30.04.17 00:44

Polizeieinsatz in Prien: Frau vor Supermarkt niedergestochen – tot

Einen großen Polizeieinsatz hat es am Samstag in Prien (Kreis Rosenheim) gegeben. Eine Frau ist vor einem Supermarkt attackiert und schwer verletzt worden. Sie ist ihren Verletzungen erlegen.

Update 30.04.2017, 00.35 Uhr: Die niedergestochene Frau ist verstorben. „Die Frau ist leider im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen“, musste Fiona Schwarzbraun, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilen.

Die Pressesprecherin erklärt weiter: „Sowohl der Täter als auch das Opfer sind afghanische Staatsangehörige.“ Das Motiv des Täters sowie ihre Beziehung zueinander ist dabei aber weiter noch unklar.

Die Polizei ist gegen 19 Uhr zu dem Lidl-Supermarkt in Prien am Chiemsee alarmiert worden, weil dort eine Frau angegriffen wurde. Zeugen berichteten, das Opfer sei niedergestochen worden. Die Frau sei schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, so eine Polizeisprecherin gegenüber rosenheim24.de.

Vor Ort habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem Täter um einem Mann handelt. Dieser wurde auch verhaftet.

Die Ermittlungen der Kripo Rosenheim laufen. Die aktuellen Entwicklungen erfahren Sie bei rosenheim24.de.

https://www.merkur.de/bayern/polizeieinsatz-in-prien-frau-vor-supermarkt-attackiert-8229957.html


Prien – Am Samstagnachmittag stach ein Mann eine Frau vor dem Lidl-Supermarkt in der Franziska-Hager-Straße nieder. Das Opfer ist am Abend im Krankenhaus gestorben. Der Täter wurde noch vor Ort verhaftet.

Update, 22.35 Uhr: Opfer verstorben
„Die Frau ist leider im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen“, musste Fiona Schwarzbraun, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilen.

Der Täter sei unmittelbar nachdem er die Frau mit einem Messer niedergestochen habe von herbeieilenden Passanten, darunter auch einem Polizeibeamten, der gerade außer Dienst war, überwältigt worden. Sie hätten ihn dann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. 

„Sowohl der Täter als auch das Opfer sind afghanische Staatsangehörige“, erklärte Schwarzbraun. Das Motiv sowie ihre Beziehung sei noch unklar. Der Kriminaldauerdienst führe die Ermittlungen weiter.

Update, 21.40 Uhr: Bilder vom Tatort

Update, 20.35: Täter verhaftet, Opfer schwer verletzt im Krankenhaus
„Gegen 19 Uhr war die Polizeiinspektion Prien zu dem Supermarkt alarmiert worden, es hieß, eine Frau sei verletzt“, erklärte Fiona Schwarzbraun, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf Nachfrage von rosenheim24.de. Die Frau sei schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden. 

Vor Ort habe sich herausgestellt, dass sie von einem Mann attackiert worden war. Dieser habe auch ausfindig gemacht und verhaftet werden können. 

„Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Rosenheim übernommen“, erläutert Schwarzbraun, „derzeit können wir sonst noch keine Angaben zu der Tat machen.“ Das Motiv des Täters und seine Beziehung zum Opfer seien noch unklar. Auch ob das Opfer niedergestochen worden sei, könne noch nicht bestätigt werden.

Die Ermittler seien derzeit noch vor Ort tätig. Sie würden Spuren sichern und die Aussagen von Zeugen aufnehmen.

Erstmeldung, 19.55 Uhr:

Am Samstagnachmittag kam es zu einem großen Polizeieinsatz beim Lidl-Supermarkt in der Franziska-Hager-Straße.
Laut Informationen von vor Ort soll eine Frau niedergestochen worden sein. Das Gelände des Supermarkts sei weitläufig abgesperrt. Die Polizeiinspektion Prien wollte dies auf Anfrage von rosenheim24.de jedoch zunächst nicht bestätigen. Die Polizei kündete eine Pressemeldung zu dem Vorfall an.

