Die Tagesschau schreibt über einen bislang geheim gehaltenen BKA-Krimalitätsbericht in Sachen Asyl:

Im dritten Quartal 2016 ist die Zahl der Straftaten durch Flüchtlinge stark gefallen. Das geht aus einem Lagebild des Bundeskriminalamts hervor. Probleme bereiten den Behörden islamistischer Terror und rechtsextreme Gewalt.

Die Zahl der Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Tatverdächtige sind, ist gesunken. Das geht aus einem vertraulichen Lagebericht des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, der NDR und „Süddeutscher Zeitung“ vorliegt. Der Bericht beschreibt die Entwicklung der Kriminalität durch Zuwanderer in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016. Vergleicht man demnach das dritte und das erste Quartal, ist die Zahl der Straftaten um knapp ein Viertel gesunken.

Für den Gesamtzeitraum gibt das BKA 214.600 Straftaten an. Das sind einige Tausend Straftaten mehr als 2015. Im gleichen Zeitraum haben sich in Deutschland allerdings 213.000 zusätzliche Asylbewerber registriert. Die Kriminalitätsdaten stammen aus laufenden Fallbearbeitungen von Bund und Ländern. Davon sind nicht alle Fälle abgeschlossen – zum Teil können Verdächtige noch freigesprochen werden. Die BKA-Statistik befasst sich mit allgemeiner Kriminalität. Verstöße gegen das Asylrecht flossen nicht ein.

Wer kommt in der Statistik vor?

Als Zuwanderer im Sinne des BKA-Lageberichts gelten Asylbewerber, Asylberechtigte und sich in Deutschland unerlaubt aufhaltende Personen. In Fällen, in denen der Asylstatus unklar ist, ordnete das BKA die Täter anhand der Staatsangehörigkeit zu oder ermittelte den Wohnort. Befand er sich in einer Unterkunft für Asylbewerber, floss die Tat in die Statistik ein.

Das Papier zeigt, dass ein Großteil der Straftaten Bagatelldelikte sind. Allein 17 Prozent der Straftaten resultieren aus sogenannter Beförderungserschleichung, also Schwarzfahren. Jeweils rund ein Viertel waren Anzeigen wegen Diebstahl beziehungsweise Körperverletzung und andere Gewaltdelikte.

Den überwiegenden Teil der Körperverletzungen fügten sich Zuwanderer gegenseitig zu: Nur sechs Prozent aller registrierten Straftaten sind Fälle, in denen deutsche Staatsangehörige verletzt wurden.

Sexuelle Nötigung, Vergewaltigungen oder Vergewaltigungsversuche und andere Sexualstraftaten machen etwa 1,3 Prozent der Straftaten aus. In der Summe bewegen sich diese Delikte laut BKA „auf konstant niedrigem Niveau“.

Nur?

Verletzte Deutsche pro Monat und Tag

100% = 214.600

6% = 12.840 verletzte Deutsche innerhalb von 9 Monaten

      = 1.427 verletzte Deutsche pro Monat

      = 48 verletzte Deutsche pro Tag durch Asylanten, Asylbewerber und Illegale!

Sexualdelikte pro Monat und Tag

Sexuelle Nötigung, Vergewaltigungen oder Vergewaltigungsversuche und andere Sexualstraftaten machen etwa 1,3 Prozent der Straftaten aus.

100% = 214.600

1,3% = 2.790 Sexualdelikte in 9 Monaten

= 310 Sexualdelikte pro Monat

= 10 Sexualdelikte pro Tag durch Asylanten, Asylbewerber und Illegale!

Straftaten pro Monat in der Entwicklung 2016

Zwei Quartale:

In den ersten 6 Monaten wurden 142.500 Straftaten dieser Klientel registriert. 142.500 : 6 = 23.750 pro Monat

Drei Quartale:

214.600 Straftaten : 9 Monate = 23.844 Straftaten pro Monat

Drittes Quartal separat:

214.600 – 142.500= 72.100 neue Straftaten in den Monaten August, September, Oktober = 24.033 Straftaten pro Monat

Im dritten Quartal lag die durchschnittliche Zahl der monatlich begangenen Straftaten also höher als im ersten Halbjahr oder Querschnitt von 9 Monaten. Von einer Entwarnung kann also nicht die Rede sein. Die Straftaten pro Monat haben zu- und nicht abgenommen!

Das zeigt auch ein Vergleich mit den Zahlen von 2015:

Vergleich mit 2015

 114.238 : 12 = 9.520 Straftaten pro Monat

2015-tatverdaechtige-zuwanderer

Man muss außerdem davon ausgehen, dass die eigentliche Zahl der tatsächlich stattgefundenen Delikte höher liegt. Denn gezählt werden in dieser Statistik nur die Tatverdächtigen, nicht jedoch die Anzahl der begangenen Taten. Ein Drittel der Täter unter den „Zuwanderern“ sind Mehrfachtäter.

Täter-Herkünfte

Tagesschau zu den Herkunftsländern der Täter:

Große Unterschiede stellte das BKA bei den Herkunftsländern der Kriminellen fest. Die Statistik legt nahe, dass Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan – die Länder an der Spitze der Asylstatistiken – relativ selten in den Fokus der Ermittler geraten. Etwa zwei Drittel der Zuwanderer kommen aus diesen Herkunftsländern. Ihr Anteil der Straftäter respektive Verdächtigen liegt jedoch nur bei 33 Prozent.

Umgekehrt werden Zuwanderer vom Balkan (elf Prozent der Einwanderer, 19 Prozent der Tatverdächtigen), aus den Maghreb-Staaten (zwei Prozent, 22 Prozent), aus Gambia, Nigeria und Somalia (zusammen drei Prozent / acht Prozent) und Georgien (0,6 Prozent / fünf Prozent) in Relation deutlich häufiger einer Straftat verdächtigt oder überführt.

In Crimekalender sind bislang hauptsächlich Straftaten aus Dezember 2016 dokumentiert – und zwar in der Regel Sexual- und Rohheitsdelikte (Raub, Körperverletzung). Die bisherige Auswertung nach Herkünften (Angaben aus Polizeiberichten) mit Stand 30. Dezember 2016 ergibt folgende Reihenfolge der Herkuftsregionen:

25 asiatisch + 78 orientalisch = 103 (Hauptherkünfte des o.g. Asylbewerber)

39 nordafrikanisch + 37 schwarzafrikanisch = 76

6 südeuropäisch + 33 osteuropäisch + 37 südosteuropäisch = 76

 


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