BOCHUM Aufatmen an der Ruhr-Universität Bochum und in der ganzen Stadt. Nach zwei Vergewaltigungen im Bochumer Stadtteil Querenburg in unmittelbarer Nähe der Hochschule wurde am Montag ein dringend tatverdächtiger Mann festgenommen.

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich laut einem Bericht von „bild.de“ um einen 31 Jahre alte Mann handeln. Der Mann stamme aus dem Irak und lebe in einer Flüchtlingsunterkunft, berichtete das Medium am Dienstag. Ein Polizeisprecher wollte den Bericht nicht kommentieren und verwies auf eine geplante Pressekonferenz am Mittag.

Nach den beiden schweren Sexualdelikten am 6. August und am 16. November 2016 hatte die Polizei auch mit Phantombildern, die nach den Aussagen der beiden Opfer angefertigt worden waren, nach dem Mann gefahndet.

Das 27jährige Opfer aus dem November war auf dem Weg von der Ruhr-Universität nach Hause, als ein Unbekannter sie von hinten angriff und in ein Waldstück zog, wo er sie vergewaltigte. Spaziergänger in der Nähe bemerkten die Tat offenbar nicht.

Parallelen zu zweitem Fall

Schnell wurde deutlich, dass es Parallelen mit einem anderen Fall aus dem Sommer: Ebenfalls in der Nähe der Ruhr-Universität war damals eine 21-Jährige auf dem Heimweg Opfer eines Sexualdelikts geworden.

Der Bochumer Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann hatte im November rund um den ersten Tatort einen Massen-DNA-Test angekündigt. Man ging davon aus, dass der Täter im Umfeld seinen Wohnsitz habe.

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/bochum/Taten-in-der-Naehe-der-Ruhr-Uni-Festnahme-nach-zwie-Vergewaltigungen;art932,3168731


06.12.2016 – 13:02 Uhr

Bochum – Sie haben ihn! Der Ver­ge­wal­ti­ger von der Ruhr-Uni Bo­chum ist ge­fasst! Die Polizei gab in einer Pressekonferenz mehr Details zum Fall bekannt.

Gegen einen irakischen Asylbewerber (31), der in einer Flüchtlingsunterkunft wohnt, wurde Haftbefehl erlassen.

Am 6. Au­gust war eine 21-Jäh­ri­ge, am 16. No­vem­ber eine 27-jäh­ri­ge Stu­den­tin miss­braucht wor­den. Beide Opfer sind Chinesinnen.

Mit knap­pen Sät­zen teil­te die Po­li­zei Bo­chum am Montag ihren Er­mitt­lungs­er­folg mit: „Am heu­ti­gen 5. De­zember wurde ein Mann in Bo­chum fest­ge­nom­men, der drin­gend tat­ver­däch­tig ist, diese bei­den Ver­bre­chen be­gan­gen zu haben.”

Den Ver­dacht, dass es sich bei dem Täter um einen Flüchtling handeln könnte, äußerte bereits die im No­vem­ber miss­brauch­te Chi­ne­sin im In­ter­net.

Nach ihren An­ga­ben war ein Phan­tom­bild er­stellt wor­den. Der fest­ge­nom­me­ne Mann ge­riet da­nach in Ver­dacht – seine DNA-Pro­be soll ihn über­führt haben. Er wurde am Vormittag dem Haftrichter vorgeführt.

Die Fälle hatten an das so genannte Uni-Phantom erinnert. Dabei handelt es sich um einen nach wie vor unbekannten Täter, der zwischen 1994 und 2002 im Raum Sprockhövel (Ennepe-Ruhr-Kreis) und in Bochum 21 Frauen missbraucht haben soll.

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/vergewaltigung/so-schnappte-die-polizei-den-uni-vergewaltiger-49090124.bild.html


06.12.2016 – 14:13 Uhr

Er lauerte den beiden Frauen (21, 27) an der Bochumer Ruhr-Uni auf, zerrte sie ins Gebüsch. Dann fiel er brutal über seine Opfer her, drosselte die Frauen mit einem Seil und missbrauchte sie.