Leser von rosenheim24.de wurden auf den Einsatz aufmerksam und verständigten die Redaktion.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/chiemgau/prien-am-chiemsee-ort46683/bilder-tatort-lidl-supermarkt-franziska-hager-strasse-prien-8229966.html


01.05.2017 – 10:35 Uhr

Prien (Bayern) – Fassungslosigkeit in Prien am Chiemsee (10 000 Einwohner) nach dem brutalen Mord an einer 38-jährigen Frau.

Vor den Augen ihrer beiden kleinen Kinder (5,11) wurde die Afghanin am Samstagabend um 18.45 Uhr auf dem Parkplatz eines Lidl-Supermarktes brutal niedergestochen. Der mutmaßliche Täter: ein 29-jähriger Asylbewerber, ebenfalls aus Afghanistan.

Die Details der schrecklichen Bluttat machen fassungslos: Der Mann sei mit einem großen Messer von hinten auf die Frau los, habe ihr in den Kopf gestochen und die Kehle durchgeschnitten. Wie in Trance soll er dann weiter auf sein Opfer eingestochen haben, sagte ein Augenzeuge zu „Chiemgau24.de“.

Eine andere Prienerin sagte dem Portal: „Ich hörte angsterfüllte Schreie wie ,Er hat ein Messer, er will sie abstechen!‘ Das war schlimm.“

Die Frau starb kurz nach dem Angriff im Krankenhaus.

„Dass so etwas auf offener Straße am helllichten Tag passieren kann, das werde ich nie verstehen.“

Ein zufällig anwesender Polizist und mehrere Passanten überwältigten den Killer. Er wurde vorläufig in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Laut Polizei ist derzeit noch unklar, ob sich Opfer und Täter kannten. Beide seien jedoch in unterschiedlichen Flüchtlingseinrichtungen untergebracht gewesen. Ein angeblicher Bekannter der Ermordeten sagte zu „Chiemgau24“: „Das war ein gezielter Anschlag, aber keine Beziehungstat.“

Die Kinder wurden in Obhut genommen. Eine Sprecherin der Polizei: „Natürlich sind die beiden traumatisiert.“

Trotz des schrecklichen Verbrechens fanden am Sonntag und Montag wenige hundert Meter vom Tatort Mai-Feierlichkeiten statt.

http://www.bild.de/regional/muenchen/rosenheim/mord-parkplatz-51536802.bild.html


Prien am Chiemsee – Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend vor einem Lidl-Supermarkt in der Franziska-Hager-Straße abspielten. Ein Afghane (29) erstach dabei eine Landsfrau (38). Jetzt schildern Augenzeugen die furchtbaren Details:

So war ein Leser von rosenheim24.de eigentlich gerade beim Einkaufen mit der Familie. Unfreiwillig wurden sie dann Zeuge des fürchterlichen Mordes. „Wir standen gerade an der Kasse und bezahlten, da kam ein Mann herein gerannt und schrie: ‚Da sticht einer auf eine Frau ein!`“ Daraufhin seien alle Anwesenden erst einmal wie versteinert gewesen. „Von draußen hörte man die verzweifelten Schreie der Frau!“

Der Mann hat sich dann mit seiner Familie zunächst in der Toilette des Supermarktes verschanzt. Von dort versuchte er, die Polizei zu verständigen. Allerdings hätte dies nicht funktioniert, weil das Handynetz offenbar kurzzeitig zusammengebrochen war. Als die ersten Polizeistreifen am Tatort eintrafen, sei er nach draußen gegangen. „Die arme Frau war vollkommen blutverschmiert„, berichtet der Zeuge weiter. Andere Augenzeugen wiederum berichten von „blutdurchtränkten Adidas-Turnschuhen“, die ursprünglich mal weiß gewesen seien.

