01.06.2017 16:40 6.626

Chemnitz – Er skalpierte sein Opfer mitten in der City mit einem Küchenbeil! Jetzt muss Salah A. (24) dafür in den Knast.

Im Mai 2016 traf der Libyer nachmittags am Wettbüro in der Straße der Nationen auf seinen Kontrahenten Aberrizak R. (24).

Es kam zum Streit. „Ich hatte bei ihm für 60 Euro Crystal gekauft, doch das war gepanscht. Ich wollte mein Geld wiederhaben“, so der Angeklagte. „Das Küchenbeil hab ich von zu Hause mitgebracht.“

Damit attackierte der Angreifer den Marokkaner, traf seitlich dessen Schädel und hackte ihm einen sechs mal drei Zentimeter großen Hautlappen aus der Stirn. Fast ein Jahr lang schleppte sich der Marokkaner durch Krankenhäuser und Arztpraxen.

„Ich habe heute noch große Schmerzen, muss Medikamente nehmen“, klagte das Opfer, das selbst wegen Diebstahls in U-Haft sitzt.

Zwei weitere Anklagen wegen Diebstahls, Drogenbesitzes und Sachbeschädigung gab Salah A. ebenfalls zu. „Damit haben Sie Ihrem Asylantrag keinen Gefallen getan“, schimpfte Richterin Jaqueline Neubert (51). Die Verteidigung plädierte auf eine Bewährungsstrafe.

Doch darauf ließ sich die Richterin nicht ein: „Der Geschädigte wird sein Leben lang entstellt sein.“ Das Urteil: Zwei Jahre Haft und 10.000 Euro Schmerzensgeld.

https://www.tag24.de/nachrichten/er-skalpierte-sein-opfer-jetzt-sitzt-er-im-knast-chemnitz-prozess-263479#article


02.06.2017 – 00:00 Uhr

Chemnitz – Die Narbe auf der Stirn bleibt Abderrizak R. (24) fürs ganze Leben.

An einem Samstag im Mai stritt sich der Marokkaner auf der Straße der Nationen mit Salah M. (24) wegen 60 Euro. Dann zog ihm der Libyer ein Küchenbeil über den Kopf.

Mit einem Schlag schnitt er dem Marokkaner ein 6 mal 3 cm großes Stück Haut von der Stirn. „Ich hob es vom Boden auf, um es dem Arzt zu geben“, sagte Abderrizak R. am Donnerstag vor dem Amtsgericht. Das Opfer sitzt mittlerweile selbst in Haft wegen einer Strafsache.

Neben der Beil-Attacke stand der Angreifer auch wegen zahlreicher Diebstähle vor Gericht: Er klaute Fahrräder, brach Zigarettenautomaten auf. Selbst als schon ein Haftbefehl gegen ihn vorlag, stieg er in Keller ein. „Ich brauchte das Geld für Crystal“, sagte Salah M.

Der Libyer kam 2014 nach Deutschland, wurde angeblich drogensüchtig, weil er hier nicht arbeiten durfte – sein Verteidiger beantragte eine Bewährungsstrafe.

Doch das Gericht verurteilte ihn zu zwei Jahren Knast. Mit seinem Opfer einigte er sich auf die Zahlung von 4000 Euro Schmerzensgeld.

http://www.bild.de/regional/chemnitz/koerperverletzung/libyer-schlaegt-marokkaner-axt-in-den-kopf-52007844.bild.html


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