Bochum –  Jetzt sitzt der gefährliche Triebtäter wegen versuchten Mordes, Vergewaltigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Raubes in Untersuchungshaft. Der Tatverdächtige ist ein Flüchtling (31) aus dem Irak. Zaid K. wohnte mit Frau und zwei kleinen Söhnen in einem Asylheim nahe der Tatorte!

Auf die Spur des Asylbewerbers kamen die Ermittler der Mordkommission durch einen Zufall. Der Freund des ersten Opfers ging vergangene Woche Donnerstag an einem der Tatorte vorbei, da sah er im Gebüsch versteckt einen Mann hocken.

Er ging sofort zu ihm und fotografierte ihn mit seinem Handy.

Roland Wefelscheidt, Leiter der Mordkommission: „Der Verdächtige flüchtete, aber wir hatten gestochen-scharfe Fotos. Mit diesen Bildern sind wir zu dem nahen Asylbewerberheim und haben sie dort vorgezeigt. Sofort wurde uns ein Mann benannt.“

Dem Verdächtigen wurde umgehend ein Speichelprobe entnommen, gespannt warteten die Ermittler auf das Ergebnis der DNA.

Einen Tag später dann der Erfolg: Es ist die DNA, die auch an beiden Chinesinnen sichergestellt wurde. Zaid K. ist der brutale Sex-Gangster!

Der Iraker war bereits im Dezember 2015 mit seiner Familie nach Deutschland eingereist. Hauptkommissar Wefelscheidt: „Er hat zwei Kinder, wohnte seitdem in der Unterkunft in Bochum nahe der Uni. Bislang ist er polizeilich nicht aufgefallen.“

Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann: „Der Mann bestreitet die Tat, da aber der DNA-Beweis auf den Körpern der Opfer so eindeutig von ihm sind, deshalb sprechen wir auch schon vom Täter.“

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/polizei/so-ueberfuehrte-die-polizei-den-uni-vergewaltiger-49095306.bild.html


27.04.2017 – 15:04 Uhr

Bochum – Dieser Mann soll der brutale Uni-Vergewaltiger von Bochum sein. Zwei chinesische Austausch-Studentinnen soll Ziyad K. (32) angegriffen und missbraucht haben.

Die Beweise gegen ihn sind erdrückend. Doch vor Gericht versteckt er feige sein Gesicht und schweigt.

Zu Prozessbeginn verweigert der Angeklagte die Aussage – trotz Mahnung von Richter Volker Talarowski (55): „Das ist ihr gutes Recht. Das Ermittlungsergebnis ist aber sehr belastend. Es ist meine Sorgfaltspflicht, sie darauf hinzuweisen. Wenn sie vielleicht mit dem Begriff DNA nicht viel anzufangen vermögen, ist im Regelfall das Vorfinden solcher Spuren ein sehr eindeutiges Indiz. Zumal bei zwei Taten die identische DNA gefunden wurde.“

Neben den eindeutigen DNA-Spuren war auch noch das Handy des Irakers (verheiratet, als Asylbewerber anerkannt) in der Funkzelle des Tatorts eingeloggt, als der Missbrauch geschah. Und: Der Freund eines der Opfer hatte den Angeklagten zufällig fotografiert, als er in Tatortnähe im Gebüsch hockte und möglicherweise sein drittes Opfer suchte.

In der kommenden Woche wird das erste Opfer aus China eingeflogen. Beide jungen Frauen (21, 27) müssen als Zeugen aussagen – mit einem Geständnis hätte Ziyad K. ihnen das ersparen können.

Anwältin Dörte Ganzer, die das erste Opfer vertritt, zu BILD: „Meine Mandantin war nach der Tat schwer traumatisiert. Für sie wird es sehr schwer, im Gericht auf den Täter zu treffen.“

Eine Äußerung machte der Angeklagte dann doch noch, allerdings nur in eigener Sache. Der Iraker feuerte seinen Anwalt. Er habe nicht gewusst, dass er ihn bezahlen muss. Jetzt wird er von einem Pflichtverteidiger vertreten.