Die Verhaftung des Täters scheint ebenfalls dramatisch gewesen zu sein. „Den Täter hatten einige Leute gepackt und übergaben ihn dann der Polizei.“ Dieser wehrte sich heftig, was auch die Polizei in ihrer Pressemitteilung bestätigte. Andere Passanten seien sichtlich erschüttert wie versteinert dagestanden. „Ich finde es furchtbar, was dieser armen Frau geschehen ist“, so der erste Augenzeuge weiter: „Das ist alles so schrecklich!“

Eine weitere Userin schrieb zudem, dass ihre Mutter hautnah bei der Bluttat dabei gewesen sei und seither unter Schock stehe. Der Täter sei angeblich mit einer „riesengroßen Machete“ auf das Opfer losgegangen. Glaubt man diesen Schilderungen, dürfte die Frau überhaupt keine Chance gehabt haben.

Derweil beteiligt sich die Polizei an keinerlei Spekulationen und spricht vielmehr von „laufenden Ermittlungen, die sich nicht einfach gestalten – auch aufgrund von Sprachbarrieren„. Das sagte Polizeisprecherin Fiona Schwarzbraun bereits am Morgen gegenüber rosenheim24.de. Das Tatmotiv sowie Beziehung zwischen Täter und Opfer seien noch völlig unklar und müssten erst durch die Kriminalpolizei ermittelt werden, hieß es weiter.

Die 38-Jährige war kurz nach der Attacke am Samstagabend im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen verstorben. Um ihre beiden Kinder (5 und 11), die die Bluttat live miterleben mussten, kümmert sich seither ein Kriseninterventionsteam.

Anmerkung der Redaktion: Über Nacht haben wir die Kommentarfunktion deaktiviert, da wir die eingehenden Kommentare in diesem Zeitraum nicht moderieren können. Am Montagvormittag wird die Kommentarfunktion wieder freigegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

https://www.chiemgau24.de/chiemgau/chiemsee/prien-am-chiemsee-ort46683/berichte-augenzeugen-nach-mord-prien-chiemsee-lidl-supermarkt-8230460.html


Fest steht nur, dass beide als Asylbewerber in der Region gemeldet waren. „Über eine mögliche Vorbeziehung können wir derzeit nichts sagen. Das muss alles genau ermittelt werden, was sich angesichts der Sprachbarriere jedoch nicht einfach gestaltet“, erklärte Fiona Schwarzbraun vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Nachfrage von rosenheim24.de. Demzufolge sei auch das Motiv für die fürchterliche Tat noch total unklar.

Auch zum Tathergang und zur Tatwaffe gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Auch das sei Gegenstand der derzeitigen, umfangreichen Ermittlungen, so die Sprecherin weiter. Den Hinweis eines Users von rosenheim24.de, wonach es sich bei der Tatwaffe angeblich um eine Machete handeln solle, wollte die Polizei nicht bestätigen. Zudem ist unklar, wie oft der Täter mit seiner Waffe zugestochen hat. Zeugen sprachen gegenüber rosenheim24.de von einem „blutüberströmten Opfer“ oder in „Blut getränkten Turnschuhen“.

https://www.chiemgau24.de/chiemgau/chiemsee/prien-am-chiemsee-ort46683/prien-brutaler-mord-lidl-supermarkt-franziska-hager-strasse-opfer-stirbt-krankenhaus-8230404.html


02.05.2017 um 13:01 Uhr

Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine zweifache Mutter am Samstag im Priem am Chiemsee geht die Polizei auch einem religiösen Tatmotiv nach. Wie die „Bild“-Zeitung erfuhr, soll die 38-Jährige zum Christentum konvertiert sein. Das könnte laut der Schwester des Opfers das Motiv für die Tat sein.

Die Afghanin war am Samstagabend vor den Augen ihrer Kinder auf dem Parkplatz eines Supermarkts niedergestochen worden. Sie flüchtete vor sechs Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Ein 29-jähriger Asylbewerber, der ebenfalls aus Afghanistan stammt, wurde am Tatort festgenommen und in eine Nervenklinik eingewiesen.

