprecher: „Wir werden das Gelände in Augenschein nehmen. Zu Einzelheiten werde ich nichts sagen.“

Zuvor war das von Zehntausenden Musikfans besuchte Festival „Rock am Ring“ wegen Terrorgefahr unterbrochen worden. Die Polizei habe aufgrund einer „terroristischen Gefährdungslage“ die Veranstalter des dreitägigen Rockfestivals am Freitagabend angewiesen, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern, teilten die Organisatoren mit.

Festivalorganisator Marek Lieberberg sagte: „Unser Publikum hat fantastisch reagiert“. Er bat die Sicherheitsbehörden, die dreitägige Veranstaltung weiterlaufen zu lassen. Ein Polizeisprecher sagte dagegen am Abend, es gebe keinen konkreten Plan, „wann wir das Gelände wieder freigeben“.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz sagte am Abend, am Samstag werde entschieden, ob das Festival wie geplant fortgesetzt werden kann. Die Öffentlichkeit soll am Samstagvormittag um 11.00 Uhr darüber informiert werden.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165215408/Rock-am-Ring-geraeumt-Polizei-nimmt-zwei-Maenner-fest.html


Konzertveranstalter: Büßen für Versäumnisse in anderen Terrorfällen

00.11 Uhr: Konzertveranstalter Marek Lieberberg schildert nun im Sender n-tv, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Hinweise auf eine mögliche Gewalttat bei Rock am Ring gebe. „Ich erkenne keinen Grund bisher, warum das Gelände geräumt wurde“, sagt der Organisator. Es seien keine verdächtigen Gegenstände oder Geräte gefunden worden.

„Ich glaube, dass wir hier für das büßen müssen, was im Fall Amri oder anderen zu wenig getan wurde“, sagt er weiter. Durch Versäumnisse der Ermittlungsbehörden sei eine andere Gemütslage eingetreten, so dass womöglich „schneller gravierende Entscheidungen getroffen werden als vorher“. Diese Einschätzung hatte er schon bei einer Pressekonferenz kurz nach der Räumung des Geländes geäußert (s. Eintrag von 21.46 Uhr).

23.49 Uhr: Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge verhört die Polizei derzeit zwei Mitarbeiter eines Subunternehmers mit angeblich salafistischem Hintergrund. Es habe am Freitagabend die Befürchtung bestanden, dass die beiden Männer etwas auf dem Gelände hinterlegt haben. Die Personen seien nicht mehr auf dem Gelände, eine konkrete Gefährdung habe aktuell eher nicht bestanden.

http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorwarnung-bei-musikfestival-gelaende-von-rock-am-ring-wird-geraeumt_id_7210963.html


3.6.2017

08.13 Uhr: Nach ARD-Informationen soll einer der beiden angeblich festgenommenen Männer, die durch Helfer-Ausweise Zutritt zum Festivalgelände hatten, mit einem inhaftierten Terror-Verdächtigen verwandt sein. Es gibt jedoch weiterhin keine offiziellen Angaben zum genauen Hintergrund der „Gefährdungslage“, die zur Unterbrechung des Festivals führte.

http://www.focus.de/politik/deutschland/terrorwarnung-bei-musikfestival-gelaende-von-rock-am-ring-wird-geraeumt_id_7210963.html


03.06.17, 10:41 Uhr

„Rock am Ring” wird fortgesetzt! Das ist die Nachricht, auf die alle Musik-Fans seit Freitag so sehnlichst gewartet haben.

Ab 13.30 Uhr werden die Tore wieder für die Besucher geöffnet.

Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festival-Geländes gab die Polizei am Samstagmittag „grünes Licht“. Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage hätten sich nicht bestätigt, hieß es.

Es seien unter anderem die Bühnenbereiche und andere Eventflächen abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Innenminister Lewentz sagte, es habe Freitag eine dringende Gefahr nicht ausgeschlossen werden können. Das stellte ein nicht zu vertretbares Risiko dar, weswegen man das Gelände räumen ließ, so der SPD-Politiker.

Er sprach von einem „besonnen Handeln“ der Polizei.