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/vergewaltigung/uni-vergewaltiger-schweigt-vor-gericht-51480766.bild.html


Am Montagabend verkündete die Polizei eine Festnahme im Fall der beiden Sexualdelikte an der Uni Bochum
Der mutmaßliche Täter (31) kam im Dezember 2015 aus dem Irak nach Deutschland
Er lebte mit seiner Frau und zwei Kindern in einer Flüchtlings-Unterkunft in Bochum. Die Unterkunft ist nur 1,5 Kilometer vom zweiten Tatort entfernt
Er wurde am letzten Donnerstag an einem Tatort an der Ruhr-Uni fotografiert. Möglicherweise suchte er hier ein neues Opfer
Beide Opfer sind chinesische Staatsbürgerinnen. Sie sind psychisch angeschlagen
Bochum. Im Fall der beiden Vergewaltigungen an der Uni Bochum hat die Polizei am Montag einen Verdächtigen festgenommen.
Wer ist der Täter? Was ist über seine Motive bekannt?

Darüber informierte die Polizei Bochum am Dienstagmittag in einer Pressekonferenz.

Der Tatverdächtige sei Asylbewerber, stamme aus dem Irak und lebte mit seiner Frau und zwei Kindern in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe der Tatorte, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann auf der Pressekonferenz.

Er sei mit seiner Familie im Dezember 2015 nach Deutschland gekommen.

Die Taten
Im August war eine 21-Jährige schwer verletzt worden. Außerdem hatte der Täter versucht, die Frau zu vergewaltigen. Die Polizei hatte eine Mordkommission eingesetzt.

Im November war eine 27-Jährige das Opfer. Hier kam es zu einer Vergewaltigung. Zuvor hatte die Polizei in beiden Fällen von Vergewaltigung gesprochen. Sie hatte mit Phantombildern nach dem Mann gesucht.

Ein DNA-Test hatte zuvor ergeben, dass beide Taten vom selben Täter begangen wurden.

Mutmaßlicher Vergewaltiger in Bochum gefasst – die Pressekonferenz
06.12.201613:34
Die Pressekonferenz ist nun beendet.
06.12.201613:22
Wie geht es ihnen? Sie seien in körperlich gutem Zustand, psychisch seien sie aber stark angeschlagen.
06.12.201613:21
Nun folgen Informationen über die beiden Opfer. Beide sind chinesische Staatsbürgerinnen.
06.12.201613:20
Die Fotos des Zeugen entstanden am vergangenen Donnerstag. Der mutmaßliche Täter war wieder dort unterwegs, wo die Tat geschah – auf dem Weg, auf dem das Opfer nach Hause ging. Möglicherweise suchte er bereits ein nächstes Opfer.
06.12.201613:18
Nun geht es noch mal um die Suche nach dem Verdächtigen.
06.12.201613:15
Der Mann ist Familienvater, hat zwei Kinder. Er lebte mit seiner Frau und den beiden Kindern etwa 1,5 Kilometer vom Tatort in einer Flüchtlingsunterkunft.
06.12.201613:14
Er wird unter anderem wegen versuchten Mordes, Vergewaltigung und Raub angeklagt.
06.12.201613:14
Der 31-Jährige ist seit Dezember 2015 in Deutschland.
06.12.201613:14
Er bestreitet die Tat.
06.12.201613:13
Oberstaatsanwalt Bachmann: Der Festgenommene stammt aus dem Irak. Er ist ein 31 Jahre alt.
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/pressekonferenz-live-gefasst-was-ist-ueber-den-mutmasslichen-vergewaltiger-von-der-uni-bochum-bekannt-id208896357.html


Bochum – Blitz-Anklage im Fall des Uni-Vergewaltigers: Gut zwei Monate nach der Festnahme des Tatverdächtigen Zaid K. (31) hat die Staatsanwaltschaft Bochum die Anklageschrift dem Landgericht zugestellt.

Das berichtet die „WAZ“. Der Asylsuchende soll im August und November zwei chinesische Studentinnen (21, 27) der Ruhr-Uni vergewaltigt haben. Das jüngere Opfer wurde so schwer verletzt, dass Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelten!