Der mutmaßliche Täter habe die Tat zuvor angekündigt, sagte die Schwester des Opfers der Zeitung. Er sei wütend gewesen, weil er abgeschoben werden sollte. Der Sohn der 38-Jährigen ist aber davon überzeugt, dass sich der Afghane und seine Mutter nicht kannten.

https://www.welt.de/vermischtes/article164165417/Familie-des-Opfers-vermutet-religioeses-Motiv.html


2. Mai 2017

PRIEN/CHIEMSEE. Im Fall der erstochenen Fatima S. in Prien am Chiemsee prüft die Polizei Christenhaß als mögliches Mordmotiv. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber der JUNGEN FREIHEIT entsprechende Ermittlungen. Zeugen zufolge war das Opfer bereits vor mehreren Jahren zum Christentum konvertiert.

Die 38 Jahre alte Afghanin, die seit rund sechs Jahren in Deutschland lebte, war am Samstag von einem Landsmann vor einem Supermarkt getötet worden. Die vierfache Mutter kam gerade mit ihren beiden jüngsten Kindern von einem Einkauf, als sie von einem 29 Jahre alten Asylbewerber angegriffen und tödlich verletzt wurde. Der Mann wurde noch am Tatort von Passanten und einem zufällig anwesenden Polizisten überwältigt.

Ein Feuerwehrmann faßt gegenüber chiemgau24 Zeugenberichte zusammen, demnach der Mörder Fatima S. aufgelauert habe. „Er sei dann von hinten auf die Frau los, habe ihr in den Kopf gestochen und die Kehle durchgeschnitten.“ Der Mann habe dann „wie in Trance“ weiter auf sein Opfer eingestochen. „Eine unfaßbar grausame Bluttat!“ Laut Polizei mußten die beiden 5 und 11 Jahre alten Kinder den Mord mit ansehen. Ihre Mutter erlag noch am Abend den schweren Verletzungen.

Die Schwester von Fatima S., Somi A., ist von einem christenfeindlichen Motiv des Täters überzeugt. Demnach habe sich die Afghanin bereits vor acht Jahren evangelisch taufen lassen. „Meine Schwester mußte sterben, weil sie Christin wurde“, sagte sie der Bild. Der Mann habe von ihrer Konversion gewußt. „Er hat sie auf dem Weg zur Kirche gesehen.“ Der Mörder habe seine Tat vorher angekündigt, sagte Somi A. „Er war wütend, weil er abgeschoben werden sollte.“ Der Afghane lebte in einem Asylbewerberheim.

Inwieweit sich Täter und Opfer kannten, sei jetzt Gegenstand von Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher der JF. „Die Afghanen in Prien kennen sich alle.“ Gerüchte über eine mögliche Beziehungstat wies der 20 Jahre alte Sohn des Opfers, Peyman S., zurück. „Man hat sich gegrüßt, mehr nicht“, sagte er der Bild.

Nach einem Bericht des Oberbayerisches Volksblatts sei die Frau seit mehreren Jahren von ihrem 50 Jahre alten Ex-Ehemann geschieden. Vor zwei Wochen habe sie eine Beziehung mit einem Deutschen aus Rosenheim begonnen. Der Einkauf im Supermarkt war für ein gemeinsames Abendessen in der Wohnung der Frau bestimmt.

https://jungefreiheit.de/allgemein/2017/afghanin-ermordet-polizei-prueft-christenhass-als-tatmotiv/


3.5.2017 16:08 Uhr

Der gewaltsame Tod einer vom muslimischen Glauben zum Christentum konvertierten vierfachen Mutter aus Afghanistan hat eine kontroverse Debatte über ein womöglich religiöses Motiv der Bluttat ausgelöst. Während die Polizei in ihre Ermittlungen sehr wohl einbezieht, dass das Opfer Christin war und der ebenfalls aus Afghanistan geflüchtete mutmaßliche Täter Muslim ist, verneint die evangelische Kirche einen religiösen Hintergrund.

Der Bürgermeister von Prien am Chiemsee, wo das Verbrechen geschah, will sich indes nicht an der Debatte über das Tatmotiv beteiligen. An diesem Donnerstag wird die Frau auf dem örtlichen Friedhof beerdigt.

Die 38-Jährige war am Samstagabend vor den Augen ihrer kleinen Kinder vor einem Supermarkt in der oberbayerischen Gemeinde niedergestochen worden. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Die Mutter von zwei erwachsenen und zwei minderjährigen Söhnen hatte sich in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert und galt als mustergültig integriert. Ein 29-Jähriger ist dringend tatverdächtig. Der laut Polizei geständige Mann wird in einer Nervenklinik behandelt.

