26.04.2017 – 12:01 Uhr

Mannheim – In Hand­schel­len wird Asy­lant Hou­sin B. (27) in Saal 1 des Land­ge­richts ge­führt.

Laut An­kla­ge soll der Al­ge­ri­er am 22. Juni 2016 gegen 4.15 Uhr Stu­den­tin Lea M. (26) zu­fäl­lig auf der Kur­pfalz­brü­cke be­geg­net, ihr dann bis zu ihrem Wohn­haus in der Kä­fer­ta­ler Stra­ße ge­folgt sein.

Dort ver­sucht das Opfer ver­geb­lich über zehn Mi­nu­ten lang ihren zu­dring­li­chen Ver­fol­ger ab­zu­schüt­teln. Die junge Frau lässt aus Angst sogar zu, dass der Asyl­be­wer­ber ein ge­mein­sa­mes Sel­fie schießt.

Dann die­ses Hor­ror-Sze­na­rio für jede Frau, die nachts al­lei­ne un­ter­wegs ist

Als die Stu­den­tin die Tür zum Hof ihres Hau­ses öff­net, soll sie Hou­sin B. in den Hof ge­drängt, dort auf bru­tals­te Weise über sie her­ge­fal­len sein.

Erste Staats­an­wäl­tin Jean­net­te Zip­pe­rer be­rich­tet: „Der An­ge­klag­te hat sie von hin­ten ge­würgt, zu Boden ge­sto­ßen, ihr gegen Kopf, Ge­sicht und Schul­ter ge­tre­ten bis sie be­wusst­los war. Nach­dem das blut­über­ström­te Opfer aus Angst den Oral­ver­kehr über sich er­ge­hen ließ, ver­ge­wal­tig­te der An­ge­klag­te sie noch und raub­te ihr die Gold­ket­te.“

Doch damit ist das knapp drei Stun­den an­dau­ern­de Mar­ty­ri­um der jun­gen Frau nicht be­en­det!

„Gegen 6 Uhr schlepp­te er die Frau zum na­he­ge­le­ge­nen Ne­ckar­ufer, setz­te sich mit ihr dort auf eine Bank und küss­te sie mehr­fach“, so die An­klä­ge­rin.

Erst als ein Jog­ger gegen 6.50 Uhr der schwer ver­letz­ten und völ­lig trau­ma­ti­sier­ten Frau zu Hilfe eilt, lässt der Al­ge­ri­er von ihr ab.

Lea M. kommt mit einen Bruch des Au­gen­höh­len­bo­dens, Schlüs­sel­bein-Frak­tur, zwei Rip­pen­brü­chen, Wür­ge­ma­le am Hals, Riss der Lippe sowie der Scham­lip­pen und zahl­rei­chen Schürf­wun­den in die Kli­nik.

Hou­sin B. sitzt fast teil­nahms­los auf der An­kla­ge­bank, schweigt be­harr­lich. Ver­tei­di­ge­rin An­drea Combé zu BILD: „Mein Man­dant hat die Kör­per­ver­let­zung ein­ge­räumt, ob er die Frau auch ver­ge­wal­tigt hat, wird das Ver­fah­ren zei­gen.“

Opfer und Ne­ben­klä­ge­rin Lea M. zeig­te sich nicht im Ge­richts­saal. Ihre Aus­sa­ge wurde unter Aus­schluss der Öf­fent­lich­keit per Video vom Zeu­gen­zim­mer in Saal 1 ge­schal­tet. Ihre An­wäl­tin Sab­ri­na Hau­sen: „Sie ist bis heute in psych­ia­tri­scher Be­hand­lung und schafft es nicht, ihrem Pei­ni­ger ge­gen­über zu tre­ten…“

http://www.bild.de/regional/frankfurt/vergewaltigung/vergewaltigungsprozess-in-mannheim-51464242.bild.html


17. Mai 2017 – 12:58 Uhr

In Mannheim ist ein mutmaßlich 27-Jähriger zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im vergangenen Jahr eine Studentin überfallen, vergewaltigt und schwer misshandelt haben.