In beiden Fällen sicherten die Ermittler DNS-Spuren des Täters – sie passten zu dem Iraker Zaid K., der mit seiner Frau und zwei kleinen Söhnen in einer Asyl-Unterkunft lebte. Zur Festnahme führte aber ein Zufall: Ausgerechnet der Lebensgefährte eines Opfers sah später, wie Zaid K. in Tatort-Nähe in einem Gebüsch hockte. Er schöpfte Verdacht, machte ein Handyfoto, übergab es der Polizei. Damit kam man ihm auf die Spur.

Die Nachricht von der schnellen Anklage durch Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann (51) überraschte sogar Verteidiger Piotr Ziental (37): „Es ist schon sehr irritierend, wenn man davon von den Medien erfährt. Mir ist die Anklageschrift noch nicht zugestellt worden.”

http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/vergewaltigung/uni-verwaltiger-jetzt-blitz-anklage-50451800.bild.html


03.05.2017, 15:19

Zwei chinesische Studentinnen waren vergangenes Jahr in Bochum brutal vergewaltigt worden. Jetzt läuft der Prozess gegen einen 32-jährigen Flüchtling aus dem Irak. Der Angeklagte schweigt – während eines der Opfer extra aus China anreisen musste, um auszusagen.

Am heutigen Prozesstag gegen ihren Peiniger Ziyad K. nahm eine junge Chinesin ihre ganze Kraft zusammen. Eigens für ihre Aussage war sie aus Peking gekommen. Obwohl ihre Anwältin den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt hatte, wollte die 21-Jährige, dass auch die Besucher ihre Aussage zu dem brutalen Missbrauch hören: „Das ist nicht nötig. Ich rede weiter, bis es mir zu viel wird“, sagte sie nach Informationen der „Bild“-Zeitung.

Demnach erzählte die zierliche Asiatin, wie sie am 6. August 2016 kurz vor der Tat noch mit einer Freundin beim Einkaufen gewesen sei. Während sie auf dem Rückweg Musik hörte, habe ein Unbekannter sie plötzlich von hinten attackiert und in ein Wäldchen gezerrt. „Er nahm eine Schlinge und zog sie um meinen Hals. Dann holte er einen Stock und schlug auf meinen Hinterkopf. Mir wurde schwindelig, ich sah schwarz“, erinnerte sich die Zeugin.

Dann habe der Täter seine Hand in ihre Hose geschoben und sie vergewaltigt. Währenddessen habe er die Schlinge so fest zugezogen, dass sie keine Luft mehr bekam. „Mir kam in diesem Moment der Gedanke, dass ich nur 21 Jahre alt geworden bin und fern der Heimat sterben muss“, schilderte die junge Frau der Zeitung zufolge die Tat. Doch ihr gelang die Flucht. Sie schickte einer Freundin eine SMS, die daraufhin die Polizei alarmierte.

Die Austauschstudentin ist das erste von zwei Opfern des Angeklagten. Trotz erdrückender Beweislage besteht dieser auf seiner Unschuld. Und trotz richterlichem Hinweis darauf, dass ein Geständnis den Opfern eine Aussage erspare und sich positiv auf das Strafmaß auswirken könne, hüllt sich der Iraker in Schweigen. Ihm drohen nun bis zu 15 Jahre Haft wegen schwerer Vergewaltigung in zwei Fällen.

http://www.focus.de/panorama/welt/prozess-gegen-iraker-21-jaehrige-chinesin-schildert-details-der-brutalen-vergewaltigung-vor-gericht_id_7073537.html


