Auseinandersetzung in der Landesaufnahmestelle

Eine Massenschlägerei meldete das Sicherheitspersonal am frühen Dienstagmorgen gegen 05.00 Uhr in der Landesaufnahmestelle. Beamte des Polizeireviers Sigmaringen eilten unverzüglich zu Hilfe und stellten rund 40 stark aufgebrachte Schwarzafrikaner fest, welche lautstark damit gedroht hatten, bestimmte marokkanische Männer umbringen zu wollen. Eingesetztes Sicherheitspersonal konnte ihnen jedoch den Weg versperren, indem sie eine Türe im Flur blockierten. Die uniformierten Polizeibeamten konnten die aggressive Situation entspannen und die Gemüter beruhigen. Hierbei erfuhren die Beamten, dass eine Gruppe männlicher Marokkaner, welche auf demselben Stockwerk wie die aufgebrachten Schwarzafrikaner wohnt, gegen deren Zimmertüren getreten hat. Durch den Lärm wurden diese wach und es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen, wobei die Marokkaner schließlich aus dem Unterkunftsgebäude flüchteten. Ein Mann aus der Gruppe der Marokkaner soll während der Auseinandersetzung mit einem Messer gedroht haben. Die Schwarzafrikaner forderten gegenüber den Polizeibeamten eine räumlich getrennte Unterbringung von den Marokkanern. Der Mann, welcher mit einem Messer gedroht haben soll, konnte durch Sicherheitspersonal in einer anderen Unterkunft festgestellt werden. Ein Messer hatte er jedoch nicht dabei. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde der Mann auf Anordnung des zuständigen Richters auf dem Polizeirevier Sigmaringen in Gewahrsam genommen. Um zukünftigen Auseinandersetzungen vorzubeugen, werden von den Verantwortlichen der Einrichtung räumliche Umverteilungen vorgenommen.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/3537217


Schon in den Tagen davor jede Menge Randale!

Sigmaringen 13.1.2017

Gefährliche Körperverletzung

Leicht verletzt wurde am Freitagabend gegen 18.50 Uhr in der Landeserstaufnahmestelle ein 30-jähriger Mann marokkanischer Herkunft, von einem 19-jährigen Landsmann. Der Tatverdächtige geriet mit dem Geschädigten erst in Streit und verletzte diesen im Verlauf dieser Auseinandersetzung dann mit einem kleinen Klappmesser.

Sigmaringen 14.1.2017

Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln – Fall 1

Unbekannte schlugen am Samstag kurz vor Mitternacht die Scheibe eines Brandmelders ein und lösten einen größeren Feuerwehreinsatz mit drei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften aus. Der Bereich, in dem der Brandmelder ausgelöst wurde, musste zur Überprüfung geräumt werden. Hierbei gerieten insgesamt zirka 40 Personen, zum einen Schwarzafrikaner, zum anderen Nordafrikaner, aneinander, da sich beide Gruppen die Schuld für den Feuerwehreinsatz gaben. Durch die Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte, konnten die Parteien getrennt und aus dem Gebäude geleitet werden. Erst nachdem das Gebäude geräumt war, konnte die Freiwillige Feuerwehr Sigmaringen das Gebäude überprüfen. Ein stark alkoholisierter 20-Jähriger, welcher von der Menschenmenge bezichtigt wurde, den Brandalarm ausgelöst zu haben, musste auf Anordnung des Bereitschaftsrichters vom Amtsgericht Balingen auf dem Polizeirevier Sigmaringen in Gewahrsam genommen werden, um eine weitere Störungen zu verhindern.

Sigmaringen 15.1.2017

Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln – Fall 2

Einen weiteren Feuerwehreinsatz lösten Unbekannte in der Landeserstaufnahmestelle am Sonntag, gegen 01.40 Uhr aus, indem diese missbräuchlich die Scheibe eines Brandmelders eingeschlagen und diesen ausgelöst haben. Erneut rückte die Freiwillige Feuerwehr Sigmaringen an, um das entsprechende Gebäude zu überprüfen. Der Verursacher konnte nicht ausgemacht werden.