Mannheim – Wegen einer besonders schweren Vergewaltigung hat ein Gericht in Mannheim den Täter zu elf Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht der badischen Stadt hielt es für bewiesen, dass der Mann im Juli 2016 eine Studentin nachts in Mannheim überfallen und misshandelt habe, sagte ein Justizsprecher am Mittwoch. In das Urteil seien vorherige Einzelstrafen eines Gerichts in Chemnitz einbezogen.

Der Anklage zufolge hatte der Mann die 26-Jährige bei der Vergewaltigung im Eingangsbereich eines Hauses schwer verletzt. Ärzte stellten etwa einen Schlüsselbeinbruch und zwei Rippenfrakturen sowie Würgemale und Schürfwunden fest. Der Täter schleppte sein Opfer anschließend zu einer Parkbank, wo ein zufälliger Zeuge die Verletzungen bemerkte. Der Täter konnte zunächst fliehen.

Dem Justizsprecher zufolge gab der Verdächtige nach der Festnahme einen falschen Namen und ein falsches, niedrigeres Alter an. Deswegen fand die Verhandlung in Mannheim vor einer Jugendkammer statt. Verurteilt wurde der Mann jedoch nach Erwachsenenstrafrecht, weil Experten das tatsächliche Alter des Täters auf 27 Jahre schätzten.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mannheim-elf-jahre-haft-wegen-besonders-schwerer-vergewaltigung.b2f20395-2e8a-46bb-ba8e-7592046ddbf8.html


17.05.2017

MANNHEIM – Das Mannheimer Landgericht hat einen Vergewaltiger aus Algerien zu elf Jahren Haft verurteilt. Die Tat sei „brutal und unmenschlich“, sagt die Vorsitzende Richterin Bettina Krenz in der Urteilsbegründung. Das Opfer sei bis heute traumatisiert. Die 26-Jährige wird im Juli 2016 vor ihrem Haus in Mannheim-Neckarstadt angegriffen. Der Täter misshandelt sie grausam und vergeht sich an der schwer verletzten Frau.

Der 28-Jährige sei ein Mensch mit einer „dissozialen Persönlichkeitsstruktur“, sagt Krenz. Jahrelang habe er sich „mit Straftaten über Wasser gehalten“. Und: „Er nimmt sich das, was er zu brauchen glaubt“, so die Richterin. Nach seiner Flucht aus Algerien im Jahr 2010 lebt er in Griechenland und Frankreich. In 2015 stellt er in Deutschland mehrere Asylanträge unter verschiedenen Namen. Im Oktober des gleichen Jahres bricht er im sächsischen Chemnitz zahlreiche Autos auf und wird gefasst. Statt ihn bis zu seinem Prozess in U-Haft zu nehmen, lässt man ihn laufen. Eine fatale Entscheidung. Er setzt sich ab und begeht in Mannheim ein furchtbares Verbrechen.

In den frühen Morgenstunden des 22. Juli 2016 spricht er die ihm unbekannte Frau auf der Kurpfalzbrücke an. Die 26-Jährige habe sich „freundlich mit ihm unterhalten“ und ein Selfie zugelassen, sagt Richterin Krenz. Er folgt der Frau bis vor ihr Haus und fällt dort über sie her. Mehrfach tritt er ihr mit voller Wucht auf den Kopf. Dem Opfer hätte es „das Leben kosten können“, sagt Krenz. Er vergewaltigt die Frau und schleppt sie dann zu einer Bank am Neckar. Dort greift ein Jogger ein und kann sie nach einem fast zweistündigen Martyrium befreien.

