07.09.16, 07:33 Uhr

Köln – Nach der Vergewaltigung einer Frau (25) am Wochenende im Hansapark sind erste Hinweise auf die Täter eingegangen. „Detailliertere Täterbeschreibungen haben wir jedoch nicht erhalten“, sagte eine Polizeisprecherin. Sowohl das Opfer als auch eine Hundehalterin (62), die den mutmaßlichen Tätern am Samstag um 6.15 Uhr in der Grünanlage am Hansaring begegnet war, sind am Dienstag nochmals von der Polizei vernommen worden.

Zwei Männer hatten die 25-Jährige kurz vor der Haltestelle Hansaring angesprochen, in die Grünanlage gezerrt und sie dort vergewaltigt. Fälle, in denen mehr als ein Vergewaltiger beteiligt war, sind recht selten. Während im Jahr 2010 noch zehn solcher Delikte angezeigt wurden, war es 2015 nur noch ein Fall. Auch die Zahl der Vergewaltigungen durch Einzeltäter ist von 64 (2011) kontinuierlich zurückgegangen. Voriges Jahr gab es 15 Anzeigen.

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/nach-vergewaltigung-wenige-hinweise-auf-fluechtige-sex-taeter-24702898


05.09.16, 13:52 Uhr

Köln – Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag in der Kölner Innenstadt eine 25-jährige Frau vergewaltigt.

Wie die Kölnerin der Polizei berichtete, verließ sie nach 4 Uhr morgens einen Club. Kurz bevor sie die S-Bahn Haltestelle Hansaring erreicht hatte, wurde sie von zwei Männern eingeholt. Unmittelbar darauf bedrängten die beiden die 25-Jährige und führten sie in den nahe gelegenen Hansapark. Dort brachten die Täter die sich massiv wehrende Kölnerin zu Boden und vergewaltigten sie.

Als eine 62-jährige Zeugin gegen 6.15 Uhr mit ihrem Hund spazieren ging, traf sie auf die Überfallene, begleitete sie zur Haltestelle und überreichte ihr ihre Telefonnummer.

Gegenüber der Polizei erklärte die 62-Jährige später, dass ihr unmittelbar vor dem Antreffen der jungen Frau zwei Männer begegnet waren, die der Beschreibung der Vergewaltiger entsprachen.

Der erste Täter soll 20 bis 30 Jahre alt sein, zirka 180 cm groß – dunklerer Hauttyp, Südländer oder Nordafrikaner, dunkle, wellige Haare, streng nach hinten zum Zopf gebunden. Sein Mittäter wird als dunkelhäutig und ebenfalls ungefähr 180 cm groß beschrieben.

Die Polizei sucht dringend Zeugen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/mitten-in-der-stadt-25-jaehrige-koelnerin-im-hansapark-vergewaltigt-24694892


27.10.16, 15:41 Uhr

Innenstadt – Nach der Vergewaltigung einer 25-jährigen Frau in einem Park am Hansaring hat die Polizei einen 21-jährigen Tatverdächtigen festgenommen.

Gemeinsam mit einem bislang unbekannten Mittäter soll er die Kölnerin in der Nacht zum 3. September vergewaltigt und anschließend ausgeraubt haben.

Die 25-Jährige hatte nach 4 Uhr morgens eine Diskothek verlassen und war auf dem Weg zur S-Bahn-Haltestelle Hansaring. Zwei Männer bedrängten sie und führten sie gegen ihren Willen in den Park. Dort warfen sie die Frau zu Boden und vergewaltigten sie, obwohl sie sich massiv gegen den Angriff zur Wehr setzte. Später traf eine Zeugin auf das Opfer und begleitete es zur Haltestelle.

Der Polizei berichtete die Zeugin später, ihr seien kurz vor dem Aufeinandertreffen zwei verdächtige Männer begegnet. Die Tat hatte eine in der Öffentlichkeit teils heftig geführte Diskussion um die Sicherheit in der Innenstadt ausgelöst.