Veranstalter Marek Lieberberg zeigt sich glücklich, dass das Festival fortgesetzt werden kann und dankt vor allem den Besuchern dafür, dass sie so ruhig geblieben sind.  Dafür gab es Applaus bei der Pressekonferenz.

Drei Personen festgenommen

„Wir hatten im Fokus zwei Personen aus dem Bereich Hessen“, sagt der Leiter des Polizeieinsatzes. Eine davon habe Terrorismus-Bezug gehabt. Drei Personen seien gestern Abend schließlich festgenommen worden, heute Morgen gegen sieben Uhr jedoch wieder freigelassen worden, weil sich der Verdacht nicht erhärtet habe. Sie werden den Ermittlern zufolge der hessischen Salafistenszene zugerechnet.

Die Durchsuchung des Veranstaltungsortes habe keine Hinweise geliefert.

Mindestens eine Person nicht-deutscher Herkunft im Visier

Wolfgang Fromm, Polizeipräsident teilte mit: „Es wurde am gestrigen Vormittag bekannt, dass mindestens eine Person nicht-deutscher Herkunft mit polizeilichen Erkenntnissen im Bereich des Terrorismus Zugang zum engeren Veranstaltungsbereich hatte.”

Der echte Name dieser Person habe nicht mit dem Namen auf den Backstage-Pässen übereingestimmt. Daher habe man beschlossen, die Veranstaltung zu unterbrechen, um die notwendigen Ermittlungen durchführen zu können.

Das legendäre Musikfestival war am Freitagabend unterbrochen worden, weil die Polizei Hinweise auf eine mögliche terroristische Gefährdung hatte.

Zehntausende Besucher verließen daraufhin innerhalb kurzer Zeit geordnet und ruhig das Festival-Gelände, wie Veranstalter Marek Lieberberg berichtete.

http://www.mopo.de/news/panorama/-rock-am-ring–polizei-gibt–gruenes-licht—–festival-geht-weiter-27030110


03.06.17, 09:52 Uhr

Nach der Unterbrechung des Musikfestivals „Rock am Ring“ wegen eines Terroralarms hat Veranstalter Marek Lieberberg Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft massiv kritisiert. Diese hätten es nicht vermocht, dem Terror und seinen Folgen Einhalt zu gebieten, sagte er wütend auf einer spontan einberufenen Pressekonferenz am Freitagabend. „Es muss jetzt Schluss sein – with: This is not my islam and this is not my shit (Das ist nicht mein Islam und nicht mein Scheiß)“, sagte Lieberberg sichtlich erregt vor Journalisten.

„Jetzt ist die Situation, wo jeder einzelne sich dagegen artikulieren muss. Ich möchte endlich mal Demos sehen, die sich gegen diese Gewalttäter richten. Ich hab‘ bisher noch keine Moslems gesehen, die zu Zehntausenden auf die Straße gegangen sind und gesagt haben: Was macht ihr da eigentlich?“ Er verlangte, dass „etwas geschieht, dass Gefährder beispielsweise auch festgenommen werden“ und sagte: „Wir zahlen den Preis für den Skandal um Amri.“

In Richtung der Polizei sagte er: „Ich hoffe, dass sie mit uns und unseren Fans ebenso umgehen wie bei Fußballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird.“ Damit bezog er sich auf den Anschlag auf den Bus von Borussia Dortmund, deren Team am nächsten Tag in der Champions League antrat. „Warum ist das beim Fußball möglich? Warum ist das bei anderen Situationen möglich? Warum sind wir die Prügelknaben für die Situation?“

Seit Samstagvormittag läuft das Festival wieder. „Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festivalgeländes haben sich die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage nicht erhärtet“, teilten die Veranstalter mit. Die Polizei habe „grünes Licht für eine Wiederaufnahme der Aufbauarbeiten auf den Bühnen“ gegeben.