Sie erleidet unter anderem einen Bruch des Augenhöhlenbodens und des Schlüsselbeins sowie Rippenfrakturen, Würgemale am Hals und Verletzungen am Unterleib. Der Täter flieht mitsamt einer Goldkette des Opfers. In Hamburg registriert er sich in einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge unter falschem Namen. Schnell wird aufgrund von Spuren am Tatort klar, dass er der Vergewaltiger ist. Eine Woche danach wird er verhaftet. Das Landgericht verurteilt ihn jetzt wegen besonders schwerer Vergewaltigung.

Als der Täter längst wegen dieses Verbrechens in U-Haft sitzt, wird ihm im Januar 2017 in Chemnitz der Prozess gemacht. Das dortige Amtsgericht verurteilt ihn wegen mehrerer Diebstähle aus Autos zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung. In dem Urteil heißt es: „Es ist nicht zu erwarten, dass er ein straffreies Leben führen wird.“ Die Erkenntnis kommt für das Opfer zu spät. Die in Chemnitz verhängte Strafe hat das Mannheimer Landgericht jetzt in das Urteil miteinbezogen. Dem Opfer gehe es „nach wie vor schlecht“, sagt Anwältin Sabrina Hausen. Ihre Mandantin sei aber erleichtert, dass der Prozess vorbei ist. Ihr Peiniger wird nach Verbüßung der Strafe voraussichtlich in die Heimat abgeschoben. Vorausgesetzt, die algerischen Behörden bestätigen, dass er Bürger des Landes ist, sagt Erste Staatsanwältin Jeanette Zipperer. In dem Mannheimer Prozess hat der Mann keine Angaben zur Tat gemacht.

http://www.echo-online.de/lokales/nachrichten-rhein-neckar/elf-jahre-haft-wegen-besonders-schwerer-vergewaltigung-in-mannheim_17898411.htm


17.05.2017 – 12:07 Uhr

Wegen besonders schwerer Vergewaltigung verurteilt: Algerier Housin B. (27)

Mannheim – Jetzt muss er für seine widerliche Tat büßen! Elf Jahre wandert Housin B. (27) in den Knast!

22. Juni: Auf der Kurpfalzbrücke begegnet Asylant Housin B. nachts Studentin Lea M. (26). Er verfolgt die Frau bis vor ihr Wohnhaus in der Käferthaler Straße.

Im Hof prügelt er sie bewusstlos, vergewaltigt sie.

Laut Anklage trug der Angeklagte die Studentin zum Neckarufer.

Dort vergeht sich B. weiter an seinem Opfer. Nach drei Stunden Martyrium eilt ein Jogger der Frau zur Hilfe, schlägt den Täter in die Flucht.

Jetzt das Urteil

Richterin Bettina Krenz: „Der gebürtige Algerier hielt sich seit 2015 mit mehreren falschen Personalien in Deutschland auf, bestritt seinen Lebensunterhalt mit Straftaten.“

Sie betont: „Er hat eine dissoziale Persönlichkeit, nimmt sich, was er zu brauchen glaubt. So hat er auch das Opfer mit roher Gewalt vergewaltigt. Warum, das können wir nur erahnen. Jedenfalls ließ er sich zu diesem unmenschlicher Gewaltverbrechen verleiten.“

Das Opfer sei bis heute in psychologischer Behandlung. Ob ihr Sehvermögen ganz zurückkomme, sei unklar.

Verteidigerin Andrea Combé hatte zwar mit einer hohen Strafe gerechnet, sagt aber: „Ob mein Mandant dies akzeptieren wird, müssen wir prüfen und gegebenenfalls in Revision gehen.“

Ein Schlag ins Gesicht für Opfer-Anwältin Sabrina Hausen: „Meine Mandantin blickt täglich in die Narben in ihrem Gesicht, sodass sie wohl länger als der Angeklagte an das schreckliche Verbrechen erinnert wird.“

http://www.bild.de/regional/frankfurt/vergewaltigung/elf-jahre-knast-51784408.bild.html


Lesenswerter Leserbrief an den Mannheimer Morgen

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-leserbrief-kriminalitaetsstatistik-unleugbar-_arid,1059120.html