Berliner Kinderschänder Tayyab M. bekommt Bewährung – Weil: Tat nur 6 Sekunden, dann schritten Bewohner ein

17. February 2017 Aktualisiert: 21. Februar 2017 8:52

Nach dem sexuellen Missbrauch an einem sechsjährigen Mädchen in einem Berliner Flüchtlingsheim ist die Strafe für den Täter festgelegt worden. Demnach soll der 27-jährige Pakistani ein Jahr und 8 Monate auf Bewährung erhalten. Die Bewährung ist für drei Jahre ausgesetzt. Tragisch: Während der Festnahme des Täters wurde der Vater des Mädchens erschossen, als er sich mit einem Messer auf den Mann stürzte.

Der Mann hatte das Kind in ein nahes Gebüsch gelockt und sich an ihm vergangen. Rasch schritten Bewohner des Heims ein. Bei der Verhaftung des Täters kam Tumult auf, als sich der 29-jährige Vater des irakischen Mädchens (6) mit einem Messer auf den Schänder seiner kleinen Tochter stürzen wollte. Um den Täter zu schützen, erschossen die Beamten den Vater.

Der Morgen danach: Absperrband liegt noch auf dem Boden herum. Daneben bunte Kreidebilder auf der Straße. Der Kunstrasen-Platz vor der Halle, wo die Kinder sonst rennen und spielen, leer. Es ist still an der Flüchtlingsunterkunft.

Ab und zu kommen junge Männer vor die Tür, trinken Kaffee aus Plastikbechern, rauchen eine Zigarette – schweigend. Journalisten dürfen nicht mit ihnen sprechen, berichtet der „Tagesspiegel“ Ende September.

Das Strafmaß werde als tat- und schuldangemessen erachtet, so der Pressesprecher des Berliner Strafgerichts Schoenthal gegenüber der „JF“. Der Strafrahmen des angewendeten Paragraphen 176 Abs. 1 des Strafgesetzbuches liege zwischen Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, so Schoenthal.

Wie in der mündlichen Urteilsverkündung erklärt, wurde die Höhe der Strafe mit der kurzen Dauer der Tat begründet. Die Tat habe ungefähr sechs Sekunden gedauert, weil andere Bewohner sofort eingeschritten seien. Hinzu komme, dass der Angeklagte geständig sei und sich entschuldigt habe. Auch sei er ein nicht vorbestrafter Ersttäter und habe bereits 5 Monate in Untersuchungshaft verbüßt.

Die Tat ereignete sich am 27. September 2016 im Flüchtsheim Kruppstraße in Berlin Moabit. Der Pakistani und das sechsjährige Mädchen sollen sich gekannt haben. Sie lebten beide im selben Heim. Das Kind habe manchmal mit dem Handy des Mannes gespielt. Am Tag der Tat habe der Mann das Kind aus dem Heim hinter ein Gebüsch gelockt. Dort habe er begonnen das Kind zu missbrauchen. Rasch seien Anwohner hinzugekommen, die ihn von dem Kind wegzogen, so die „JF“.

Als die Polizei eintrifft, um den Täter festzunehmen kommt auch der Vater hinzu. Mit den Worten „Das sollst Du nicht überleben“ stürmt er heran, wird aber von den Polizeibeamten erschossen.

Im Gerichtssal habe der 27-Jährige mit den Worten gestanden:

Es war spontan, hat sich so ergeben – war mir egal, ob Mädchen oder Frau. Es sollte nur schnell gehen.“

(Pakistanischer Kinderschänder vor Gericht)

Wege der Milde des Urteils und dem Tod ihres Mannes sei die Mutter am Ende des Prozesses völlig am Boden zerstört gewesen. Noch sei das Urteil nicht rechtskräftig, da alle Parteien die Rechtsmittelfrist von einer Woche in Anspruch nehmen.

Siehe auch:

Berlin: Messerangriff auf Kinderschänder (27) in Flüchtlingsheim – Polizei erschießt Vater (29) der Sechsjährigen

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/berliner-kinderschaender-tayyab-m-bekommt-bewaehrung-weil-tat-nur-6-sekunden-dann-schritten-bewohner-ein-a2051342.html


BERLIN.  Ein Jahr und acht Monate auf drei Jahre zur Bewährung wegen sexuellen Mißbrauchs eines sechsjährigen Mädchens. Das ist das Strafmaß, das das Jugendschöffengericht gegen den 27jährigen pakistanischen Flüchtling Tayyab M. verhängt hat. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, weil alle Parteien in diesem Fall die Rechtsmittelfrist von einer Woche in Anspruch nehmen. Trotz des Alters des Täters wurde die Tat vor dem Jugendschöffengericht verhandelt.

„Die Jugendgerichte sind auch in sogenannten Jugendschutzsachen zuständig, das heißt insbesondere dann, wenn die Vernehmung kindlicher Zeugen in Betracht kommt“, erklärte ein Pressesprecher der Berliner Strafgerichte, Max Schoenthal, der JUNGEN FREIHEIT. Das Gericht habe, so Schoenthal weiter, die ausgeurteilte Strafe unter Zugrundelegung des Strafrahmens des Paragraphen  176 Abs. 1 Strafgesetzbuch als tat- und schuldangemessen erachtet. Der Paragraph 176 sieht bei sexuellem Mißbrauch von Kindern eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

In der mündlichen Urteilsbegründung wurden als maßgebliche Strafzumessungserwägungen genannt, daß die Tat nur sehr kurz, rund sechs Sekunden, gedauert habe, weil dann andere Bewohner eingeschritten seien. Dazu komme, daß der Angeklagte geständig sei, sich entschuldigt habe, daß er ein unvorbestrafter Ersttäter sei und daß er bereits rund fünf Monate Untersuchungshaft verbüßt habe.

Mit den Worten: „Es war spontan, hat sich so ergeben – war mir egal, ob Mädchen oder Frau“, gestand der Pakistani die Tat vor Gericht. Dann meinte er noch: „Es sollte nur schnell gehen.“ Im Internet hagelt es in den Kommentarspalten der Gerichtsberichterstattungen Proteste. Das Urteil scheint vielen Lesern unverständlich milde. Was ist da passiert?

Rückblick: 27. September 2016, Flüchtlingsheim Kruppstraße in Berlin Moabit: Das kleine sechsjährige Flüchtlingsmädchen und der Pakistani kennen sich, beide leben in dem Heim. Das Kind darf manchmal mit seinem Handy spielen. An diesem Tag lockt der Pakistani es aus dem Gebäude heraus, hinter ein Gebüsch. Dann beginnt er das Kind zu mißbrauchen. Allerdings kommen Anwohner hinzu, die den Kinderschänder von dem Mädchen wegziehen.

Als die alarmierte Polizei eintrifft, um den Täter festzunehmen, stürmt der Vater des Mädchens hinzu. „Das wirst du nicht überleben“, soll er gerufen haben – und wird von Polizeibeamten erschossen. Doch diesen Aspekt hatte das Jugendschöffengericht nicht zu verhandeln. Hier ging es nur um den Vorwurf des Kindesmißbrauchs. Nach dem Prozeß war die Mutter des Kindes und Witwe wegen des milden Urteils am Boden zerstört.

https://jungefreiheit.de/allgemein/2017/kind-missbraucht-urteil-gegen-asylbewerber/

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