Sigmaringen 15.1.2017

Randalierende Person

Durch das Sicherheitspersonal der Landeserstaufnahmestelle wurde während des zweiten Brandalarms am Sonntag gegen 02.25 Uhr die Polizei wegen einer angeblichen Schlägerei in einem weiteren Gebäude um Hilfe gerufen. Beim Eintreffen im 3. OG der betreffenden Unterkunft wurde durch die Polizisten eine randalierende Person angetroffen, welche an ihrem Bett rüttelte und herumschrie. Beim Erkennen der Polizeibeamten beleidigte er dieselben. Der stark alkoholisierte Mann musste auf Anordnung des Bereitschaftsrichters vom Amtsgericht Balingen bis 10.00 Uhr auf dem Polizeirevier Sigmaringen in Gewahrsam genommen werden.

Sigmaringen 15.1.2017

Ausgelöster Rauchmelder

Ein ausgelöster Rauchmelder in einer Nasszelle der Landeserstaufnahmestellte alarmierte die Feuerwehr am Sonntagmorgen gegen 09.40 Uhr. Durch den eingesetzten Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen konnte festgestellt werden, dass ein angebranntes Stück Kunststoff in der Wohneinheit eines Pärchens gebrannt hatte. Der entstandene Rauch hatte den Rauchmelder ausgelöst. Zu einem Brandschaden kam es nicht. Durch die hinzugezogenen Polizisten konnte festgestellt werden, dass es zwischen dem Pärchen untereinander zu einer handfesten Auseinandersetzung kam und beide durch den Streit leicht verletzt wurden. Die Ermittlungen dauern noch an.

Sigmaringen

Körperverletzung 16.1.2017

Leicht verletzt wurde am Samstagmorgen gegen 04.25 Uhr ein 30-jähriger Taxifahrer am Bahnhof, als ein Unbekannter den Fahrer am Taxi zu Boden schlug. Am Boden liegend kamen zwei weitere Tatverdächtige hinzu und schlugen auf den Geschädigten ein. Personen, welche den Vorfall beobachtet haben, oder Hinweise zu den Unbekannten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Sigmaringen, Tel: 07571/104-0, zu melden.

Sigmaringen 16.1.2017

Räuberischer Diebstahl

Zu einem räuberischen Diebstahl eines Mobiltelefons im Wert von mehreren hundert Euro kam es am frühen Samstagmorgen gegen 01.00 Uhr am Bahnhof in Sigmaringen. Ein 19-jähriger Mann stand mit einem 28-jährigen Zeugen vor dem Bahnhofsgebäude zum Rauchen, als ein 27-jähriger Tatverdächtiger marokkanischer Herkunft hinzugekommen ist. Dieser versuchte mit den beiden Rauchern ins Gespräch zu kommen, was ihm jedoch nicht gelang. Plötzlich griff der Tatverdächtige dem 19-Jährigen in die Hosentasche, entwendete dessen Handy und flüchtete Richtung Fürst-Wilhelm-Straße. Der 19-Jährige nahm sofort die Verfolgung auf, ergriff den Täter nach zirka 20 Meter und versuchte diesen festzuhalten. Dabei kam es zu einem Gerangel, wodurch der Geschädigte verletzt wurde. Der 27-Jährige konnte zunächst mit dem Diebesgut flüchten, hinzugerufenen Polizeibeamten gelang es jedoch, den Tatverdächtigen nach kurzer Fahndung dingfest zu machen. Das Diebesgut haben die Beamten bei ihm nicht mehr aufgefunden.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/3537217


Erst jüngst musste die Feuerwehr innerhalb von 18 Stunden sechs Mal wegen Brandalarms in der Erstaufnahme ausrücken – „weil Brandmelder von alkoholisierten Asylbewerbern ausgelöst wurden“, sagt Bürgermeister Schärer. Ein Feuerwehreinsatz musste laut Polizei sogar abgebrochen werden, weil den Einsatzkräften 200 aggressive Bewohner gegenüberstanden.

In Sigmaringen plant Baden-Württemberg die größte von vier dauerhaften Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/lea-in-sigmaringen/-/id=1622/did=18828622/nid=1622/1pgjri3/


Die Landeserstaufnahmestelle in Sigmaringen soll zur größten in Baden-Württemberg werden. Langfristige Leas sind auch in Ellwangen, Karlsruhe und Freiburg geplant – aber so vehement wie in Sigmaringen ist der Protest nirgends.

In einem Forderungskatalog, den der Gemeinderat verabschiedet hat, pocht die Stadt auf eine Belegung mit maximal 500 Menschen und eine Schließung der Einrichtung im Juli 2020. 700 Sigmaringer haben die Forderungen unterschrieben.