Im Zusammenhang mit dem Terroralarm nahm die Polizei drei Personen vorläufig fest. Sie werden den Ermittlern zufolge der hessischen Salafistenszene zugerechnet. Inzwischen habe sich die Verdachtslage deutlich relativiert, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Personen seien am Samstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

http://www.berliner-zeitung.de/panorama/-es-muss-schluss-sein–marek-lieberberg-wuetet-nach-terroralarm-bei–rock-am-ring–27029984


11.03 Uhr: „Es wurde am gestrigen Vormittag bekannt, dass mindestens eine Person nicht-deutscher Herkunft mit polizeilichen Erkenntnissen im Bereich des Terrorismus Zugang zum engeren Veranstaltungsbereich hatte„, sagt Wolfgang Fromm, der Polizeipräsident von Koblenz. Der echte Name dieser Person habe nicht mit dem Namen auf den Backstage-Pässen übereingestimmt. Daher habe man beschlossen, die Veranstaltung zu unterbrechen, um die notwendigen Ermittlungen durchführen zu können.

http://www.focus.de/politik/deutschland/rock-am-ring-im-live-ticker-rock-am-ring-geht-weiter-terror-verdacht-nicht-erhaertet_id_7211863.html


6.6.2017

Auf die mögliche Terrorgefahr beim Festival Rock am Ring soll die Polizei einem Medienbericht zufolge bei einer Verkehrskontrolle gestoßen sein. Zwei aus Syrien stammende Männer seien dabei am Donnerstag in Koblenz ins Visier der Ermittler geraten, berichtete zunächst die dort erscheinende „Rhein-Zeitung“ und berief sich auf Sicherheitskreise.

Den Beamten sei aufgefallen, dass die Männer Bändchen trugen, mit denen sie uneingeschränkten Zugang zum Festivalgelände auf dem Nürburgring gehabt hätten. Es habe sich dann herausgestellt, dass ihre Namen nicht zu den Personallisten gepasst hätten, die der Veranstalter den Behörden zwecks Sicherheitsüberprüfung gegeben habe.

Deswegen habe eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden können. Die weiteren Ermittlungen hätten ergeben, dass die Männer von einem kurzfristig zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer an den Ring geschickt worden seien „und zur Vorbereitung eines möglichen Attentats keine lange Vorbereitungszeit gehabt hätten“.

Nach WELT-Informationen handelte es sich bei den bei der Verkehrskontrolle überprüften Personen um drei Männer – einen Deutschen und zwei Syrer. Die Wohnhaft der Männer soll in Hessen sein. Lediglich der deutsche Staatsbürger war den hessischen Sicherheitsbehörden bekannt. Er gilt als Salafist. Der Mann aus Frankfurt am Main nahm in der Vergangenheit wohl mehrfach an der mittlerweile verbotenen Koran-Verteilaktion „Lies!“ teil. Sein Bruder sitzt derzeit in Freiburg eine Haftstrafe wegen Drogenhandel ab.

Wegen des Terroralarms war das Festival am Freitag unterbrochen worden, bevor es dann am Samstag fortgesetzt wurde. Einen konkreten Tatverdacht gibt es laut Polizei derzeit nicht, über mindestens einen der Verdächtigen gebe es „deutliche Erkenntnisse im Bereich des islamistisch geprägten Terrorismus“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165258558/Zufaellige-Verkehrskontrolle-entlarvte-die-Terrorverdaechtigen.html


14.06.2017 – 15:51

Mainz (ots) – Nicht ein Schreibfehler löste die Evakuierung des Festivalgeländes aus. Ursache waren tatsächliche Bezüge eines Festival-Mitarbeiters in den islamistischen Bereich.

Im Rahmen einer Personenkontrolle durch die Polizei wurde ein Mitarbeiter des Festivals überprüft, dessen beim Veranstalter angegebener Name von seinen realen Personalien abwich. Erst bei der Überprüfung der realen Personalien wurde ein islamistischer Bezug festgestellt, welcher zur Evakuierung des Festival-Geländes führte.

Eine frühere Aufdeckung dieser Erkenntnisse wäre nur dann möglich gewesen, wenn der Veranstalter der Polizei gesicherte Personalien dieser Person zu einem Datenabgleich zur Verfügung gestellt hätte. Nur dann wäre eine frühzeitige Einschätzung der damit einhergehenden Gefahrenlage möglich gewesen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/29763/3660353


Wann werden ausländische Gefährder endlich abgeschoben???

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