Bislang wurden 3 Taten bekannt, die der Südländer gestanden hat:

  • 27. April 2014: 17-jährige Schülerin auf der Grünenthaler Straße in Aachen-Richterich kurz vor Mitternacht onanierend verfolgt. Erster Vergewaltigungsversuch.
  • 26. Oktober 2014: 32 Jahre alte Joggerin am Rande der Aachener Vaalser Straße vergewaltigt.
  • 26. März 2015: Täter wird gefilmt, wie er mit nacktem Unterkörper durch Übach-Palenberg läuft. Versuchte Vergewaltigung einer 18-Jährigen.

04.11.2014 – 15:21 Uhr

Aachen – Schrecklicher Sex-Überfall direkt vor einem Friedhof!

Eine erwachsene Joggerin lief in Aachen gegen 19 Uhr auf der linken Seite der Vaalser Straße stadteinwärts.

Auf der Höhe des Westfriedhofs rannte plötzlich ein Mann von der anderen Straßenseite über alle vier Fahrspuren auf die Frau zu.

Er packte die Joggerin, zog sie in ein angrenzendes Gebüsch und vergewaltigte sie!

Opfer wehrte sich mit Kratzen und Treten.

Danach flüchtete der Sex-Täter. Ein Zeuge sah den Täter noch weglaufen, kümmerte sich um die Frau und rief die Polizei.

Jetzt fahnden die Ermittler mit diesem Phantombild. Der Mann ist etwa 170 cm groß, 25-30 Jahre alt und stämmig. Er wird als südländisch beschrieben, hatte einen Dreitagebart und trug einen schwarzen Mantel und einen blauen Rucksack.

Der Gesuchte könnte ein zerkratztes Gesicht haben – denn sein Opfer werte sich mit Kratzen und Treten gegen die Vergewaltigung.

http://www.bild.de/regional/koeln/vergewaltigung/vergewaltiger-gesucht-38426920.bild.html


24. September 2015, 20:54 Uhr

Aachen/Übach-Palenberg. Ein fast unglaubliches Fahndungsfoto auf der fieberhaften Suche nach einem Serienvergewaltiger beweist, wie sicher sich der Täter fühlt: Er ist inzwischen derart enthemmt, dass er mit bereits komplett entblößtem Unterkörper durch eine Stadt streift, um sich sein nächstes Opfer zu suchen.

Die Ermittler sind in großer Sorge, denn dieser Täter geht mit jeder Tat skrupelloser vor. Am Mittwochabend wurde der Fall des Mannes, der einmal in Aachen und einmal Übach-Palenberg versucht hat, eine Frau zu vergewaltigen, und es in Aachen einmal geschafft hat, mit einem ausführlichen Filmbeitrag in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vorgestellt.

Der Täter müsse so schnell wie möglich gefasst werden, sagt Dietmar Stückmann, Aachener Kriminalhauptkommissar, im ZDF-Studio: „Es ist zu befürchten, dass er bald wieder zuschlägt.“ Die Ermittler gehen zudem davon aus, dass er bereits häufiger zugeschlagen hat, als bislang bekannt ist, weil Opfer aus Scham nicht zur Polizei gegangen sind oder die Ermittler eine Tat noch nicht diesem Täter zugeordnet hätten. Stückmann appellierte an möglicherweise betroffene Frauen, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise erhofft sich die Polizei auch darauf, wie der Mann sich bewegt: Hat er ein Auto? Nutzt er Bus und Bahn? Auszuschließen sei nicht, dass es sich um einen Niederländer handele – alle drei Tatorte liegen in unmittelbarer Nähe zur Grenze.

Bei seinem bislang letzten Übergriff schlug der Täter in Übach-Palenberg zu. Es ist der 25. März 2015. Die Szene, die die Überwachungskamera einer Spielhalle gegen 23 Uhr festgehalten hat, zeigt die fast unglaubliche Situation: Der Mann hält seine Hose inklusive Unterwäsche offenbar schon in der linken Hand. Zielsicher geht er kurz vor 23 Uhr einen gut beleuchteten Fußweg entlang – nur drei Meter von seinem späteren Opfer entfernt, das er bereits fest im Visier hat.

Die junge Frau ist gerade auf dem Weg nach Hause. Sie geht über die Straße und telefoniert mit ihrem Freund, bewegt sich mehr und mehr auf ihren späteren Peiniger zu, bemerkt den halbnackten Mann neben sich aber gar nicht. Kurz nachdem die beiden aus dem Aufnahmebereich der Überwachungskamera verschwinden, fällt der Mann sie an und versucht, sie zu vergewaltigen. Sie schreit so laut, dass ein Anwohner sie hört und ihr zu Hilfe eilt. Der Täter entkommt.

