01.06.2017 – 09:15 Uhr

Oldenburg – Diese Bluttat schockiert die Bürger in der Huntestadt: In der Fußgängerzone in Oldenburg wurde vor zwei Tagen ein Mann (33) erstochen!

Der Fall: Gegen 17.55 Uhr attackieren am Mittwochabend in der Achternstraße zwei Männer aus Syrien (beide 22) den 33-Jährigen. Der Streit eskaliert. Einer der Jüngeren zückt ein Messer, sticht auf den 33-Jährigen ein. Die Täter flüchten!

Ilario Paiano (25), Leiter des O2-Shops, ist ein Augenzeuge des Dramas: „Sie haben lange versucht, ihn wiederzubeleben. Er hatte Stichwunden im Brustbereich.“ Der 33-Jährige stirbt noch am Tatort. Eine Verkäuferin zu BILD: „Ich hörte Geschrei, rannte zur Tür. Da sah ich den blutüberströmten Mann vor einem Geschäft zusammensacken.“

Polizeisprecher Stephan Klatte: „Nach ersten Erkenntnissen waren religiöse Konflikte Auslöser der Auseinandersetzung.“ Nach BILD-Informationen sollen die Männer das Opfer beschimpft haben: Der Mann hatte angeblich geraucht und Eis gegessen, was im Fastenmonat „Ramadan“ Muslimen nicht erlaubt ist.

Die Polizei nahm die flüchtigen Verdächtigen eine Stunde nach der Tat im Bereich der Hauptstraße fest. Das Opfer aus Kreyenbrück hinterlässt eine schwangere Frau und zwei Kinder.

Laut Polizei wurde einer der beiden 22-Jährigen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen. Sein Begleiter ist wieder auf freiem Fuß.

http://www.bild.de/regional/bremen/oldenburg/streit-um-religion-eskaliert-51998850.bild.html


Zur Ermordung eines fastenbrechenden Moslem durch einen bzw. zwei syrischen fastenden Muslime in Oldenburg:

Gerade erhielt von einer unserer arabisch sprechenden kurdischen Freunde Samar Rasheed mehr Infos:
Er heißt Abdul Hanan Jakob Sohn von Mustafa.
Er stammt aus dem syrischen Dorf babelit bei der Stadt Afrin. Er ist Kurde bzw. syrischer Kurde oder kurdischer Syrer.
Er war verheiratet und hat zwei Kinder.
Seine Mörder gehören zu den vielen Fundamentelistischen
Syrer, die genau wie er in den letzten 15 Monaten nach Deutschland kamen.


06.06.2017

Oldenburg Auch während des Pfingstwochenendes war die Bluttat in der Oldenburger Fußgängerzone weiter Thema. Am Tatort an der Achternstraße erinnern nicht mehr nur Blumen und Kerzen, sondern auch ein Foto des Opfers an diesen Menschen. So verliert er die Anonymität.

Seine hochschwangere Frau und zwei Kinder trauern um ihn. Freunde erinnern sich an den 33-jährigen syrischen Kurden als Mensch, der mit Hoffnungen auf Freiheit in diese Stadt kam, wo er schon länger mit seiner Familie in Eversten lebte.

In den sozialen Netzwerken kursieren derweil viele Gerüchte über den mutmaßlichen Täter, der am vergangenen Mittwoch eine Stunde nach der Tat vorläufig festgenommen und gegen den am Tag danach Haftbefehl erlassen worden war.

Seither sitzt der 22-jährige Mann wegen Mordverdachts in der Untersuchungshaft.

Viele fragen sich, ob die Bluttat hätte verhindert werden können, wenn die Justizbehörden früher gegen den polizeibekannten syrischen Asylbewerber eingeschritten wären. In Mails an die Redaktion und in den sozialen Netzwerken wird diese Frage häufig gestellt.

Wegen Drogendelikten, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Ladendiebstahl war der 22-jährige Asylbewerber aus Blankenburg mehrmals aufgefallen. Ein gutes Dutzend Straftaten, so wissen Insider, gehen wohl auf das Konto des 22-Jährigen. Doch einen Haftbefehl bekam er erst, nachdem in der Oldenburger Fußgängerzone ein Mann getötet und er als Hauptverdächtiger festgenommen worden war. Das Opfer hatte zuvor keinen Kontakt zur Polizei.

Religiöse Auseinandersetzungen werden pauschal als Motiv angegeben. Nähere Angaben werden von den Behörden nicht gemacht. Spekulationen gibt es daher im Netz zu Hauf: Einmal soll ein Eis der Auslöser für die Tat gewesen sein, das der Getötete während der Fastenzeit Ramadan gegessen hat. Dann wieder soll es eine Zigarette gewesen sein, die er in der Öffentlichkeit rauchte. Die Frage, warum der mutmaßliche Täter in der Innenstadt überhaupt ein Messer bei sich trug, wurde bislang nicht beantwortet.

In der deutsch-syrischen Gesellschaft, die vor einem Jahr in Oldenburg gegründet worden war, glaubt man nicht an eine religiös motivierte Tat. Wie die stellvertretende Vorsitzende Helga Wilhelmer auf Anfrage sagt, geht man von einem kriminellen Einzeltäter aus.

https://www.nwzonline.de/oldenburg/blaulicht/taeter-bei-der-polizei-kein-unbekannter_a_31,3,581347498.html


06.06.2017 – 15:32 Uhr

Oldenburg – Die tödliche Messer-Attacke in der Fußgängerzone vor einer Woche: Noch immer sind viele Menschen geschockt. Jetzt haben Angehörige ein Foto des Opfers (33)  am Tatort aufgestellt.

Abdul H. hinterlässt seine hochschwangere Frau und zwei kleine Kinder. Zwischen Kerzen, Blumen und Engeln haben Freunde einen Bilderrahmen mit einer Flagge der autonomen Kurdenregion Rojava in Nordsyrien aufgestellt. Die Heimat des Mordopfers. Er kam mit seiner Familie vor Jahren nach Oldenburg in der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit.

Sein Traum wurde brutal zerstört. Der mutmaßliche Täter (22) sitzt in Untersuchungshaft.

Gegen den syrischen Asylbewerber wird angeblich bereits wegen Drogenmissbrauchs, Körperverletzung und Diebstahls ermittelt. Die Polizei wollte dies aber nicht offiziell bestätigen. Die Ermittler schweigen auch über das vermutlich religiöse Tatmotiv…

http://www.bild.de/regional/bremen/oldenburg/trauer-nach-toedlicher-messer-attacke-52065470.bild.html


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