Priens evangelischer Pfarrer Karl-Friedrich Wackerbarth sucht das Motiv in der seelischen Erkrankung des mutmaßlichen Täters. „Ich tue mich schwer, das Verbrechen an unserem Gemeindemitglied als religiös motiviert zu sehen“, sagte der Seelsorger am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Anlass und Motiv der Tat sind beliebig austauschbar.“

In seiner Kirchengemeinde herrsche große Trauer, erläuterte Wackerbarth. „Ich hatte gehofft, dass so etwas nie bei uns passiert.“ Der Pfarrer machte aber auch klar, dass sich die Gemeinde intensiv um die evangelisch getauften Buben der Getöteten im Alter von fünf und elf Jahren kümmere. Nach Polizeiangaben sind die Kinder stark traumatisiert. Zwei erwachsene Söhne sind laut dem Pfarrer Muslime geblieben.

Auch Priens Bürgermeister Jürgen Seifert (parteilos) äußerte sich erschüttert. „Die Tat ist mit menschlichem Vermögen nicht zu fassen“, sagte der Rathauschef des 10.000 Einwohner zählenden Kurortes. Die Getötete „war gelebte Integration“, sagte Seifert. Die 38-Jährige sei ein lebensbejahender positiver Mensch gewesen, der sich in Kirche und Gemeinde einbrachte. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie man einen Menschen offensichtlich deshalb umbringen kann.“

Der Bürgermeister ergänzte, dass besonders im Helferkreis Asyl der Gemeinde große Trauer herrsche. Dies betreffe auch die Betreuer des mutmaßlichen Täters, mit dem es bisher „ein hervorragendes Auskommen gab“. Der seit 2013 in Deutschland lebende Afghane habe den Status eines geduldeten Flüchtlings gehabt. Er war in Prien zusammen mit anderen Migranten in einer Wohnung untergebracht. Erst seit dem Ablehnungsbescheid als anerkannter Flüchtling Ende 2016 habe sich der 29-Jährige seelisch verändert. Er sei seitdem mindestens zwei Mal stationär in psychiatrischer Behandlung gewesen, sagte Seifert.

Der Rathauschef will sich nicht an den Spekulationen zum Tatmotiv beteiligen: „Ich werde mich zu einem möglichen Motiv nicht äußern, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind.“ Sie dürften noch eine Weile dauern. Die Polizei sprach von schwierigen Ermittlungen, bedingt auch durch Sprachbarrieren. Die Kripo brauche zertifizierte Dolmetscher, um eine höchstmögliche Aussagegenauigkeit zu erzielen.

Der Tatverdächtige habe die tödlichen Messerstiche gestanden, sagte Polizeisprecher Andreas Guske. „Er machte bisher jedoch keine Angaben zu seiner Motivlage.“ Guske ergänzte, dass bei der Aufklärung der Tat „auch intensive Nachforschungen in Bezug auf eine mögliche religiöse Motivation“ angestellt würden. Eine Beziehungstat scheidet für die Kripo aus. Opfer und mutmaßlicher Täter hätten sich nur flüchtig gekannt. Die Mutter – sie kam vor sechs Jahren nach Deutschland – lebte mit ihren kleinen Kindern in einer eigenen Wohnung.

Die 38-Jährige wird am Donnerstag nach einer kirchlichen Trauerfeier auf dem Priener Friedhof beerdigt. Daran nehmen neben dem evangelischen und dem katholischen Pfarrer auch Bürgermeister Seifert und seine Stellvertreter teil.

https://www.welt.de/vermischtes/article164213539/Frau-auf-Parkplatz-getoetet-Sie-war-gelebte-Integration.html


Farima aus Afghanistan, 4 Kinder, zum Christentum konvertiert, ermordet von einem Afghanen, gestorben als Märtyrerin im Alter von 38 Jahren

† R.I.P. Farima †

Afghanistan before Taliban:

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