Die Spurenlage ist eindeutig: Es ist der gleiche Mann, dessen Spuren schon bei zwei Vorfällen in Aachen genommen worden waren. Doch die Ermittler sehen sich mit einer für sie vollkommen neuen Sachlage konfrontiert: Dass der Täter bereits halbnackt Ausschau nach einem Opfer halte, sei neu, sagt Stückmann. Ungewöhnlich sei aber auch, dass er dabei zu einer Zeit vor einer Spielhalle vorbeigeht, die noch geöffnet ist. „Er musste jederzeit damit rechnen, dass Kunden kommen.“ Dieses Risiko hat er offenbar in Kauf genommen.

Die Eskalation im Vergleich zum Vorgehen bei den vorherigen beiden Fällen in Aachen ist unübersehbar. Beim ersten Mal, etwa ein Jahr zuvor am 17. April 2014, wird eine 17-jährige Schülerin in Aachen-Richterich kurz vor Mitternacht von ihm verfolgt. Als er sie eingeholt hat, sieht sie, wie er sich selbst befriedigt. Angewidert will sie fliehen. Erst da packt er sie und versucht, sie zu vergewaltigen. Heftige Gegenwehr durch die Schülerin genügt, um den Angriff abzuwehren.

Ein halbes Jahr später, am 26. Oktober, gelingt das einer 25-jährigen Studentin am Rande der Aachener Vaalser Straße nicht. Sie wird auf der vielbefahrenen Straße an einem Parkplatz eines Blumengeschäfts nahe des Westfriedhofs in ein Gebüsch gestoßen und dort trotz Gegenwehr brutal vergewaltigt. Als der Mann von ihr ablässt, flüchtet sie und stoppt halbnackt und völlig aufgelöst ein vorbeifahrendes Auto. Der Täter entkommt.

Auf Hinweise zu seiner Ergreifung hat die Staatsanwaltschaft Aachen eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt. Bei der Beschreibung des Täters gibt es laut Polizei widersprüchliche Angaben. Eine Frau ist sich sicher, dass der Täter Deutscher ist, die anderen sprechen von einem südländischen Akzent. Eindeutiger sind die Angaben zur Größe von etwa 1,75 Meter, der sportlich-kräftigen Figur und dem Alter von 25 bis 30 Jahren. Hinweise werden unter Telefon 0241/9577-88990 erbeten.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/ein-fast-unglaubliches-fahndungsfoto-1.1187139


01.06.2017, 11:07

Nach zweieinhalb Jahren Ermittlungsarbeit ist ein mutmaßlicher Sexualstraftäter festgenommen worden. Das gab die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (01.06.2017) bekannt.
Der Mann habe die Tat gestanden. Der 24-jährige Aachener soll 2014 unter anderem eine Joggerin nahe des Aachener Westfriedhofes vergewaltigt haben. Der Fall war Stadtgespräch: Mit Phantombilder suchte die Polizei damals auf beliebten Joggingstrecken in der Region. Auch in der Sendung Aktenzeichen XY wurde über ihn berichtet.

Dabei gingen so viele Hinweise ein, dass man ihm jetzt auf die Schliche kam. Seitdem befindet sich der Aachener in Untersuchungshaft. Er soll eine Schülerin in Aachen-Richterich sexuell genötigt und die Joggerin in Aachen vergewaltigt haben. Außerdem steht er im Verdacht, eine Frau in Übach-Palenberg versucht haben zu vergewaltigen.  

Stand:

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/vergewaltigung-aachen-aufgeklaert-jogger-100.html


1. Juni 2017, 15:14 Uhr

Aachen/Übach-Palenberg. Drei Mal im Abstand von sechs Monaten hatte 2014 und 2015 ein Mann in Aachen und Übach-Palenberg Frauen vergewaltigt oder es zumindest versucht. Öffentlich wird die Serie, als sie im September 2015 wegen ihrer Brutalität und Hemmungslosigkeit in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gezeigt wird.

Für Entsetzen sorgte damals vor allem eine Videoaufnahme, die bewies, wie unverfroren der Täter vorging: Auf der Suche nach seinem nächsten Opfer streifte er mit bereits komplett entblößtem Unterkörper durch Übach-Palenberg. Die unzähligen Hinweise, die nach der Ausstrahlung bei der Polizei eingingen, führten am Ende zum Erfolg.