04.05.2017 – 17:54 Uhr

Bochum.   “Potenziell lebensbedrohlich“ war der Angriff auf eine Studentin im August 2016 in Bochum. Das ist die Einschätzung eines Rechtsmediziners.
Tödlich ausgehen können hätte der Angriff auf die chinesischen Studentin, die am 6. August des vergangenen Jahres im Königsbüscher Wäldchen in Querenburg Opfer einer Vergewaltigung wurde. Rechtsmediziner Dr. Andreas Feislederer von der Universität Duisburg-Essen sprach am Donnerstag als Gutachter vor der 9. Strafkammer des Landgerichs Bochum von einem „ausgedehnten Stauungsyndrom“, das das Opfer erlitten habe; und dies in einer so starken Ausprägung, die er in 30 Jahren als Rechtsmediziner selten gesehen habe.Wäre das zierliche, gerade einmal 45 Kilogramm schwere Opfer bewusstlos geworden, als der Täter sie zunächst in den Schwitzkasten genommen hatte und ihr dann mit einer Schlinge um den Hals die Luft nahm, ehe er sie vergewaltigte, hätte es zu einem Herzstillstand kommen können. Daher ließe sich von einem „potenziell lebensbedrohlichen Angriff“ sprechen, so der Rechtsmediziner. Dass die junge Studentin nicht das Bewusstsein verloren hat, sei „ein Glücksfall“ gewesen. „Es hätte auch anders ausgehen können“, so Freilederer.Die 21-jährige Frau sagte nach ihrer ersten Anhörung am Dienstag gestern zum zweiten Mal aus und musste während der 40-minütigen Befragung noch einmal die schrecklichen Details der Tat nennen. Neun Monate danach leidet sie zwar immer noch unter den Geschehnissen. „Aber sie ist sehr diszipliniert und will unbedingt aussagen“, so ihre Rechtsanwältin Dörte Ganzer.Zu Beginn des Verhandlungstages wurden die drei Sprachnachrichten abgespielt, die die Studentin ihrer Freundin geschickt hatte, nachdem sie den Tatort verlassen und aufgelöst am Straßenrand „Auf dem Kalwes“ gesessen hatte. Zu hören war eine weinende Frau, die mit aufgelöster Stimme verzweifelt ruft: „Kannst du mich hören, kannst du sofort kommen, es ist etwas passiert.“

Gefunden hatte die Polizei am Tatort u.a. einen 1,05 m langen, schwarzen Schnürsenkel, mit dem der Studentin die Luft abgeschnürt wurde. Als Folge davon hatte sie stark blutunterlaufene Augen sowie Rötungen im Halsbereich. Drei Tage lang war sie im Augusta-Krankenhaus in Behandlung.

Am kommenden Montag geht der Prozess weiter. Dann sagt eine weitere Studentin aus China aus, die am 16. November, ebenfalls in Querenburg, vergewaltigt wurde. In beiden Fällen soll der 32-jährige Mann der Täter sein, den die Polizei am 5. Dezember festgenommen hatte und der sich nun vor dem Landgericht verantworten muss.

Weitere Zeugen in dem Prozess vor der 9. Strafkammer des Landgerichts sind für Mittwoch, 10. Mai, geladen. Am Dienstag, 16. Mai, wird eine Gutachterin Auskunft über die DNA-Untersuchungen geben.
https://www.waz.de/staedte/bochum/rechtsmediziner-rub-studentin-haette-sterben-koennen-id210460833.html


16.5.2017 15:35 Uhr

Nach der Vergewaltigung zweier chinesischer Studentinnen an der Ruhr-Universität hat das Bochumer Landgericht den Täter zu elf Jahren Haft verurteilt. Der 32-jährige Angeklagte hatte die Taten nach anfänglichem Schweigen zugegeben. Eine der Frauen hatte er bei dem Übergriff fast erdrosselt.

Die 22-Jährige musste für ihre Zeugenvernehmung noch einmal aus China nach Bochum reisen. „Ich habe gedacht, dass ich sterben muss“, sagte sie den Richtern. Die Polizei hatte den Asylbewerber aus dem Irak festgenommen, nachdem der Freund eines der Opfer an der Uni einen Mann in einem Gebüsch bemerkt und fotografiert hatte.

Das erste Opfer war am im August 2016 in der Nähe der Universität in ein Gebüsch gezerrt, mit einem Strick stranguliert, geschlagen und vergewaltigt worden. Die 22-jährige Studentin wäre fast erstickt. Die zweite brutale Tat passierte im November 2016.

Nach beiden Vergewaltigungen waren DNA-Spuren sichergestellt worden. Nach dem Täter war unter anderem mit einem Phantombild gefahndet worden. Der 32-Jährige hatte mit Frau und zwei Kindern in einer Bochumer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe der Tatorte gewohnt.

https://www.welt.de/vermischtes/article164620651/Elf-Jahre-Haft-fuer-den-Uni-Vergewaltiger-von-Bochum.html

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