03.05.2017 – 23:23 Uhr

Dolmetscher getötet und Leiche im Wald verscharrt – Gefälschte SMS belastet schöne Santa Maria (17)

Santa Maria (17) in Handschellen vor Gericht. Sie ist mit ihrer Mutter und ihrem Freund wegen Mordes angeklagt

Leipzig – „Ich vermisse dich so sehr, habe aber gerade Probleme.“ Diese SMS will Santa Maria (17) von ihrem Freund Farhad S. erhalten haben.

Doch der war zu diesem Zeitpunkt bereits tot, erstochen und verscharrt in einem Wald in Sachsen-Anhalt. Die schöne Syrerin wollte mit der gefälschten Nachricht offensichtlich den Mord an dem Dolmetscher († 30) vertuschen.

Seit acht Monaten stehen Santa Maria, ihr Freund Mohammad A. (21) und ihrer Mutter Entessar A. (38, Hausfrau, alle aus Syrien) wegen Mordes vor Gericht. Das Trio soll Farhad S. im November 2015 aus Habgier umgebracht haben, um an das Cabrio des Opfers und 10 500 Euro von dessen Konto zu kommen.
Auf die Spur gekommen war die Polizei dem Trio durch Hinweise von Freidun S. (35), dem Bruder des Opfers: „Farhad rief täglich unsere Mutter an. Als er das nicht tat, ging ich sofort zur Polizei.“
Weil die nicht gleich reagierte, begann er selbst zu recherchieren. „Erst entdeckte ich das Auto meines Bruders im Internet, dann in seinem Postkasten ein Blitzerfoto mit den Angeklagten.“
Er konfrontierte Santa Maria damit. „Da zeigte sie mir die angebliche SMS. In diesem Moment verlor ich die Hoffnung, dass Fahrad noch lebt. Er hätte geschrieben, was los ist und wo er ist.“
Dolmetscher Farhad S. (†30)
Zu Beginn des Prozesses um den „Mord ohne Leiche“ war sein Bruder immer noch spurlos verschwunden – bis im März eine Forstarbeiterin die in Plastikfolie eingewickelte Leiche von Farhad S. bei Burg fand.
Ein Kriminalist am Mittwoch: „Die Handys aller Angeklagten wurden zweimal gleichzeitig in der Nähe des Leichenfundortes geortet.“
Die Indizien werden immer erdrückender.

http://www.bild.de/regional/leipzig/mord/gefaelschte-sms-belastet-schoene-santa-maria-51578828.bild.html


12.01.2018

Leipzig – „Es war ein hinterlistiges Mordkomplott!“ Mit diesen Worten begründete der Richter am Leipziger Landgericht das Urteil für das Mörder-Trio von Leipzig-Grünau.
Santa Maria A. (18) wurde am Freitag zu neun Jahren und sechs Monaten verurteilt, ihre Mutter und ihr Freund müssen jeweils lebenslange Haftstrafen absitzen.
Alle drei wurden schuldig gesprochen, Dolmetscher Farhad S. (†30) im November 2015 aus Habgier umgebracht zu haben, um an das Cabrio des Opfers und 10 500 Euro von dessen Konto zu kommen.

Die zum Tatzeitpunkt mit 16 Jahren noch minderjährige Santa Maria A. lockte den Dolmetscher in eine Leipziger Plattenbauwohnung. Dort wurde der Syrer von dem Trio getötet. Aber seine Leiche fehlte.
Santa Marias Mutter Entessar und ihr Freund Mohammad wurden zu lebenslanger Haft verurteilt
Auch zu Prozessbeginn um den „Mord ohne Leiche“ war der Körper des 30-Jährigen immer noch spurlos verschwunden – bis im März 2016 eine Forstarbeiterin die in Plastikfolie eingewickelte Leiche von Farhad S. bei Burg fand.
Auf die Spur gekommen war die Polizei dem Trio durch Hinweise von Freidun S. (35), dem Bruder des Opfers: „Farhad rief täglich unsere Mutter an. Als er das nicht tat, ging ich sofort zur Polizei.“
Santa Maria lockte das Mordopfer in eine Wohnung. Dort wurde er getötet, später im Wald verscharrt

http://www.bild.de/regional/leipzig/mord/schoene-maria-neun-jahre-sechs-monate-knast-54452580.bild.html


http://www.pi-news.net/2018/01/leipzig-syrer-sippe-mordet-wegen-cabrio/

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