Berggießhübel (ots)

Kurze Zeit später wurde Dank eines Bürgerhinweises ein Mazedonier ohne Aufenthaltstitel festgestellt und beanzeigt, der seit Anfang 2016 unerlaubt in Deutschland lebt.

In den Abendstunden wurde dann bei einer gemeinsamen Kontrolle mit der Zollfahndung auf der A17 eine mongolische Fahrerin mit ihren drei Kindern und einem mongolischen Beifahrer festgestellt. Alle fünf Personen besaßen tschechische Aufenthaltstitel, wobei der Aufenthaltstitel des Beifahrers nicht seiner war und durch die tschechischen Behörden bereits zur Eigentumssicherung ausgeschrieben war. Eine Überprüfung der Fingerabdrücke bei den Erwachsenen ergab, dass diese auch in Dortmund unter anderen Personalien als chinesische Asylbewerber registriert sind. Es wurden Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise, Missbrauch von Ausweispapieren, mittelbarer Falschbeurkundung und Betrugs eingeleitet.

In den Morgenstunden des 31.12.2016 wurden in einem Reisebus im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung auf der A17 drei Türken wegen dem Verdacht der Visaerschleichung beanzeigt, da sie Visa für Rumänien bzw. Polen besaßen und nicht die Absicht hatten, in diese Länder zu reisen.

In den Abendstunden wurde ein 19-jähriger Mazedonier auf der A17 kontrolliert, der bereits als Asylbewerber registriert ist und entgegen der Auflage aus Deutschland ausreiste. Seine Wiedereinreise nach Deutschland war somit unerlaubt und er wurde beanzeigt.

Am Sonntag, den 01.01.2017, startete das Neue Jahr mit der Feststellung von drei jemenitischen Staatsangehörigen auf der A17 in einem Reisebus, wobei eine Person sich mit der Duldung eines anderen auswies. Der Dritte im Bunde konnte ebenfalls nur eine Duldung vorlegen, womit auch er bei Wiedereinreise nach Deutschland unerlaubt einreiste, da die Duldung bei Ausreise erlischt. Neben der unerlaubten Einreise lautete die Anzeige auf Missbrauch von Ausweispapieren.

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