Ein 24-jähriger Aachener ist dringend tatverdächtig und sitzt seit voriger Woche Mittwoch in Untersuchungshaft. Er habe die drei Taten gestanden, teilte die Staatsanwaltschaft Aachen am Donnerstag mit.

Der 24-Jährige ist nach Angaben von Staatsanwalt Jost Schützeberg, Sprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, ein gebürtiger Aachener. Er sei ohne festen Wohnsitz und habe aktuell ohne Anmeldung bei den Behörden bei seiner Freundin gelebt. Strafrechtlich sei er bislang nur geringfügig wegen Leistungserschleichung in Erscheinung getreten.

Die erste der drei Taten ereignete sich am 27. April 2014. An diesem Tag wurde eine 17-jährige Schülerin auf der Grünenthaler Straße in Aachen-Richterich kurz vor Mitternacht von einem Mann verfolgt. Als der sie eingeholt hatte, sah sie, wie er sich selbst befriedigte. Angewidert wollte sie fliehen. Erst da packte er sie und versuchte, sie zu vergewaltigen. Heftige Gegenwehr durch die Schülerin genügte, um den Angriff abzuwehren.

Ein halbes Jahr später, am 26. Oktober, gelang das einer 32 Jahre alten Joggerin am Rande der Aachener Vaalser Straße nicht. Sie wurde auf der vielbefahrenen Straße an einem Parkplatz eines Blumengeschäfts nahe des Westfriedhofs in ein Gebüsch gestoßen und dort trotz Gegenwehr brutal vergewaltigt. Als der Mann von ihr abließ, flüchtete sie und stoppte halbnackt und völlig aufgelöst ein vorbeifahrendes Auto. Der Täter entkam.

Bei seinem bislang letzten Übergriff, erneut ein halbes Jahr später, schlug der Täter in Übach-Palenberg zu. Es war der 26. März 2015. Die Szene, die die Überwachungskamera einer Spielhalle in der Nähe des Bahnhofs gegen 23 Uhr festgehalten hatte, zeigt die fast unglaubliche Situation: Der Mann hält seine Hose inklusive Unterwäsche schon in der linken Hand. Zielsicher geht er kurz vor 23 Uhr einen gut beleuchteten Fußweg entlang – nur drei Meter von seinem späteren Opfer entfernt, das er bereits fest im Visier hat.

Die 18-Jährige war gerade auf dem Weg nach Hause. Sie ging über die Straße und telefonierte mit ihrem Freund, bewegte sich mehr und mehr auf ihren späteren Peiniger zu, bemerkte den halbnackten Mann neben sich aber gar nicht. Kurz nachdem die beiden aus dem Aufnahmebereich der Überwachungskamera verschwunden waren, fiel der Mann sie an und versuchte, sie zu vergewaltigen. Doch die Frau schrie so laut, dass ein Anwohner sie hörte und ihr zu Hilfe eilte. Auch in diesem Fall konnte der Täter fliehen.

Die Spurenlage war für die Ermittler von Anfang an eindeutig: Die Ermittler fanden identische DNA-Spuren an allen drei Tatorten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich um die DNA des nun Festgenommenen. Ob er für weitere ungeklärte Sexualstraftaten verantwortlich ist, ist noch unklar. Ein Abgleich mit der DNA-Datenbank dieser Fälle läuft derzeit.

Nach der Ausstrahlung des Videos im ZDF habe es Hunderte Hinweise von Zuschauern gegeben, berichtete Schützeberg am Donnerstag. Es hätten sich zunächst vielfältige Ermittlungsstränge ergeben. Eine speziell dafür eingerichtete Ermittlungsgruppe mit Beamten aus Aachen und Heinsberg sei jedem einzelnen nachgegangen.

Von Anfang an habe es auch erste Hinweise auf den nun geständigen 24-Jährigen gegeben. Er war einer der vielfältigen Ermittlungsstränge. Schließlich hätten sich die Hinweise auf ihn aber mehr und mehr verdichtet. Da der Aachener freiwillig keine Speichelprobe habe abgeben wollen, habe man einen Gerichtsbeschluss erwirkt. Als Beamte zur Entnahme der DNA-Probe bei ihm waren und ihn über seine Rechte belehrt hatten, habe er dann die Taten gestanden, sagte Schützeberg.

„Der Fahndungserfolg ist der unermüdlichen Ermittlungstätigkeit der Polizei zu verdanken“, sagte Schützeberg. „Da angesichts der Tathergänge viele Frauen ein ungutes Gefühl hatten, sind wir nun froh, dass Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen erlassen wurde.“

http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/region/aachener-polizei-fasst-gestaendigen-serienvergewaltiger-1.1637476


XY:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11559/3129753

 

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