In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt identifizierte die Kölner Polizei nun den 21 Jahre alten Mann anhand von DNA-Spuren. Daraufhin erließ das Amtsgericht Köln Haftbefehl gegen ihn. Schon seit einer Woche sitzt der 21-Jährige in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Polizei bestreitet er bislang den Tatvorwurf.

http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/vergewaltigung-im-koelner-hansapark-dna-spur-ueberfuehrt-mutmasslichen-vergewaltiger-24989304


28.04.17, 09:20 Uhr

Köln – Als Gina S. (62, alle Namen geändert) morgens gegen sechs Uhr an einem Septembersamstag im vergangenen Jahr ihren Hund im Hansapark ausführt, sieht sie eine junge Frau, die an einer Mauer hockt, und im Begriff ist, den Gürtel an ihrer Hose zu schließen.

Sie hört ein leises Schluchzen, kommt näher und fragt, was geschehen ist: „Sie können mir nicht helfen. Mir glaubt sowieso keiner“, antwortet die junge Frau, und das Schluchzen geht in ein lautes Weinen über. Die verdutzte Rentnerin will die Polizei rufen, doch die 25-Jährige wehrt energisch ab: „Ich dachte, ich bin im falschen Film. Die ganze Situation war sehr merkwürdig“, erinnerte sich Gina S. am Donnerstag im Zeugenstand des Landgerichts an das Geschehen.

Zwei Männer, 22 und 20 Jahre alt, sollen die junge Frau damals am Hansaplatz überfallen, ausgeraubt und vergewaltigt haben. Sie haben bisher im Prozess geschwiegen, über ihre Verteidiger ließen sie allerdings inzwischen erklären, dass es sich bei dem Geschlechtsverkehr um „einvernehmlichen Sex“ gehandelt haben soll.

Auf die Frage, ob sie vergewaltigt worden sei, habe die junge Frau mit „Nein“ geantwortet, vielmehr von einem Überfall gesprochen, sagte die Rentnerin im Prozess weiter aus. Zuvor seien ihr die beiden Angeklagten entgegengekommen: „Sie schlenderten seelenruhig aus dem Park und echauffierten sich darüber, dass der eine seine weiße Jeans schmutzig gemacht habe.“

Dass die beiden Männer möglicherweise etwas mit dem Zustand der jungen Frau zu tun haben könnten, diesen Schluss habe sie damals nicht gezogen: „Ich habe die beiden nicht damit in Verbindung gebracht.“

45 Minuten blieb Gina S. bei dem Opfer, das beim Durchsuchen der Handtasche den Diebstahl seines Handys feststellte. „Wenn mein Handy weg ist, dann mache ich eine Anzeige“, hatte das Opfer daraufhin gesagt und sich von der Rentnerin zur Bahn bringen lassen. Am nächsten Morgen telefonierten die beiden noch einmal miteinander, und die Rentnerin stellte bei der jungen Frau „Erinnerungslücken“ fest: „Sie konnte sich nicht mehr erinnern, wo ich sie gefunden hatte.“

Wenig Erhellendes trug auch der Freund der Schülerin im Zeugenstand zur Aufklärung bei. Er hatte sich mit ihr in jener Nacht gestritten, man telefonierte wohl mehrfach miteinander und ging getrennt voneinander aus. Am nächsten Morgen will der 22 Jahre alte Schüler von der Vergewaltigung seiner Freundin im Internet erfahren haben.

Als er sie darauf ansprach, hatte sie ihm zunächst von Erinnerungslücken berichtet, später dann erklärte sie ihm, vergewaltigt worden zu sein. Als der Schüler von der Verteidigungsstrategie des einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs hörte, wendete er sich direkt an die Angeklagten: „Nichts für ungut, Jungs. Aber guckt Euch an und dann mich. Glaubt ihr im Ernst, sie würde mit Euch freiwillig mitgehen?“

http://www.ksta.de/koeln/vergewaltigung-im-koelner-hansapark-zeugin-dachte–sie-sei–im-falschen-film–26778498

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