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/sigmaringen-soll-groesste-erstaufnahmestelle-im-land-bekommen–132464332.html


Die Erstaufnahmestelle reagiert auf die Zwischenfälle der vergangenen Tage und trennt die verfeindeten Flüchtlingsgruppen. Die knapp 90 in der Einrichtung untergebrachten Marokkaner sollen in einigen Tagen in einem separaten Gebäude leben, sagt Steffen Fink, Sprecher des Regierungspräsidiums Tübingen. Außerdem werden die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Marokkaner erhöht. Das Polizeipräsidium Konstanz hat ebenfalls reagiert und eine Ermittlungsgruppe gebildet, die sich ausschließlich um die in Zusammenhang mit Flüchtlingen stehende Kriminalität kümmert.

Die in der vergangenen Woche beschlossene Maßnahme soll in den kommenden Tagen umgesetzt werden. Neun marokkanische Flüchtlinge müssen noch umziehen, ehe alle aus diesem nordafrikanischen Land stammenden Flüchtlinge in einem Gebäude leben. Das Regierungspräsidium als Betreiber der Erstaufnahmestelle hat lange vor dieser Maßnahme zurückgeschreckt. Grundsätzlich hält die Leitung der Einrichtung die nach Nationalitäten getrennte Unterbringung nicht für sinnvoll, denn sie möchte aus Gründen der Integration vermeiden, dass sich Ghettos bilden. „In Sigmaringen gibt es jedoch immer wieder Auseinandersetzungen“, sagt der Sprecher. Deshalb weiche die Behörde nun von ihrem Grundsatz ab.

Zuletzt hatten sich Schwarzafrikaner und einige Flüchtlinge aus Marokko in der Nacht zum Dienstag in die Haare gekriegt. Einige Marokkaner hatten die Schwarzafrikaner provoziert, indem sie mitten in der Nacht an ihren Türen geklopft hatten. Die Schwarzafrikaner waren derart darüber aufgebracht, dass eine 40 Mann starke Gruppe auf die Marokkaner losgehen wollte. Sie sollen gedroht haben, die Marokkaner umzubringen. Offenbar war auch ein Messer im Spiel. Sicherheitskräfte in der Erstaufnahmestelle versperrten der aufgebrachten Gruppe den Weg, indem eine Türe blockiert wurde.

Damit sich derartige Situationen künftig nicht wiederholen, wird der Sicherheitsdienst vor dem Gebäude der Marokkaner verstärkt Präsenz zeigen. In der Erstaufnahmestelle leben derzeit rund 900 Flüchtlinge.

Auch die Polizei hat ihre „Präsenzkraft erhöht“, wie es Markus Sauter, der Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, formuliert. Sowohl die Hundestaffel als auch Beamte der Verkehrspolizeidirektion Sigmaringen würden den Streifendienst unterstützen. „Wir haben die Möglichkeit, in kurzer Zeit Kräfte zusammenzuziehen“, sagt der Polizeisprecher. So sei es gang und gäbe, wenn erforderlich, Beamte benachbarter Präsidien wie beispielsweise aus Tuttlingen anzufordern.

Um die sich häufende Kriminalität aufzuarbeiten, hat das Polizeipräsidium in Sigmaringen außerdem eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die sich ausschließlich mit Fällen befasst, die in Zusammenhang mit Flüchtlingen stehen. Auch Vorfälle, die sich in der Stadt ereignen, würden von diesen Polizisten bearbeitet .

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Marokkaner-sollen-in-separatem-Gebaeude-leben-_arid,10599806_toid,623.html


Landkreis Sigmaringen (ots) – Sigmaringen

Offenbar zuvor auf umfangreicher Diebestour waren zwei 19-jährige Männer, welche von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Erstaufnahmeeinrichtung in Sigmaringen am frühen Samstagabend dabei beobachtet wurden, wie sie eine schwarze Tasche über den Zaun des Geländes warfen. Bei einer Nachschau konnten darin diverse neuwertige Schuhe und Elektroartikel festgestellt werden, welche noch entsprechende Etikettierungen trugen. Durchsuchungen der beiden Tatverdächtigen durch die hinzugezogenen Polizeibeamten förderten weiteres mutmaßliches Diebesgut zutage. Der Gesamtschaden dürfte zwischen 200 und 300 Euro betragen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/3541064


Tatort Sigmaringen

https://crimekalender.wordpress.com/category/tatort/baden-wurttemberg/sigmaringen/